Archiv für das Tag 'Fähigkeiten'

Apr 14 2009

Jenseits der Komfortzone

Autor: Ulrike Bergmann. Abgelegt unter Anregungen

Der Begriff “Komfortzone” bezeichnet den Bereich, in dem wir uns mehr oder weniger wohlfühlen. In der Komfortzone enthalten sind all die Dinge, die uns leicht fallen, in denen wir uns gut auskennen und uns daher auch eingermaßen sicher bewegen.

Außerhalb der Komfortzone liegen all die Dinge, die uns (noch) fremd sind. Dazu gehört zum alles, was wir uns wünschen oder gerne können würden, wie zum Beispiel ein Instrument spielen, singen oder uns für unseren Traumjob bewerben. Zum anderen fallen hierunter auch solche Bereiche, bei denen wir uns einfach unwohl fühlen, wie Konflikte mit Mitmenschen. Gerne würden wir sie aus der Welt schaffen, doch wir wissen nicht wie oder trauen uns einfach nicht, sie anzusprechen. Also verharren wir in dem, was wir kennen – in unserer Komfortzone. Weiterlesen »

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Okt 26 2008

Sei einzigartig! Jetzt auch für Angestelle?

Autor: Ulrike Bergmann. Abgelegt unter MUT,Reflektion

Nach Meinung der Trendforscherin Imke Keicher verliert Fachwissen in der Arbeitswelt an Bedeutung, da die fachlichen Qualifikationen immer vergleichbarer werden. Stattdessen sind die Schlüsselkompetenzen der Zukunft Einzigartigkeit, Kreativität und Empathie. Nachzulesen ist dies in einem Artikel im November-Heft von managerSeminare über das Jobmodell der Zukunft.

Doch wie erreicht man diese Einzigartigkeit?

Vorrangig durch ein Umdenken. Heute ist es noch weitgehend üblich, Ausbildung, Fortbildung und Entwicklung auf die Chancen am Arbeitsmarkt auszurichten. Doch damit bewegt man sich nur in der Masse gut qualifizierter und damit austauschbarer Leistungsanbieter. Größere Chancen liegen darin, die eigene, sehr individuelle Mischung aus Stärken, Talenten und Leidenschaften in den Mittelpunkt der eigenen Überlegungen und Handlungen zu stellen. Sich also bewusst zu machen, was Sie als Mensch auszeichnet. Die Zeit der stromlinienförmigen Arbeitnehmer ist vorbei. Gefragt sind künftig Menschen mit Ecken und Kanten. Das heißt auch: Klassisches Karrieredenken adé. Für Selbständige gilt schon länger die Aufforderung: Sei einzigartig!

Dieses Denken ist für viele Menschen eine Abkehr vom Gewohnten. In Coachings erlebe ich immer wieder, wie schwer es vielen Menschen fällt, ihre Stärken zu benennen. Sehr schnell kommt die Schere im Kopf zum Einsatz. Sie führt dazu, sofort zu bewerten, dass mit diesen Punkten kein Geld zu verdienen sei.

Vielleicht hilft Ihnen folgende im Artikel zitierte Anekdote aus England:

Ein Team von Managern der Virgin Group schickten ihren Gesprächspartnern in einem anderen Unternehmen zur Vorbereitung auf das persönliche Kennenlernen anstelle der üblichen Lebensläufe Berichte darüber, was sie anspornt und glücklich macht, worauf sie stolz sind, welche Niederlagen sie bereits erlebt haben, worüber sie lachen können, was ihre Lieblingsfilme und –farben sind. Damit sorgten sie für eine Überraschung – und wohl auch für Irritation.

In dieser Geschichte stecken erste Ansatzpunkte für Ihre Selbsterforschung: Notieren Sie sich doch mal Ihre eigenen Gedanken zu den von den Managern genannten Punkten. Viel Spaß beim Erforschen!

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