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	<title>Die Mutmacherin &#187; Erlebnisse</title>
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		<title>Manchmal kommt es anders&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 10:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Bergmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; als man denkt.&#8221; Sicher kennen Sie diesen Satz, den ich in anderer Form in meinem Beitrag Mäandern erlaubt schon einmal aufgegriffen habe.  Vielleicht ärgern Sie sich auch, wenn sich die Dinge anders entwickeln als Sie denken oder sich wünschen. Doch manchmal bieten solche Situationen auch Chancen für Erkenntnisse und neue Erfahrungen. Das Anfangszitat stand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8230; als man denkt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sicher kennen Sie diesen Satz, den ich in anderer Form in meinem Beitrag <a href="http://www.die-mutmacherin.de/2009/07/maeandern-erlaubt/" target="_blank">Mäandern erlaubt</a> schon einmal aufgegriffen habe.  Vielleicht ärgern Sie sich auch, wenn sich die Dinge anders entwickeln als Sie denken oder sich wünschen. Doch manchmal bieten solche Situationen auch Chancen für Erkenntnisse und neue Erfahrungen.</p>
<p>Das Anfangszitat stand wie ein Motto über unserem Umzug an den Starnberger See. Alles war in meinem Kopf durchdacht und wohl überlegt. Die Planung lief auch gut voran. Doch dann kam durch eine kleine Unachtsamkeit alles anders: Ich übersah eine Stufe und landete unsanft mit einer heftigen Verstauchung auf dem Kellerboden. Vorbei alle Planung! Jetzt mussten andere Strategien her.</p>
<p>Was habe ich daraus gelernt?</p>
<ul>
<li>Es ist in Ordnung, andere um Hilfe zu bitten.<span id="more-681"></span></li>
<li>Ich darf auch mal schwach sein &#8211; besser wäre es natürlich, wenn ich mir dies auch ohne schmerzhafte Erfahrungen erlaube könnte. Hier lerne ich gerade sehr vielüber meine Muster.</li>
<li>Ich kann anderen bei der Arbeit zusehen &#8211; das war die schwierigste Übung.</li>
<li>Andere machen die Dinge auf ihre Weise und ich kann sogar (zumindest phasenweise!) meinen Mund halten.</li>
<li>Die Dinge entwickeln sich auch ohne mein Zutun in der richtigen Weise. Da war es geradezu passend, dass wir über eine Woche ohne Internetzugang waren. Kein Stress und keine Verpflichtungen <img src='http://www.die-mutmacherin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Ich liebe Improvisation und kann gut mit Zwischenlösungen leben.</li>
<li>Wichtig sind auch im größten Chaos Inseln des Wohlfühlens. Diese lassen sich oft bereits mit einfachen Mitteln schaffen.</li>
<li>Es spielt keine Rolle, wann etwas getan wird und wie lange Kisten herumstehen. Irgendwann wird auch der letzte Karton geleert und jede Lampe aufgehängt sein <img src='http://www.die-mutmacherin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Geduld kann man lernen.</li>
</ul>
<p>Inzwischen kann ich schon wieder die Treppen steigen und auch vieles selber erledigen.</p>
<p>PS: Die neue Adresse finden Sie im Impressum.</p>
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		<title>Autonom &#8211; autark &#8211; authentisch</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 11:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anregungen]]></category>
		<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
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		<category><![CDATA[Anregung]]></category>
		<category><![CDATA[Eigener Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewustsein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirkliche (innere) Freiheit und Unabhängigkeit beginnen, wenn es uns gelingt, die oben genannten drei A&#8217;s zu verwirklichen.  Damit bleiben wir ganz bei uns und unseren Bedürfnissen. Hier einige Gedanken und Anregungen dazu: Autonom im Denken Der Begriff &#8220;Autonomie&#8221; kommt aus dem Griechischen und bedeutet: sich selbst Gesetze geben. Anders ausgedrückt heißt dies: Es gibt niemanden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wirkliche (innere) Freiheit und Unabhängigkeit beginnen, wenn es uns gelingt, die oben genannten drei A&#8217;s zu verwirklichen.  Damit bleiben wir ganz bei uns und unseren Bedürfnissen. Hier einige Gedanken und Anregungen dazu:</p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Autonom im Denken</strong></span></p>
<p>Der Begriff &#8220;Autonomie&#8221; kommt aus dem Griechischen und bedeutet: sich selbst Gesetze geben. Anders ausgedrückt heißt dies: Es gibt niemanden, der uns sagen kann, was richtig oder falsch ist. Wir alleine sind die einzige Instanz, die dies bestimmt. Autonom zu denken bedeutet, die Gedanken frei fließen und die &#8220;Schere im Kopf&#8221; beiseite zu lassen. Sich auch vermeintlich verrückte Gedanken gestatten und damit zu überraschenden Erkenntnissen gelangen.<span id="more-653"></span></p>
<p>Hier ein Beispiel:</p>
<p>Vor einigen Jahren, als das Thema Erfolgsteams bei mir noch sehr aktuell war, habe ich mir die Frage gestellt: <em>Was wäre, wenn ich das Thema loslassen würde?</em> Das Ergebnis hat mich selber überrascht. Zunächst spürte ich ein großes Gefühl der Erleichterung. Dem folgte kurz darauf der Impuls: Dann hätte ich endlich den Freiraum, etwas ganz anderes zu machen. Daraus entstanden ist in den darauf folgenden Monaten ein eigenes, autonomes Ziele-Konzept <img src='http://www.die-mutmacherin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Autark im Handeln</strong></span></p>
<p>Starten wir auch hier mit einer Definition. Auch dieser Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet selbstgenügsam. Weitere Aspekte sind: von der Umgebung unabhängig, sich selbst versorgend, auf niemanden angewiesen.</p>
<p>Autark im Handeln zu sein heißt, dass wir aus unseren inneren Impulsen heraus das tun, was für uns im jeweiligen Moment stimmig ist. Unabhängig von der Meinung anderer oder dem, was man* sonst so macht. Das ist leichter gesagt als getan. Schließlich ist Zugehörigkeit ein menschliches Grundbedürfnis.</p>
<p>Auf der anderen Seite erlebe ich immer wieder, wie erleichternd, befreiend und zugleich gemeinschaftsfördernd es ist, wenn ich wirklich meinen Impulsen folge. Häufig habe ich dadurch erfahren, dass andere sich dadurch frei fühlen, ebenfalls autark zu handeln &#8211; nämlich frei von dem, was ich darüber denken könnte. Und meist entstand dadurch ein Gefühl von großer Nähe, da wir uns so zeigen konnten, wie wir waren. Mehr über die Gründe, warum wir dies so selten tun, lesen Sie im Beitrag: <a href="http://www.die-mutmacherin.de/2009/07/sei-du-selbst/" target="_blank">Sei Du selbst!</a></p>
<p>* Noch ein kleiner Hinweis:</p>
<p>Das Wörtchen &#8220;man&#8221; ist immer ein Signal dafür, dass wir nicht bei uns sind, sondern in den Programmen (auch Überzeugungen oder Glaubenssätze genannt), mit denen wir aufgewachsen sind. Ersetzen Sie dieses Wort mit &#8220;ich&#8221; und überprüfen Sie, was sich dadurch verändert.</p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Authentisch im Sein</strong></span></p>
<p>Dieser ebenfalls aus dem Griechischen stammende Begriff bedeutet: echt sein. Im Sinne von &#8220;als Original empfunden&#8221;. Es wird heute vielfach von &#8220;authentisch sein&#8221; gesprochen oder die Forderung danach gestellt. Ebenso wird von Menschen gesagt, sie seien nicht authentisch.</p>
<p>Was macht nun dieses &#8220;authentisch sein&#8221; aus? Woran lässt es sich erkennen? Und wie können wir es in uns selber fördern?</p>
<p>Authentisch sein heißt, dem eigenen Wesen treu zu sein und gemäß unseren Überzeugung zu handeln. Damit dies gelingt, brauchen wir Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen und den Mut, uns ständig zu wandeln. Gerade der letzte Punkt ist hierbei wichtig. Wenn sich Lebensumstände, Erfahrungen oder Werte im Laufe eines Lebens ändern, hat dies Auswirkungen auf unser Sein. Wer dann am (Alt-) Gewohnten festhält und Lebenserfahrungen und Erkenntnisse ignoriert, wird schnell als unecht empfunden. Es entsteht eine Diskrepanz zwischen Innen und Außen, die von den Mitmenschen als unstimmig wahrgenommen werden.</p>
<p>Hier zwei Anregungen zum Weiterlesen:</p>
<ul>
<li>Artikel &#8220;<a href="http://persoenlichkeitsentwicklung.suite101.de/article.cfm/authentizitaet_wer_bin_ich_eigentlich#ixzz0L8Y853c5&amp;C" target="_blank">Authentisch leben: sich selber treu sein</a>&#8221; von Gudrun-Aimée Spalke auf <a href="http://www.suite101.de/" target="_blank">suite101.de. Das Netzwerk der Autoren</a></li>
<li>Buchempfehlung &#8220;Selbstbewusstsein. Das Trainingsbuch&#8221; von Bettina Stackelberg. <a href="http://www.die-mutmacherin.de/2009/06/stackelberg-selbstbewusstsein/" target="_blank">Hier</a> geht&#8217;s zur Buchbesprechung.</li>
</ul>
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		<title>Schmerzen enthalten Botschaften</title>
		<link>http://www.die-mutmacherin.de/2008/12/schmerzen-enthalten-botschaften/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 21:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Denken]]></category>
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		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich in meinem Beitrag Krisen SIND Chancen schon erwähnte, entdeckte ich durch meine Fußverletzung etwas, was ich durchaus als Chance betrachte und in dem eine wichtige Botschaft steckte. In der zweiten Woche nach dem Unfall war ich damit konfrontiert, dass die Schmerzen großen Schwankungen unterlagen. Es gab Phasen, in denen ich kaum Probleme hatte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich in meinem Beitrag <a href="http://www.die-mutmacherin.de/2008/12/krisen-sind-chancen/" target="_blank">Krisen SIND Chancen</a> schon erwähnte, entdeckte ich durch meine Fußverletzung etwas, was ich durchaus als Chance betrachte und in dem eine wichtige Botschaft steckte. In der zweiten Woche nach dem Unfall war ich damit konfrontiert, dass die Schmerzen großen Schwankungen unterlagen. Es gab Phasen, in denen ich kaum Probleme hatte, mich zu bewegen und dann gab es die Momente &#8211; vor allem am Morgen -, wo ich mich nur mit Krücken durch die Wohnung bewegte.</p>
<p>Irgendwann dämmerte es mir: Ich hatte seit der Kindheit eine Riesenangst vor körperlichen Schmerzen und tat alles, diese zu vermeiden. Über die Jahre hatte ich einige Techniken kennengelernt, mit denen ich kleinere &#8220;Befindlichkeiten&#8221; wie Kopf- oder Rückenschmerzen sehr gut loslassen konnte. <span id="more-339"></span>Doch hier war es anders. Diese Methoden halfen mir in dieser Situation wenig. Ich wartete geradezu darauf, dass der Schmerz auftauchte. Wie konnte es anders sein: Er trat auch sofort zu Tage!</p>
<p>Eine Freundin verwies mich auf ein Buch, das wir beide kannten: <a href="http://www.die-mutmacherin.de/2008/12/robert-scheinfeld/ " target="_blank">Raus aus dem Geld-Spiel</a> von Robert Scheinfeld. Darin las ich, dass wir uns zu höchstens 60 % dem Schmerz stellen &#8211; und damit die darin enthaltene Botschaft nicht verstehen. Statt dessen erzeugen wir ihn immer wieder aufs Neue. Das leuchtete mir ein und so wagte ich an diesem Tag ein Experiment: Ich stellte mich dem Schmerz in meinem Fuß. Das war höchst unangenehm und doch tauchten dabei sehr interessante Bilder auf, unter anderem an eine frühe Situation in der Kindheit.  Nach einiger Zeit ließ der Schmerz nach und ich konnte meinen Fuß den Rest des Tages recht gut belasten.</p>
<p>Das hielt nicht lange an, denn das alte Muster der Schmerzvermeidung war einfach noch zu stark. Und so bewegte ich mich die nächsten Tage immer wieder einmal auf Krücken durch die Gegend. Irgendwann hatte ich es satt! Das war ein Moment wahrer Transformation <img src='http://www.die-mutmacherin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Seit dem Moment nehme ich den Schmerz als Botschafter für meinen mentalen Zustand. Wenn er auftaucht, atme ich in ihn hinein und damit durch meine Angst hindurch. Ich rede mit meinem Fuß und sage ihm, dass es mir leid tut, wie ich ihn behandle. Seither ist es auch mit der Wundheilung deutlich voran gegangen und ich freue mich schon darauf, wenn ich in einigen Tagen wieder normale Schuhe anziehen kann. Weiß-rote Lederschuhe sehen im Winter echt seltsam aus <img src='http://www.die-mutmacherin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Krisen SIND Chancen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 19:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Reflektion]]></category>
		<category><![CDATA[Chance]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Unterstützung]]></category>

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		<description><![CDATA[Klingt schon reichlich abgelutscht dieser Titelsatz &#8211; und dennoch habe ich gerade in der letzten Woche wieder einmal sehr deutlich erlebt, dass er tatsächlich zutrifft. Ich hatte mir vor zwei Wochen eine Fußverletzung zugezogen, die mich zunächst einmal in die Frage stürzte, warum nun das schon wieder. Wenig hilfreiche Frage!! Sie führt nämlich zu KEINER [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klingt schon reichlich abgelutscht dieser Titelsatz &#8211; und dennoch habe ich gerade in der letzten Woche wieder einmal sehr deutlich erlebt, dass er tatsächlich zutrifft. Ich hatte mir vor zwei Wochen eine Fußverletzung zugezogen, die mich zunächst einmal in die Frage stürzte, warum nun das schon wieder. Wenig hilfreiche Frage!! Sie führt nämlich zu KEINER Lösung, sondern verschäft eher den Schmerz &#8211; oder die Krise. Ich bin auch schnell dazu gekommen, dass in diesem Fall ein anderer viel zitierter Satz &#8220;Wer nicht hören will, muss fühlen&#8221; zutraf. Meine innere Stimme hatte mir schon einige Tage vor dem Unfall deutlich signalisiert, dass es an der Zeit sei, eine Pause zu machen. Nun, wer nicht hörte&#8230;<span id="more-331"></span></p>
<p>Eine Chance darin konnte ich sehr schnell erkennen: Ich durfte mich entspannt in den Bequemsessel setzen und habe den ersten Roman seit längerer Zeit gelesen <img src='http://www.die-mutmacherin.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Das mache ich sonst nur auf langen Zugfahrten, im Urlaub oder in der Weihnachtszeit. Da fällt mir der (etwas dumme) Werbesatz von Franz Beckenbauer ein: &#8220;Ja ist denn heut&#8217; scho&#8217; Weihnachten?!&#8221; &#8211; Nein, natürlich nicht und deshalb tat es ja auch so gut!</p>
<p>Eine weitere Chance war, dass ich wieder einmal entdeckte, wie hilfsbereit meine Mitmenschen sind. Ich habe so viele tolle Unterstützung erfahren, dass es mich sehr berührt hat. Teilweise war es mir fast unangenehm, diese anzunehmen und teilweise fiel es mir sehr leicht, direkt zum Beispiel nach Mitfahrgelegenheiten zu fragen. Und siehe da: Es gab immer jemanden, der oder die genau in die Richtung fuhr, in die ich auch wollte. Danke an dieser Stelle allen, die mich in dieser Zeit unterstützt haben!</p>
<p>Eine weitere Chance entdeckte ich diese Woche, nachdem ich immer wieder damit konfrontiert war, dass die Schmerzen nicht nachließen, sondern großen Schwankungen unterlagen. Was ich dabei entdeckte, beschreibe ich noch in einem eigenen Beitrag.</p>
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		<title>Die Wirkung von Musik</title>
		<link>http://www.die-mutmacherin.de/2008/11/wirkung-von-musik/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 21:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Bergmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Talente]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann haben Sie das letzte Mal beim Hören von klassischer Musik eine persönliche Erkenntnis erlebt? Bei mir war es heute Vormittag der Fall. Gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kolleginnen hatte ich beim Trainertag der IHK-Akademie für München . Oberbayern die Gelegenheit, bei einem ganz besonderen Ereignis dabei zu sein. Angekündigt war es als &#8220;Pianistin stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wann haben Sie das letzte Mal beim Hören von klassischer Musik eine persönliche Erkenntnis erlebt?</p>
<p>Bei mir war es heute Vormittag der Fall. Gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kolleginnen hatte ich beim Trainertag der <a href="http://www.muenchen.ihk.de" target="_blank">IHK-Akademie für München . Oberbayern</a> die Gelegenheit, bei einem ganz besonderen Ereignis dabei zu sein. Angekündigt war es als &#8220;Pianistin stellt Verbindung von Musik und Training her&#8221;. Vorstellen konnten wir uns wohl alle nicht, was in den folgenden zwei Stunden an Staunen, Berührung und Erkenntnissen passierte.</p>
<p><a href="http://www.cornelia-sonnek.de" target="_blank">Cornelia Sonnek</a> demonstrierte uns auf eindrucksvolle Weise, wie (klassische) Musik als Herzöffner,<span id="more-298"></span> Rhytmusgeber, Verständigungsmittel, Stresslöser und noch viel mehr dienen kann. Die begnadete Pianistin und Pädagogin stellte anhand von bekannten Musikstücken einen Bezug zu unserem Alltag her. Dabei nutzte sie eigene Beispiele ebenso wie Alltagssituationen, mit denen sie zeigte, wie und wodurch die besondere Wirkung dieser Stücke entsteht.</p>
<p>Zum ersten Mal seit der Schulzeit war Musik für mich wieder mehr als &#8220;Unterhaltung&#8221; oder eine Untermalung für einen emotionalen Zustand. Bei einem Stück hatte ich deutliche innere Bilder, durch die ich einen Bezug zu meinem Leben herstellen konnte und sogar Hinweise für eine private Situation gewonnen habe. So plastisch und anschaulich erklärte Cornelia Sonnek, was in diesem Stück passiert. Sie hat mit dieser Vorgehensweise eine Möglichkeit gefunden, ihre beiden größten Talente zu bündeln und dadurch ein besonderes, tiefgehendes Erlebnis zu schaffen. Ich wünsche ihr, dass sie viele Menschen erreicht, die Lust auf eine ebenso beglückende Erfahrung haben.</p>
<p>Die &#8220;Trainerriege&#8221; in Westerham jedenfalls konnte gar nicht genug bekommen von der Musik.  Da fiel es schwer, zum Alltag und dem traditionellen abschließenden Weißwurstessen überzugehen. Passte irgendwie nicht ganz zum vorher Erlebten <img src='http://www.die-mutmacherin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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