Sep
06
2010
Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit einer Freundin, der es gerade nicht so gut ging. Sie meinte, das Leben sei derzeit gegen sie. Doch das stimmt so nicht. Das Leben ist weder für noch gegen uns, sondern es ist einfach. Punkt. Mehr nicht. Was sich gegenwärtig in Ihrem Leben zeigt, ist der Spiegel Ihrer Gedanken und Erwartungen. Das Ergebnis davon. Nicht von einmaligen, vorübergehenden Gedanken, sondern von der Grundtendenz Ihrer Gedanken, die wiederum ein Ergebnis Ihrer Überzeugungen sind.
Die gute Nachricht: Diese Überzeugungen lassen sich ändern. In meinem Beitrag Veränderung beginnt im Denken habe ich Ihnen schon einige Hinweise gegeben, wenn Sie ein inneres Unwohlsein verspüren oder sich über „die Umstände“ ärgern.
Heute erhalten Sie Impulse, wie Sie der Freude in Ihrem Leben folgen und dadurch mehr Zufriedenheit erfahren und andere Ergebnisse erzielen. Weiterlesen »
Tags: Anregung, Denkmuster, Lebensgestaltung, Ziele
Sep
04
2010
Gerade lese ich in der existenzielle den Beitrag von Katrin Oppermann-Jopp Urteile hören sich selber zu und greife den dort angesprochenen Gedanken auf. Hören Sie einmal bewusst Ihren inneren Kommentaren zu, wenn Sie unterwegs oder in einem Gespräch mit anderen Menschen sind. Ja, wie sieht die/der denn aus? … Wie der/die sich benimmt, das ist doch völlig daneben! … Dieser Vollidiot, kann der nicht blinken, ehe abbiegt!… Kennen Sie das? Vielleicht weniger krasse, sondern subtiler wie: Also ich würde das anders machen! … Das sind ja seltsame Ansichten!
Die Ursache dafür beschreibt die Autorin wie folgt: Unser Geist hat die ständige Angewohnheit, alles was uns täglich zustößt, zu bewerten, es in gut oder schlecht zu kategorisieren, oder in angenehm oder unangenehm. Wir bilden Urteile. Und gibt Anregungen dafür, wie Sie etwas daran verändern können.
Alle – inneren wie auch äußeren – Kommentare zu und über andere Menschen und ihr Verhalten sind Urteile. Denn jede Bewertung ist auch eine – energetisch spürbare – Wand, die unser Gegenüber wahrnimmt. Weiterlesen »
Tags: Anregung, Denkmuster, Reflektion, Zitate
Aug
09
2010
Noch so ein provozierender Satz. Was löst er in Ihnen aus?
Dazu möchte ich Sie heute zu einem kleinen Experiment einladen: Schreiben Sie zehn Minuten nonstop, was Ihnen zu diesem Satz einfällt.
Vielleicht erleben Sie dabei ähnliches wie die Teilnehmenden meiner Gruppe Den Geldhahn öffnen. Im ersten Moment war bei allen große Freude vorhanden, die sich jedoch während des Schreibens bei einigen wandelte. Es tauchten Erinnerungen auf, die sie geprägt und dazu beigetragen haben, dass sie sich häufig eben nicht „das Beste“ gönnen.
Gerade in den letzten Jahren haben Werbesprüche wie „Geiz ist geil“ und eine ausgeprägte Schnäppchenjäger-Mentalität unser Denken geprägt. Weiterlesen »
Tags: Anregung, Denkmuster, Experiment, Lebensgestaltung, Wahlmöglichkeit
Jul
05
2010
Von klein auf werden wir darauf programmiert, dass uns im Leben nichts geschenkt wird und wir uns die Ergebnisse wenn schon nicht schwer, doch zumindest mit hohem Einsatz erarbeiten müssen. Sprüche wie „Gelobt sei, was hart macht“ oder „Ohne Fleiß kein Preis“ sind einige Beispiele hierfür. Den zweiten Spruch kennt man in englischsprachigen Ländern übrigens als „No pain, no gain“, was noch ein bisschen härter ist: Hier ist der Preis (Gewinn) nur über den Schmerz zu erreichen.
Manche Sprüche haben fast schon den Charakter eines Mantras. Als solches bezeichnet man eine meist kurze, formelhafte Wortfolge, die ständig wiederholt wird, um den (unruhigen) Geist auszurichten. Etwas Ähnliches geschieht mit den oben erwähnten Sprüchen. Sie richten unseren Geist ebenfalls aus – allerdings darauf, klein, gefügig und unbedeutend zu bleiben. Weiterlesen »
Tags: Denkmuster, Erkenntnisse, Lebensgestaltung, Reflektion
Jun
14
2010
Kennen Sie Menschen, die bedürftig sind? Nach Aufmerksamkeit, Anerkennung, Liebe oder was auch immer. Wie geht es Ihnen mit diesen Menschen? Fühlen Sie sich wohl in ihrer Gegenwart? Oder spüren Sie einen zunehmenden Wunsch, sich von ihnen fern zu halten? Am Anfang geht man meist noch gerne darauf ein, doch mit der Zeit wird es anstrengend, immer wieder die Bedürfnisse eines anderen, erwachsenen Menschen zu befriedigen.
Wie diese Bedürftigkeit entsteht, lässt sich gut mit dem Bild von vom halb vollen und halb leeren Glas beschreiben. In diesem Gleichnis geht es um die unterschiedliche Wahrnehmung von Menschen. Weiterlesen »
Tags: Denkmuster, Lebensgestaltung, Wahlmöglichkeit