Nov
27
2009
Gerade las ich auf der Seite von existenzielle den Beitrag Spiritualität – ‘n Dampfmachin? Raum und Zeit für das Wesentliche von Anke Dinsing. Sie bringt darin Spiritualität in Verbindung mit dem Atem(holen) und stellt eine nachdenkenswerte Verbindung her zur guten alten Dampfmaschine. Hier ein Satz vom Ende des lesenswerten Beitrags:
Was hat ‘ne Dampfmaschin mit Spiritualität zu tun?
In beiden ist irgendwie Luft drin, nur steht die eine unter Druck und die andere kann ihn wegnehmen.
Gerade in der Vorweihnachtszeit, wenn Sie sich wieder einmal selber unter Druck setzen, finden Sie in diesem Artikel ein paar Anregungen, wie Sie Luft abzulassen können.
Tags: Anregung, Zitate
Feb
25
2009
… und zurück” heißt das Buch, das ich Ihnen vorstellen möchte. Der Untertitel “Reisen für die Seele” gibt schon die Richtung vor, in die es darin geht. Es sind Reisen an unterschiedliche Orte dieser Welt, von Tibet bis Uruguay und von Island bis Sambia mit einigen weiteren Stationen dazwischen. Sonja Still hat all diese Plätze als Fernsehredakteurin bereist. Da sie sich als Person dabei mitnahm, erlebte sie an den einzelnen Stationen jeweils wichtige Erkenntnisse für ihr eigenes Leben, die sie nun mit den Leser/innen teilt.
Diese persönliche Sicht macht das Buch so lesenswert. Es zeigt, dass es nicht darum geht, an exotische Orte zu reisen. Vielmehr zeigt Sonja Still, wie hilfreich es sein kann, sich an einen fremden Ort zu begeben und aus der Distanz heraus das eigene Leben zu betrachten. Weiterlesen »
Tags: Anregungen, Bücher, Inspiration
Nov
07
2008
Eine Enttäuschung heißt es, sei das Ende einer Täuschung, also einer Erwartung, die ich an eine andere Person hatte. Das ist zunächst einmal bitter. Doch meist hat sich die Täuschung schon viel früher, oft bereits zu Beginn einer Verbindung “angebahnt”. Zum Beispiel, weil wir eine Erwartung an das Gegenüber hatten, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun hatte. Statt dessen haben wir den Anderen durch eine rosarot oder anders gefärbte Brille betrachtet und Facetten, die diesem Farbton nicht entsprachen, einfach ausgeblendet. Dann kann am Ende nur eine Ent-Täuschung stehen.
Gestern Abend hatte ich dazu ein Gespräch mit einer Kollegin, die gerade solch eine Ent-Täuschung erlebt hatte und jetzt nicht wusste, wie sie damit umgehen konnte. Sie war tief verletzt und zugleich fassungslos, weil sie von dieser Person eine andere Handlung erwartet hatte. Sie rief mich an, weil ich diese Frau ebenfalls kenne und sie mir vor Jahren genau das vorgeworfen hatte, was sie jetzt mit dieser Kollegin gemacht hatte – und das ohne irgendwelche Schuldgefühle. Weiterlesen »
Tags: Erkenntnisse, Erwartungen, Wahlmöglichkeit
Sep
29
2008
Der Begriff „Spiritualität“ wird in den letzten Jahren häufig verwendet, ja – er hat sich geradezu zu einem Modebegriff entwickelt. An allen Ecken und Enden entstehen spirituelle Angebote und Netzwerke. Auch für mich spielt dieser Begriff schon seit Jahren eine wichtige Rolle, auch wenn ich ihn bislang im Rahmen meiner Arbeit eher selten verwendet habe.
Was verstehe ich darunter?
Für mich ist es vor allem eine Geisteshaltung, mit der ich arbeite und mein Leben gestalte. Dazu gehören folgende Grundannahmen:
- Neben der physischen, sichtbaren Welt gibt es noch weitere unsichtbare Dimensionen. Außer den mit meinen fünf Sinnen wahrnehmbaren gibt es noch andere Ebenen, die ich (noch) nicht erfassen und verstehen kann.
- Wir sind Seelen, die eine körperliche Erfahrung machen. Geburt und Tod sind daher – auf der Seelenebene – nur Durchgangsstationen auf dem Weg zu einer neuen Erfahrung. Die menschliche Seele ist unbegrenzt und daher nicht von den Regeln der physischen, materiellen Welt bestimmt.
- Ich richte meine Aufmerksamkeit auf meine inneren Stärken und mein persönliches Wachstum. Das beinhaltet auch, dass ich mich jederzeit entscheiden kann, wie ich mit der physischen Welt in Kontakt bin und wie ich meine Erfahrungen einordne. Ich kann meine Erfahrungen jederzeit ändern und mich von den noch bestehenden Begrenzungen meines Denkens befreien.
- Es gibt einen unsichtbaren, ewigen Teil in mir, der mir unterstützend zur Verfügung steht, wenn ich dies wünsche oder brauche. Manche Menschen nennen diesen Teil Gott, das Höhere Selbst, die Quelle allen Seins oder in ähnlicher Weise. Für mich ist dies meine „innere Führung“ oder die Schöpferkraft.
- Wir sind alle miteinander verbunden. Es gibt keine Trennung, wir sind alle eins. Daher richte ich meinen Fokus darauf, in allen Menschen das Göttliche zu erkennen – egal, wo jemand im Leben steht oder wie er oder sie sich verhält.
- Durch mein Denken, mein Handeln und meine Gebete gestalte ich als Mit-Schöpferin Gottes meine Wirklichkeit. Daher setze ich alles daran, mich in meinem Handeln auf meine höchsten Werte und mein Lebensziel auszurichten und mein Leben so authentisch wie möglich zu leben.
- Alles hat eine höhere (tiefere) Bedeutung. Daher ist es wichtig, in allem die göttliche Quelle und unsere Verbundenheit zu ehren und zu respektieren.
- Zeiten des Rückzugs und der Stille dienen dazu, mich immer wieder mit der Schöpferkraft zu verbinden. Ich vertraue mehr auf meine innere Führung und meine Intuition als auf erlerntes Wissen aus der äußeren Welt.
- Wir erschaffen uns unsere Wirklichkeit durch die Art und Weise, wie wir FÜHLEN, nicht dadurch, dass wir versuchen, die äußeren Umstände zu kontrollieren. Gefühle – ohne Bewertung wahrgenommen – lassen sich jederzeit verändern.
- Wir sind auf der Erde, damit es uns gut geht, wir wachsen, uns weiterentwickeln und dabei Freudehaben, Neues lernen, Dinge erschaffen und uns als Mit-Schöpfer des Göttlichen betrachten, die wir sind.
Dies Gedanken mögen Ihnenin Teilen oder zur Gänze fremde sein. Daher biete ich Ihnen immer wieder Experimente an, mit denen Sie neue Facetten Ihres Da-Seins entdecken.
Tags: Intuition, Lebensgestaltung, Neues Denken
Sep
27
2008
Sie kennen doch das Sprichwort: Wie es in den Wald hineinruft, schallt es heraus. Oder anders ausgedrückt: Wir ernten, was wir säen. Diese Haltung – entsprechend eingesetzt – kann genau zu den Ergebnissen führen, die wir uns wünschen. Nämlich: freundliche, hilfsbereite Menschen in unserem Umfeld; angenehme Kolleginnen und Kollegen, Menschen, die uns bereitwillig unterstützen. Wäre das nicht wunderbar? Dazu können wir beitragen, indem wir genau das in Welt bringen: Positive Energien, die ansteckend wirken.
Probieren Sie einmal Folgendes aus: Segnen Sie alle Menschen, die Ihnen begegnen.
Beginnen Sie damit bereits am Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Überlegen Sie sich, wem Sie im Laufe des Tages begegnen werden und schicken Sie diesen Menschen bereits im Vorfeld positive Gedanken und einen Segen. Dieser kann einfach formuliert sein, etwa: Ich segne Dich und Deinen Weg.
Lassen Sie sich überraschen, welche Wirkung dies hat. Das finden Sie allerdings nur heraus, wenn Sie es auch tatsächlich über einen längeren Zeitraum ausprobieren. Geben Sie sich dafür mindestens 30 Tage, in denen Sie dies täglich machen.
Sie werden vermutlich das gleiche Erstaunen erleben wie einige Kundinnen, die dieses Experiment bereits durchgeführt haben. Sie erlebten mehr Unterstützung von ihren Kollegen, freundlichere Kundinnen und insgesamt eine positivere Atmosphäre in ihrem Umfeld. Doch Vorsicht! Es kann Ihr Leben drastisch verändern
Ich bin gespannt auf Ihre Erfahrungen. Schreiben Sie mir, was Sie damit erleben.
Tags: Anregung, Veränderung