Mrz 30 2009
Die Unfähigkeit, sich zu entscheiden
Ausgelöst durch einen Beitrag, den ich gerade las, erinnerte ich mich daran, dass ich vor einigen Wochen eine Entscheidung getroffen habe, die wichtig war, jedoch auch ein finanzielles Risiko beinhaltete. Dennoch ist sie mir leicht gefallen, während ich dies zu anderen Zeiten und bei einfacheren Themen auch schon anders erlebt habe. Was ist der Unterschied? Warum geht es manchmal leichter und manchmal schwerer? Hier einige Antworten:
- Eine Entscheidung kann bedeuten, sich von etwas Liebgewonnenem zu verabschieden, zum Beispiel von Menschen, mit denen man gerne arbeitet. Doch was hindert uns, mit diesen Menschen auch weiterhin in Kontakt zu bleiben?
- Die Angst vor dem “Unbekannten”, das mit dem Schritt in Richtung Neuland auch einher geht. Kann ich den Anspruch an mich selber erfüllen? Was, wenn ich scheitere? Hier hilft der Austauch mit und die Unterstützung durch Menschen, die einen vergleichbaren Weg gegangen sind.
- Grübeleien in Richtung: Kann ich meiner Wahrnehmung trauen? Was wenn ich mich täusche? Eine gut ausgeprägte Intuition ist in solchen Situationen ein wertvoller Ratgeber. Doch diese braucht ihre “Reifezeit”, bis man ihr trauen kann. Mit steht in solchen Momenten ein klares “inneres Wissen” zur Seite, dem ich dann auch ohne Zögern folge.
- Ausrichtung auf eine klare Vision: Meiner Entscheidung ging ein “Aha” der besonderen Art voraus. Es war das Feedback am Ende eines Impulsabends, das mir klar vor Augen führte, wie wichtig es ist, bei dem zu bleiben, wofür ich schon vor einigen Jahren angetreten bin: Mein Ansatz “Ziele brauchen LIEBE“. Diese Ausrichtung hatte ich vorher etwas aus dem Blick verloren.
Welche Erfahrungen haben Sie mit Entscheidungen gemacht? Was sind Ihre “Entscheidungsvermeider”? Wann fällt es Ihnen leicht, sich zu entscheiden? Gerne können Sie Ihre Erfahrungen im Kommentarfeld mit anderen teilen oder schicken Sie mir eine Mail.
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