Archiv für die Kategorie 'Reflektion'

Aug 30 2010

Übung macht den Meister

Wir üben ständig. In jeder Situation unseres Lebens erweitern wir unsere Erfahrungen. Ohne dies zu erkennen. Daher ist es eine gute Übung, sich dies einmal bewusst zu machen und damit auch bewusst zu üben. Besonders Situationen, die wir alles andere als angenehm oder wünschenswert erachten und die nicht dem entsprechen, was wir uns vorstellen, bieten sich dafür an. Zum Beispiel unsere Beziehungen, vor allem die zum Partner oder der Partnerin. Wenn es da wieder einmal „holpert“ und sich ein Gespräch immer mehr verhakt. Manches mal denken Sie vielleicht noch: Was läuft denn hier gerade ab? Weiterlesen »

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Aug 16 2010

Geben Sie sich keine Mühe!

Ich kann mir schon lebhaft vorstellen, was eine Instanz in Ihnen jetzt denkt: Wieso soll ich mir keine Mühe geben?! Das geht doch nicht! Wo kämen wir dahin, wenn sich niemand mehr Mühe gibt!

Gaaanz langsam. Es geht überhaupt nicht darum, dass Sie keine Sorgfalt walten lassen in dem, was Sie tun. Oder Menschen links liegen lassen. Oder was auch immer Sie mit dem Titelsatz verbinden. Vielmehr möchte ich Sie anregen, einmal darauf zu achten, wann Sie sich selber antreiben, so dass Ihr Leben mühe – voll wird. Sobald Sie in den Mühe-geben-Modus gehen, verlassen Sie Ihren eigenen Rhythmus und Ihre persönlichen Bewegungs-Gründe. Sie entfernen sich von dem, was Sie in Ihrem individuellen Sein ausmacht, Weiterlesen »

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Jul 26 2010

Neue Erkenntnisse gewinnen

Wie oft stehen wir vor einer Situation, in der wir nicht so recht weiterkommen. Das bisherige Vorgehen stimmt nicht mehr so recht, doch eine Alternative finden wir auch nicht sofort. Da hilft ein Vorgehen, das ich vor vielen Jahren durch ein Kartenset der amerikanischen, spirituellen Begleiterin Pam Murray kennen lernte. Das Besondere ihrer „Destiny Cards“: Sie enthalten 90 Fragen, die alle mit „What If…“ beginnen.

Diese Fragen haben mir damals zu neuen Sichtweisen verholfen und mir gezeigt, wo ich an überholten Standpunkten festhielt. Sie haben damit über die Jahre immer wieder zur Klärung beigetragen. Heute nutze ich den Satzanfang gerne, wenn ich in einer Situation nicht weiter komme. Weiterlesen »

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Jul 11 2010

Wann Affirmationen wirken

Bereits vor über einem Jahr bin ich in einem dreiteiligen Beitrag dem Pro und Kontra von Positivem Denken nachgegangen. Ein wichtiger Bestandteil des positiven Denkens ist der Einsatz von bestärkenden Affirmationen. Doch nutzen Sie wirklich etwas? Und wenn ja, was ist dabei zu beachten?

Das sind Fragen, die auch andere beschäftigen. So fand ich gerade einen Beitrag im Persönlichkeits-Blog von Roland Kopp-Wichmann: Positives Denken und Affirmationen – hilft das wirklich? Ausgehend vom Buch “Ich bin da” von Konstanze Quirmich beleuchtet er das Thema aus mehreren Blickwinkeln. In seinem Beitrag gibt er auch einen Abriss durch die über 100 Jahre alte Geschichte des Positiven Denkens, Weiterlesen »

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Jun 20 2010

Vollkommenheit ist eine Illusion

Bei Frauenstaerken fand ich folgendes Zitat:

Menschen brauchen die Vorstellung von der Vollkommenheit, aber den Mut zur Unvollkommenheit.

Dem kann ich aus vollem Herzen zustimmen. Denn nur wer sich eine vollkommene Umgebung oder Welt vorstellen kann, ist auch bereit, dafür etwas dazu beizutragen, diese (mit) zu gestalten. Sich dafür einzusetzen und die eingen Möglichkeiten nutzen, diese Welt entstehen zu lassen.

Dann allerdings geht es los mit dem anderen Teil: Wir erkennen, dass sich die Dinge nicht so entwickeln, wie wir es uns vorstellen. Oder unsere Fähigkeiten reichen nicht aus. Manche Menschen wefen dann die Flinte ins Korn und geben auf. Doch genau an diesem Punkt setzt der “Mut zur Unvollkommenheit” ein durch die Bereitschaft, trotzdem weiter zu machen. Mit den Mitteln und Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen und in dem Maße, wie es in diesem Moment möglich ist. Sich auf die Teile zu konzentrieren, die auch in dieser Situation geradezu perfekt sind. Die Aufmerksamkeit gerade darauf zu richten, was möglich ist und diesen Anteil zu verstärken. Schritt für Schritt voran zu gehen – auch im Vertrauen darauf, dass sich alles Weitere jeweils zeigen wird, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

Das verlangt in jedem Fall Mut, denn wir sind so darauf getrimmt, alles zu berücksichtigen – die Vollkommenheit – und daran um jedem Preis festzuhalten. Zu Lasten der Unvollkommenheit und des “es genügt so wie es ist”. Deutschen Ingenieuren wird nachgesagt, dass sie zu viel Zeit investieren, um Kleinigkeiten zu verändern, die kein Mensch wirklich braucht. Auch bei meinen Teilnehmern erlebe ich dies: da wird an Details gefeilt, bis sie perfekt sind anstatt hinauszugehen und sich und das eigene Angebot vorzustellen.

Fragen Sie sich in solchen Situationen immer wieder: Was würde passieren, wenn ich diesen Punkt nicht erledige, sondern ihn lasse wie er gerade ist? Damit steigen Sie aus der Perfektionismusfalle, in die wir nur allzu leicht geraten.

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