Feb 18 2009

Groß denken

In Workshops und meinen Jahresgruppen fällt mir immer wieder auf, wie vielen Menschen es schwer fällt, groß zu denken. Also über das hinaus, was sie schon kennen. Fehlt es dafür an Fantasie oder eher an Mut? Wahrscheinlich beides. Wenn es Ihnen auch so geht, möchte ich Ihnen einige Anregungen geben, mit denen Sie in “Ihre Größe” gehen können:

  • Was bedeutet es für mich, groß zu denken? In welchen Situationen habe ich dies schon einmal erlebt? Wann habe ich damit aufgehört?
  • Was wäre, wenn ich wirklich groß denken würde?
  • Was wäre das Verrückteste, das ich mir vorstellen kann?
  • Welche Stimmen kommen dann zu Tage? Was sagen sie?
  • Woher kenne ich diese Stimme(n)? Mit wem verbinde ich sie?

Schreiben Sie sich Ihre Antworten auf. Wenn Sie dafür ein leeres Buch verwenden, können Sie immer wieder einmal nachlesen, was Ihnen aufgefallen ist. Vor allem, wenn Sie die Fragen zu einem späteren Zeitpunkt erneut beantworten, entdecken Sie im Laufe der Zeit Veränderungen ín Ihrem Denken. Das kann dazu führen, dass Sie darüber auch Ihre gegenwärtige Komfortzone erweitern.

2 Kommentare

2 Kommentare to “Groß denken”

  1. Tingaam 27. Februar 2009 um 23:18 1

    Das mit dem groß Denken find ich wirklich schwierig, vor allem wenn man jedes Mal halb ausgelacht wird, wenn man es macht. Sich Gedanken für sich selbst zu machen, ist ja noch einfach, aber sobald ich sie versuche nach Außen zu kommunizieren, werden meine Gedanken wieder klein gemacht. Und groß zu denken ohne es auszusprechen wirkt auf mich auch irgendwie nicht wirklich groß!

  2. Ulrike Bergmannam 28. Februar 2009 um 20:02 2

    Liebe Tinga,
    vielen Dank für Ihren Kommentar. Hier einige Möglichkeiten:
    1. Achten Sie genau darauf, WEM sie etwas erzählen. Vermutlich sind nicht alle Menschen in Ihrem Umfeld “geistige Zwerge”, die alle anderen auf ihrer Höhe halten wollen. Suchen Sie sich Unterstützung von Menschen, die selber bereit und in der Lage sind, groß zu denken. Eine einzige Person genügt schon zur Bestärkung.
    2. Fragen Sie Ihr Gegenüber, wann er/sie das letzte Mal selber groß gedacht hat. Was ist seither passiert? Was hat sich verändert? In welchen Bereichen ist dies heute (noch) möglich?
    3. Und schließlich können Sie die andere Person fragen, was ihn/sie davon abhält, selber groß zu denken. Das wirkt oft Wunder und führt zu persönlicher Nachdenklichkeit.
    4. Suchen Sie sich Vorbilder in Form von Menschen, die etwas Großes bewegt haben. Anregungen finden Sie auch in den Geschichten in meinem MUT-Macher. Mehr Infos dazu finden Sie unter http://www.ziele-brauchen-liebe.de/mutmacher.html.
    Herzliche Grüße nach Berlin
    Ulrike Bergmann

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