Jan 04 2010
Ordnung ist das halbe Leben ;-)
Den in der Überschrift zitierten Satz kennen Sie sicher. Wie kommt es dann, dass ich mich – wie viele andere Menschen auch – mit der Ordnung auf meinem Schreibtisch so schwer tue?
Heute stieß ich beim Stöbern in meinen Mails auf einen Blog-Beitrag über Ordnung auf dem Schreibtisch. Besonders interessant daran fand ich den Zusammenhang zwischen Ordnung und Aufmerksamkeit. War mir zwar vom Prinzip her geläufig, doch die Anregungen dazu finde ich so interessant, dass ich
- sie gleich mal in die Tat umsetze und
- Ihnen diesen Beitrag empfehlen möchte – falls Sie auch zu den Menschen gehören, deren leerer Schreibtisch sich gleich wieder mit Papierstapeln füllt
Wenn Sie weitere Tipps haben, freue ich mich über Anregungen, die für Sie funktionieren. Ich für meinen Teil habe genug vom Bücherlesen. Jetzt brauche ich zuverlässige und handfeste Tipps.
3 Kommentare

Liebe Ulrike,
dieses “Problem” ist eines der Hauptprobleme im Büro – ich kenne das aus meiner Arbeit mit den Kunden. Warum wir uns damit schwer tun, weiß ich nicht und ich denke, es ist auch nicht so wichtig – es ist halt so! Wichtig ist, das Chaos in Griff zu kriegen, einen Weg zu finden, es besser zu machen, kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn’s mal nicht klappt, keine Zeit zu vergeuden mit Suchen. Klar gibt es gute Tipps in Büchern, aber am Umsetzen hapert es halt meist. Dabei ist es eigentlich ganz einfach
Einmal das ganze Büro richtig aufräumen, nachdem man auch ausgemistet hat (der Jahresanfang jetzt ist geradezu ideal!). Ganz wichtig sind dann gute Arbeitsmittel, die exakt auf die Person und die Tätigkeit passen. Ich gebe zu, dass ist etwas schwieriger, aber dafür gibt es ja Profis in Sachen Büroorganisation. Dann legt man einen Zeitpunkt fest – vier Wochen sind optimal -, in dem man seine neue Ordnung konsequent lebt. Zum Beispiel: jeden Abend seinen Schreibtisch aufräumen. Nichts mehr auf den Boden legen. Nichts mehr in Ecken packen. Keine Ablagestapel bilden. Jeden Tag eine ungeliebte Tätigkeit zuerst erledigen (gibt ein Hochgefühl gleich zum Start!), sich an eigene Termine halten und nicht immer schieben usw.
Nach vier Wochen weiß man dann, wie gut sich so was anfühlt! Und es fällt sehr leicht, dann einen Großteil der neuen Ordnung einfach beizubehalten, man steckt ja schon mitten in der Praxis. Klappt das eine oder andere halt nicht so – nicht so streng mit sich selber sein. Oder nochmal einen Profi einschalten und sich dann gezielt Tipps holen.
Und wer nach diesen vier Wochen meint, die neue Ordnung bringt ihm nicht viel, der kann ja wieder in seine Unordnung verfallen. Eine Tipp gegen das schlechte Gewissen hab ich jetzt allerdings nicht
Liebe Grüße und vielleicht regt das ja den einen oder anderen zum Umsetzen an!? Jutta Wendt
Liebe Ulrike,
früher ein super-Chaot, mitlerweile gemässigt organisiert habe ich vor ein paar Wochen die GTD Methode für mich entdeckt und setze das seit ca. 2 Wochen für mich um. Im privaten genauso wie auf der Arbeit und die Ergebnisse sind bis jetzt durchschlagend: Ich habe keine Angst mehr Wichtiges zu vergessen, merke die freigesetzte Energie durch den früher selbstgemachten Stress und bekomme mehr geschafft!
Bin sehr zufrieden.
Der unvermeidliche Wiki-Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Getting_Things_Done
Und ausserdem möchte ich Dir diese Seite empfehlen:
http://imgriff.com/serien/gtd-grundlagen/
Es ist nicht soooooooooo viel zu lesen, aber es lohnt sich (meiner Meinung nach) die Beschäftigung mit der Grundidee der Methode. Oberflächlich betrachtet sieht es einfach wie eine Sammlung von Todo-Listen aus, aber die Methodik dahinter ist mehr, dabei aber simpel und einleuchtend.
Bei der Gelegenheit: Danke für Deine schöne Seite, ich schaue immer wieder gerne vorbei.
Grüsse aus Valencia/Spanien,
Daniel
Lieber Daniel,
vielen Dank für den Hinweis auf David Allen und natürlich auch für das Feedback.
– doch etwas zeitaufwändig. Daher habe ich es nach den ersten Listen / Zetteln wieder gelassen. Einfach weil mir die Zeit (oder Energie) dafür fehlte.
Das Buch von Allen kenne ich, habe es gelesen und auch schon öfter empfohlen. Allerdings bereitet die Umsetzung doch einige Schwierigkeiten. Der Einstieg in das Vorgehen ist – je nach dem Umfang der bisherigen Stöße
Jetzt probiere ich es mit gaaaanz kleinen Schritten und räume meinen Schreibtisch am Abend auf. Damit ist auch schon einiges an Ruhe eingekehrt.
Herzliche Grüße nach Spanien – da ist es jetzt wohl wärmer als bei uns…
Ulrike