Feb 15 2009
Wer vergleicht hat schon verloren
Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
Sören Kierkegaard
Dieses Zitat begleitet mich schon viele Jahre und jedes Mal, wenn ich es im Seminar verwende, erinnert es mich daran, dass ich selber auch nicht frei davon bin, mich mit anderen zu vergleichen. Gerade in den letzten Wochen kam ich mir in dieser Hinsicht wieder einmal auf die Schliche. In solchen Situationen erlebe ich, wie schnell meine Energie schwindet und sich Frust über das eigene (Er-)Leben breit macht. Damit daraus kein Dauerzustand wird, habe ich einige Strategien entwickelt, die ich heute mit Ihnen teilen möchte:
- Achten Sie auf Ihre Körpersignale. Plötzliche Stimmungsänderungen geben Ihnen den ersten Hinweis, dass Sie aus Ihrer Kraft gefallen sind. Fragen Sie sich, was der Auslöser dafür war.
- Stoppen Sie den Vergleich sofort. Erinnern Sie sich statt dessen daran, dass Sie einzigartig sind. Jeder Mensch verfügt über eine besondere Kombination von Talenten, Erfahrungen und Möglichkeiten, die ihn einmalig machen.
- Finden Sie sofort mindestens fünf Punkte, mit denen Sie Ihr Selbstbewusstsein stärken können: Was können Sie besonders gut? Was sagen anderen Menschen immer wieder über Sie? Wenn Sie diese Punkte aufschreiben, können Sie jederzeit darauf zurückgreifen.
- Führen Sie ein “Tagebuch der Wertschätzung”: Verwenden Sie dafür ein leeres Buch im Format DIN-A5 und schreiben Sie jeden Abend eine Seite mit allem, wofür Sie sich an diesem Tag wertschätzen können.
Welche Methoden haben Sie entwickelt? Wie gehen Sie in solchen Situationen vor?
Entweder schreiben Sie Ihre Hinweise unten in das Kommentarfeld oder schicken Sie mir eine Mail.
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