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16. Januar 2019

Was will das Leben von Dir?

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Alle Jahre wieder erkenne ich fasziniert, dass der Jahreswechsel mehr ist als ein Wechsel im Datum. Auch mit dem Wechsel von 2018 auf 2019 war dies der Fall. Wieder habe ich damit eine Veränderung der Energie erlebt und einen klaren Ausblick auf dieses Jahr gewonnen. Um dies wahrzunehmen, brauche ich keine Raunacht-Rituale oder Zeremonien. Wobei ich den Wert dieser Rituale sehr wohl kenne und schätze – nur nicht mehr für mich. Mir genügt heute Innehalten, eine einfache Frage und aufmerksames Spüren:

 

Was will das Leben in diesem Jahr von mir?

Diesmal entstand die Antwort kurz vor dem Jahreswechsel.

Es war in der KlangZauberNacht im Salzheilstollen in Berchtesgaden, als sich eine neue Kraft in meinem Leben ankündigte. Gleich zu Beginn des Abends konnte ich es spüren. Ich war ganz kribbelig und voll aufgeregter Erwartung auf etwas ganz Besonderes, etwas Großartiges, das sich zeigen würde. Ja, geradezu zeigen musste! Schließlich verbringen die wenigsten Menschen regelmäßig eine Nacht „unter Tage“. Es war eine außergewöhnliche Veranstaltung und eine wirkmächtige Zeit.

 

Erwartungen loslassen

Sicher kennst Du solche Erwartungen – um dann vielleicht ebenfalls festzustellen: Nichts Besonderes passiert. Wenn Du achtsam bist, kannst Du es spüren: es geht nicht um die großen Knaller. Vielmehr sind es nur klitzekleine Veränderungen, die auf Dauer etwas Größeres bewirken.

 

So war es für mich in dieser Nacht.

 

Im Salzheilstollen entschied ich mich, alle Ansprüche loszulassen, wie diese Nacht zu verlaufen hat und was ich daraus mitnehme. Plötzlich wusste ich: es würde das Beste entstehen, was JETZT gerade möglich war. Einfach durch meine Entscheidung, dabei zu sein und meine Bereitschaft, alles zuzulassen, was auftauchen, entstehen oder sein würde. So konnte ich den Fokus ganz auf das richten, was in dieser Nacht möglich war. Ich spürte sofort meine Hingabe an dieses, mein Leben: wo ich bin, bin ich gerade richtig.

 

Einverstanden sein

In der musikalisch untermalten Aufwachphase am nächsten Morgen tauchte dieser Satz auf und ließ mich nicht mehr los: Ich bin einverstanden!

 

Sofort wusste ich: das wird mein Leitsatz für 2019.

 

Ich bin einverstanden – mit mir und meinem So-Sein wie ich bin…

Ich bin einverstanden – mit meinem Leben in seinen unterschiedlichen Facetten…
Ich bin einverstanden – mit dem, was weitergeht und was enden will. Dazu gehört auch anzunehmen, wo es stockt, wo nichts vorangeht und Stillstand spürbar ist. Und diese Teile einfach loszulassen statt mit ihnen zu hadern.

 

Es erfordert Vertrauen

Es bedeutet, ins Leben (Universum, Gott oder wie immer Du es nennen magst) zu vertrauen und darauf, dass „es“ das Beste für uns möchte.

 

Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, mit Herausforderungen umgehen zu können, sie auf eigene Weise zu lösen und am Ende zu meistern. Und darauf, dass alles vorhanden ist, was wir dazu brauchen.

 

Vertrauen in den eigenen Weg, der uns immer genau dorthin führt, wo wir gerade hingehören. Auch wenn es manches Mal überhaupt nicht danach aussieht oder sich nicht besonders gut anfühlt.

 

Vertrauen in die Schätze unseres Lebens und dass wir diese früher oder später als solche erkennen und nutzen. Diese Schätze verstecken sich manches Mal in Herausforderungen, Trennungen, Schmerzen oder sogar Krankheiten. Bis wir erkennen: sie alle dienen unserem persönlichen Wachstum.

 

Nichts mehr „müssen“

Mit dieser Entscheidung, 2019 einverstanden zu sein mit dem, was mir das Leben (an)bietet, trete ich wahrlich in den Fluss des Lebens. Meines Lebens, so wie es für mich passt, richtig und stimmig ist. Vielleicht ist es nicht das „Leben meiner Träume“. Doch es ist in jedem Fall das Leben, das ich mir mithilfe und Unterstützung meiner Seele geschaffen habe.

 

Welch eine Erleichterung!

 

Ich „muss“ nichts mehr. Dafür darf ich weiter den Botschaften aus meinem Inneren lauschen, die immer klarer werden. Wenn ich mir Zeit nehme, entdecke ich Zeichen, die ich früher übergangen habe. Ich vernehme mehr kleine, stille und manchmal hauchfeine Impulse. Sie überraschen mich und zeigen mir, dass ich einen kommunikationsfreudigen inneren Ratgeber habe. Er überrascht mich mit blitzschnellen Hinweisen, die im nächsten Moment vom Gegenüber genannt werden. Faszinierend!

 

Was will das Leben in diesem Jahr von Dir?

Du bist bereit für einen anderen, sogar leichteren Weg durch das Jahr?

 

Die folgenden Fragen unterstützen Dich dabei herauszufinden, was das Leben von Dir will:

 

  • Was will in 2019 werden?
  • Es ist oft nicht das, von dem Du meinst, dass es „unbedingt eintreten muss“, damit Du glücklich und erfolgreich wirst
  • Womit bist Du bereits einverstanden? Womit bislang noch nicht?
  • Wie wäre Dein Leben oder Dein Business, wenn Du Deine Kontrolle loslassen würdest?
  • In welchem Bereich bist Du noch im „müssen“-Modus? Bist Du bereit, den damit verbundenen Druck loszulassen?

 

Ich freue mich, wenn Du mich an Deinen Gedanken teilhaben lässt – per Mail oder hier in den Kommentaren.

 

Dieser Beitrag wurde am 16. Januar 2019 in Blog, MEINS veröffentlicht. Schlagworte: Intuition, Klarheit, Spiritualität, Wachstum.

 

29. November 2018

Wie leicht entstehen Deine Ergebnisse?

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Wenn Du immer das Gleiche machst, bekommst Du auch immer die gleichen Ergebnisse. (nach Abraham Lincoln)

 

Wenn Dich diese immer gleichen Ergebnisse langweilen, schwer erreicht oder nicht das sind, was Du Dir wünschst, brauchst Du einen anderen Weg und eine andere Art zu handeln.

 

Es gibt einen Weg, der machbar ist und Dir tatsächlich die gewünschten Ergebnisse bringt.

    Dafür sind zwei Dinge von Bedeutung:

     

    Es gibt drei verschiedene Arten des Handelns. Jede erfordert ein anderes Maß an Einsatz und bringt unterschiedliche Ergebnisse.

    Für den leichtesten Weg musst Du allerdings etwas Liebgewonnenes loslassen

     

    Zu beidem findest Du hier Impulse.

     

    Drei Arten des Handelns – ihre Vorteile und Nachteile

    Es gibt diese drei Arten des Handelns: gewohnheitsmäßig, traditionell und sinnvoll.

     

    Welche dieser drei Vorgehensweisen Dir auf leichte Weise überraschende Ergebnisse beschert, kannst Du Dir vielleicht schon denken.

     

    #1: Gewohnheitsmäßiges Handeln

    Auf diese Art greifen wir immer dann zurück, wenn wir überfordert sind und den Wunsch haben, schnell zu Ergebnissen zu gelangen. Das führt zu Aktionismus und wir haben den Ein-druck, aktiv zu sein. Ganz nach dem Motto „Hauptsache, es geschieht etwas und ich bekomme Ergebnisse!“. Also erledigen wir alles, was schnell und einfach vom Tisch zu bringen ist.

     

    Der Nachteil dieses Vorgehens: es ist wenig zielgerichtet.

     

    Hier folgst Du ausschließlich dem Lustprinzip. Mit der Folge, dass Ergebnisse ungewiss sind. Du erreichst damit zwar durchaus etwas und das kann auch wertvoll sein, wie ein leerer Schreib-tisch oder eine abgearbeitete To-Do-Liste. Doch für Dein Herzensthema kommt wenig bis nichts dabei heraus.

     

    #2: Traditionelles Handeln

    Bei diesem Vorgehen planst Du Deine Schritte vom Ausgangspunkt (Ist-Zustand) bis zum gewünschten Ziel (Soll-Zustand). Du erstellst einen Aktionsplan mit Meilensteinen und allem, was zu tun ist. Du legst dafür Termine fest, zu denen Du am jeweiligen Zwischenstopp angelangt sein willst. Für viele Projekte ist dies sicher ein passendes Vorgehen. Denn es gibt Dir das Gefühl, dass Dein Vorhaben machbar ist und weißt, wann was zu tun ist.

     

    In gewisser Weise gleicht dieses Vorgehen einem Start-Ziel-Rennen.

     

    Vom Denken und vom Anspruch her geht es darum, einen guten Start hinzulegen und möglichst schnell ans Ziel zu gelangen. Dafür die „Ideallinie“, also den besten und schnellsten Weg zu finden. Dies ist mit einem hohen Aufwand verbunden, erfordert Krafteinsatz und verbraucht viel Energie.

     

    Diese Art des Handelns war passend, als das Leben noch überschaubar war und alles seinen gewohnten Rahmen hatte, auf den man sich verlassen konnte. Davon sind wir inzwischen meilenweit entfernt. Täglich wächst die Komplexität und die Möglichkeiten vermehren sich wie Pilze nach einem Regenguss.

     

    Zwar wird hier der Weg vorausgedacht und es werden Möglichkeiten und Optionen betrachtet. Dennoch sind auch hier die Ergebnisse ungewiss, denn dieses Vorgehen erfordert ein ständiges Anpassen an sich verändernde Rahmenbedingungen. Und ob Du am Ende dort ankommst, wo Du hinwolltest, ist auch nicht garantiert.

     

    #3: Sinnvolles Handeln

    Nun denkst Du vielleicht: die anderen Vorgehensweisen sind doch auch sinnvoll und führen in ihrer Form auch zu Ergebnissen. Das mag schon sein. Doch das Sinn-volle dieses Vorgehens liegt darin, dass Du Deine Sinne einbeziehst und Deinem eigenen Rhythmus folgst.

     

    Auf dem Fluss Deines Lebens lässt Du Dich ans Ziel tragen.

     

    Stell‘ Dir das einmal bildlich vor:

    Du sitzt in einem sicheren Boot und bist getragen von diesem ganz individuellen Fluss Deines Lebens – und treibst nicht mehr im Fluss einer anderen Person. Dein eigener Fluss fließt mal langsam, mal schnell. Mal brauchst Du viel Aufmerksamkeit, um durch Stromschnellen zu kommen, dann wieder kannst Du Dich entspannt zurücklehnen und die Landschaft rechts und links genießen. Das alles in der Gewissheit, dass Du am Ende dort hinkommst, wo Du hinwolltest.

     

    Das ist für die meisten Menschen noch sehr ungewohnt.

    Bei diesem Vorgehen weißt Du heute noch nicht, was morgen ansteht. Stattdessen handelst Du „nach Ansage“, sprich auf Basis Deiner Intuition. Diese nenne ich den Inneren Ratgeber, denn Du kannst ihn (sie) jederzeit um Rat bitten. Diese Instanz hat Zugang zu allem Wissen und den großen Überblick, auf welchem Weg Du am besten und einfachsten dorthin gelangst, wohin es Dein Herz (oder Deine Seele) zieht. Mehr dazu findest Du in der nächsten Ausgabe der Herzthemen-Impulse.

     

    Impulse und auch Ergebnisse entstehen, wenn die Zeit reif ist und Du selber ebenfalls.

     

    Keinen Moment früher.

     

    Dies bedeutet – und Du magst dies als großen Nachteil dieses Wegs betrachten –, dass Kontrolle und detaillierte Planung nicht möglich sind. Ich empfinde dies als großes Geschenk. Denn dadurch mache ich mir so viel weniger Gedanken, was zu tun ist. Ich frage, was ansteht und folge diesen Impulsen. Dadurch erlebe ich ein hohes Maß an Entspannung und gleichzeitig immer wieder Wunder-volle Ergebnisse. Sehr oft gleicht es tatsächlich einem Wunder, wie etwas zustande kommt, was ich mir zuvor gewünscht habe.

     

    Dies ist der Weg des geringsten Widerstands und der leichten Ergebnisse.

     

    Dieser Weg hat einen Preis: Er erfordert Loslassen und Vertrauen.

     

    Beides ist zunächst ungewohnt und mit einem Gefühl von Kontrollverlust verbunden. Diese Unsicherheit ist am Anfang schwer auszuhalten. Doch mit der Zeit und der Erkenntnis, dass tatsächlich und oft geradezu magische Ergebnisse entstehen, wird dies immer leichter. Dieser Weg erfordert inneres Wachstum und die Bereitschaft, Dich Deinem persönlichen Herzensthema hinzugeben.

     

    Von den drei hier beschriebenen Wegen ist dies der einzige Weg, der Dir auf leichte Weise überraschende Ergebnisse beschert. Mit ihm gewinnst Du Freiräume und sehr viel bessere Ergebnisse als auf Basis Deiner bisherigen Erfahrungen vorstellbar und möglich sind.

     

    Wenn Du dies willst, musst Du allerdings etwas Liebgewonnenes loslassen: Kontrolle über Dein Leben und die einzelnen Schritte.

     

    Bist Du bereit dazu?

     

    Im Businessfluss-Club gelangst Du zu leichteren Ergebnissen.

    Im Businessfluss-Club bekommst Du eine kontinuierliche Unterstützung auf Deinem Weg. Er startet offiziell im Januar 2019. Inoffiziell nach dem Webinar „Auf zu neuen Wegen!“ am 3. Dezember 2019, 17 Uhr.

     

    In diesen 30 Minuten gibst Du Deinem Businessjahr 2019 anhand von 5 gezielten Fragen eine klare Ausrichtung. Am Ende stellen wir unseren neuen Businessfluss-Club vor. Alle, die noch in diesem Jahr einsteigen, profitieren von Ermäßigungen UND einem Bonus, der Dich auf Deinem Weg zu Leichtigkeit und Klarheit unterstützt.

     

    Zur Webinar-Anmeldung

     

    Die Anmeldung zum Webinar lohnt sich auch, wenn Du nicht live dabei sein kannst. Denn mit Deiner Anmeldung sicherst Du Dir die Aufzeichnung.

     

    PS: Geh‘ mutig Deinen Weg – es gibt keinen besseren!

     

    Dieser Beitrag wurde am 29. November 2018 in Blog, Mut-Werkzeuge veröffentlicht. Schlagworte: Businessfluss, Coachinggruppe, Ergebnisse, Handeln, Leichtigkeit, Webinar.

     

    13. November 2018

    Mit weniger Krafteinsatz

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    ...zu besseren Ergebnissen. Seit einigen Jahren gelingt es mir immer besser, meinem inneren Ratgeber zu vertrauen und mich von meiner Intuition leiten zu lassen. Das Gute daran: nie zuvor habe ich bei geringem Krafteinsatz so gute Ergebnisse erzielt!

     

    Wodurch ist dies entstanden?

    In mindestens 90 Prozent meiner Zeit fühle ich mich im Fluss und sanft von der Lebenskraft getragen. 

    Ich führe dies zurück auf mein Vertrauen, dass entstehen will bzw. wird, was für mich jeweils passend und stimmig ist. Dadurch habe ich neben meinen beruflichen Aktivitäten mehr Zeit für vieles, was zuvor auf der Strecke geblieben war. Zudem verspüre ich deutlich mehr Energie. Mein vorherrschendes Lebensgefühl lässt sich mit dem Titel eines französischen Films von 1988 beschreiben: Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss – und das fühlt sich außerordentlich gut an.

     

    Dazu beigetragen hat, dass ich deutlich weniger im Voraus plane, sondern meinem bereits erwähnten inneren Ratgeber folge. Dieser macht sich auf vielfältige Weise bemerkbar: durch Handlungsimpulse, ein klares Gefühl von Stimmigkeit oder durch Ideen, die auftauchen UND bleiben.

     

    Wie bin ich vorgegangen?

    Begonnen hat dies in der Weihnachtszeit 2016 und diese Erfahrung hat sich seither in Abständen wiederholt. Eher ungeplant bin ich selbst an den Feiertagen bereits um 6:00 Uhr aufgewacht und, statt mich wie sonst noch einmal umzudrehen, jedes Mal aufgestanden. In dieser frühen Stunde habe ich Morgenseiten geschreiben, mich mit den Fragen aus meinen Jahreswende-Impulsen beschäftigt und meditiert.

     

    So entstand eine Gewohnheit, die ich über einige Wochen beibehalten habe. Seither lebe ich einen eigenen, sehr lebendigen Rhythmus aus Zeiten, in denen ich zum Teil sogar um 5:00 Uhr aufstehe und anderen Phasen, in denen ich es wieder lasse. Ganz meinem eigenen Inneren folgend, sodass kein Zwang entsteht, sondern daraus eine lieb gewonnene Gewohnheit geworden ist.

     

    Durch einige persönlich belastende Erfahrungen habe ich mich damals gefragt, welche Elemente mir so wichtig sind, dass ich sie zu meiner persönlichen Unterstützung in meinen Tagesverlauf eingebaut habe. Diese vier Punkte sind entstanden, die wichtigsten davon habe ich hervorgehoben:

     

    • Kontemplation / Meditation und Gebet
    • Nachdenken und Lesen
    • Bewegung im Freien / in der Natur
    • Mindestens ein persönliches Gespräch

     

    Ich achte darauf, jedem dieser Bereiche über den Tag verteilt mindestens 15, lieber noch 20 Minuten Zeit zu widmen. Dies gelingt mir für alle vier Aspekte tatsächlich an mindestens sechs von sieben Tagen. Es ist so sehr zu einer Gewohnheit geworden, dass ich selbst an den Coachingtagen an der IHK in München darauf achte und diese Punkte einbaue. Das sieht dann so aus: morgens im Zug nach München meditiere ich und lese anschließend oder mache mir Gedanken zu einem Projekt. Bewegung habe ich morgens und abends, wenn ich zum Bahnhof laufe. Um diese Jahreszeit begleitet mich der Sonnenaufgang auf diesem Weg – noch ein Plus, das ich erst jetzt so richtig schätze! Für persönliche Gespräche besteht an solchen Tagen ohnehin genug Zeit.

     

    Es fällt mir – einmal dafür entschieden – sehr leicht, mich an meine selbst auferlegten Vorgaben zu halten. Die Wirkung ist enorm und bestärkt mich darin, dabei zu bleiben.

     

    Plane täglich mindestens 20 Minuten „Ruhezeit“ ein.

    Mache in dieser Zeit ausschließlich etwas für Dich und Dein Wohlergehen – das kann in der Tat auch einfach ruhen sein. Dir diese Zeit zu nehmen und sie fest in Deinen Tagesablauf einzuplanen, ist eine Frage der Selbst-Wert-Schätzung. Ich habe das Wort bewusst in seine Einzelteile zerlegt, denn darin stecken drei Faktoren, die meines Erachtens für Dein persönliches Wohlergehen von außerordentlicher Bedeutung sind:

     

    • Du tust etwas für Dich selbst, was nur Dir dient und worüber Du folglich auch die volle Kontrolle hast.
    • Du erkennst, dass Du es wert bist, etwas für Dich zu tun statt ständig nur an andere (Familie, Freunde, Boss, Kollegen, usw.) zu denken.
    • Darin steckt ein Schatz. Dieser offenbart sich erst im Laufe der Zeit in seiner ganzen Tiefe. Zunächst hast Du möglicherweise den Gedanken: Dafür habe ich keine Zeit! Damit bleibst Du Hamsterrad und findest den Absprung nicht. Diese 20 Minuten können der Schlüssel sein, mit dem Du das Rad zumindest für kurze Zeit anhältst und darüber entdeckst, was Dir selber wichtig ist.

     

    Drei Empfehlungen für Dich

    Mit den folgenden Anregungen gelingt es Dir, mit weniger Krafteinsatz leichter zu besseren Ergebnisse zu gelangen.

     

    1. Gestalte ein Morgenritual.

    Was wäre für Dich ein guter Einstieg in den Tag?

    Hier einige Beispiele, wie solch ein Start aussehen kann: einen meditativen Text lesen zur Einstimmung auf den Tag… Dir vorstellen, wie Du anstehende Aufgaben löst… mit dem Hund spazieren gehen oder mit der Katze spielen… Nach Deiner Lieblingsmusik in den Tag tanzen… Yoga- oder andere Körperübungen durchführen…
    Dies sind einige Anregungen und es gibt noch viel mehr. Probiere verschiedene Möglichkeiten aus, bis Du gefunden hast, was am besten zu Dir passt.

     

    2. Finde Deine „Must Haves“ heraus.

    Das sind die Elemente, die Dir Kraft und Energie schenken und daher „unbedingt erforderlich“ sind. Was brauchst Du, damit ein Tag für Dich „gelungen“ ist?

    Achte hier besonders auf die kleinen Dinge, aus denen Du schöpfen kannst und die zu Deinem Wohlergehen beitragen. Besonders wichtig sind solche Kleinigkeiten an den Tagen oder in Phasen, die Dir viel ab verlangen, so dass Du leicht aus der Balance gerätst.

     

    3. Nimm Verbindung auf zu Deinem inneren Ratgeber.

    Das ist die Instanz in Dir, die besser als Dein Verstand weiß, was für Deine Ziele und deren Umsetzung wichtig ist: Deine Intuition. Sie ist Dein Ratgeber, der Zugang hat zum kollektiven Bewusstsein und von dort Informationen abrufen kann, die Deinem Verstand nicht zur Verfügung stehen. Dein Ratgeber macht sich auf verschiedenen Wegen bemerkbar. Er kann mit Dir sprechen, Bilder liefern oder Dir durch Gefühle Impulse geben. Manchmal liefert er Informationen auf allen dieser Kanäle, um Deine Aufmerksamkeit zu gewinnen.

     

    Wenn Du Schwierigkeiten mit einem Zugang zu Deiner Intuition hast, probiere folgendes aus: Setze Dich still hin und atme ein paar Mal tief und ruhig, bis alle Anspannung aus Deinem Körper verschwunden ist. Bitte dann darum, Informationen zu X (= Dein Anliegen, Aufgabe, Thema) zu erhalten – und zwar auf eine Weise, die Du auch verstehst.

     

    Erforderlich ist allerdings, dass Du die Kontrolle loslässt und alle auftauchenden Impulse annimmst anstatt zu hinterfragen, ob diese richtig sind, etwas bringen oder zum (in Deiner Fantasie ausgemalten) Ergebnis führen. Schreibe Dir diese Impulse auf, folge ihnen für einige Wochen und beobachte, was dadurch entsteht. Sei einfach neugierig auf das, was sich zeigt.

     

    Einige Vorteile in Kürze

    Hier zusammengefasst die drei wichtigsten Ergebnisse, die bei Teilnehmenden meines Onlinekurses „Endlich handeln“ aus solchen 20-Minuten-Einheiten entstanden sind:

     

    • Sie sind aus dem rastlosen Tun ausgestiegen und haben einen Geschmack davon bekommen, dass es noch andere Möglichkeiten gibt und anderes auch wichtig ist.
    • Es entstand mehr Klarheit über Wünsche und Bedürfnisse sowie die Erkenntnis, dass diese bislang keinen Raum hatten, um sich bemerkbar zu machen.
    • Das eigene, hinderliche Verhalten wurde erkannt und neue Möglichkeiten ausprobiert. Einige haben festgestellt, wie viele Aufgaben sich in kleinen Schritten erledigen lassen und wie viel besser die eigene Zeit dadurch genutzt wird.

     

    Noch ein Hinweis:

    20 Minuten Meditation oder Innehalten können am Anfang zu viel sein, wenn Dein Kopf sehr aktiv ist und Du nicht gewohnt bist, mal nichts zu tun. Beginne in diesem Fall mit fünf Minuten, in denen Du nur still sitzt und ein- und ausatmest. Zähle innerlich jeweils pro Atemzug bis 4 und konzentriere Dich auf den Raum zwischen Deinen Augenbrauen (das sogenannte dritte Auge). Damit schaltest Du Gedanken leichter aus. Oder nutze für den Einstieg diese Video-Anleitung: 1-Minuten-Meditation.

     

    Hast Du Lust bekommen, Deine Kraft besser einzusetzen und damit andere Ergebnisse zu erreichen? Möchtest Du eine Vorgehensweise kennenlernen, mit der Du Dein Business in Fluss bringst und leichter zu Ergebnissen gelangst?

     

    Am 25. Februar 2019 startet der Onlinekurs „Bring Dein Business in Fluss!“ mit der bewährten 5-Schritte-Methode für leichtere Ergebnisse.

     

    Auf der Seite Businessfluss.de, die ich mit meiner Kollegin Anke Schubert-Hinrichs betreibe, findest Du weitere Impulse.

     

    Dieser Beitrag wurde am 13. November 2018 in Blog, UMSETZUNG veröffentlicht. Schlagworte: Business, Erfolg, Intuition, Leichtigkeit, Spiritualität.

     

    10. September 2018

    Haben Deine Herzensthemen einen Raum?

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    Das Jahr schreitet unaufhaltsam fort. Ein fantastischer Sommer liegt hinter uns.
    Wenn er auch nicht dazu geeignet war, beruflich viel Neues auszuprobieren oder (freiwillig) etwas zu verändern. Vielmehr waren diese Wochen ausgerichtet auf Lebensfreude, Leichtigkeit und Genuss.

     

    Zumindest war dies bei mir so.

     

    Inzwischen sind wir im September angekommen und damit stehen wieder andere Themen im Mittelpunkt. Mit ihnen verbunden sind wichtige Fragen: 

    • Was soll in diesem Jahr noch entstehen?
    • Was willst Du auf jeden Fall voranbringen?
    • Was kann warten, auch wenn Du gerne „alles“ hättest?

     

    Dazu gehört eine weitere Frage:

     

    Wie gelingt es Dir in den nächsten Wochen, auch Deinen Herzensthemen ausreichend Raum zu geben, damit sie sich entwickeln und verwirklichen können? Ohne Druck, sondern ganz im eigenen Tempo…

     

    Bei vielen Menschen bleibt es meist bei einem geseufzten „später … vielleicht…“.

     

    Meinen Kundinnen gebe ich gerne einen Satz mit auf den Weg, wenn sie mal wieder darüber klagen, dass sie ihre Wünsche und Träume nicht voranbringen:

     

    Für das, was uns wichtig genug ist,

    haben wir immer genügend Zeit, Geld und Energie.

    Wenn Du Dir anschaust, wohin Deine Zeit, Dein Geld und Deine Energie fließen, weißt Du, was Dir – zumindest bislang – immer noch wichtiger war als Deine Businessträume. Alles bleibt wie es ist, bis Du eine andere Entscheidung triffst…

     

    Wie sieht es bei Dir aus?

     

    Lebst Du schon, was Du Dir tief in Deinem Herzen wünschst?

     

    Falls nicht, bist Du bereit, endlich alle Ausreden hinter Dir zu lassen und einen großen Schritt in Richtung Deiner Träume zu machen?

     

    Solange Du bleibst, wo es so schön bequem ist, wird sich nicht viel ändern.

    Ich weiß, es erfordert MUT, sich auf den Weg zu machen.

     

    Doch damit bist Du nicht alleine. Das kennen Tausende Menschen.

    Ein großer Teil von ihnen gibt die eigenen Träume schnell wieder auf: zu verrückt… zu schwer zu erreichen… zu unbequem.

     

    Ein anderer Teil bewegt sich zumindest eine Weile in die gewünschte Richtung. Meist, bis sich das erste größere Hindernis zeigt. Dann heißt es auch hier: zu groß… zu schwer… zu unbequem.

     

    Nur ein kleiner Teil bleibt auch dann noch dran.

    Und erlebt, wie sich das eigene Leben langsam und stetig verändert. Energie fließt wieder… Freude wird zu einem festen Bestandteil des Seins… Selbstvertrauen, Mut und Zuversicht bilden ein stabiles Fundament, das verlässlich trägt…

     

    Auch das Umfeld verändert sich.

     

    Plötzlich sind dort viele Menschen, die ihre Träume verwirklichen und ihr Leben so gestalten, wie sie es sich vorstellen. Weil sie genau wissen, was sie wollen. Weil sie keine Ausreden mehr zulassen. Weil sie immer öfter „Nein“ sagen zu Dingen, mit denen sie sich bislang abgelenkt haben. Weil sie Werkzeuge nutzen, die sie auf ihrem Weg unterstützen.

     

    Diese Menschen sind für mich die wahren Unternehmer*innen.

    Sie unternehmen einen Schritt nach dem anderen. Sie sind bereit, sich und ihr Verhalten zu hinterfragen und es anzupassen. Sie entdecken ihre wahren Wünsche und wollen es nicht beim Träumen belassen. Sie wollen jeden Tag etwas mehr von dem erleben, was sie sich wünschen.

     

    Willst Du zu den Menschen gehören, die ihre Businessträume verwirklichen?

    Meine neue 7-teilige Newsletter-Serie „Herzensthemen Raum geben“ zeigt Dir, wie es geht.

     

    Die wöchentlichen Impulse geben Deinem Verstand Futter und beruhigen ihn mit klaren Aufgaben, während Du beginnst, mehr auf Dein Herz zu hören und seinen Impulsen zu folgen. So gelingt Dir, Deine Träume von einem kleinen, blühenden und erfüllenden Solo-Business erst zu entdecken und danach in kleinen Schritten zu verwirklichen.

     

    Mit den Herzthemen-Impulsen möchte ich Dich als angehende oder bestehende Solo-Unternehmerin* anregen, für das, was Dir wirklich wichtig ist, endlich einen Platz in Deinem Leben zu schaffen.

     

    * Selbstverständlich kannst Du Dich auch anmelden, wenn Du männlich oder nicht selbständig bist. Die Anregungen im Newsletter richten sich an alle, die ihr Leben in Eigenverantwortung gestalten wollen.

     

    Denn Selbständigkeit heißt nicht, immer dasselbe zu tun, wie alle anderen zu handeln oder im gewohnten Alltag(strott) hängen zu bleiben. Sondern Deine Talente, Fähigkeiten und Erfahrungen auf die Straße bringen und damit zu einer Welt beitragen, in der es sich zu leben lohnt – für Dich selber, Dein Umfeld und vielleicht sogar weit darüber hinaus.

     

    Du weißt noch nicht, was Dein Herzensthema ist oder wie Du dieses verwirklichen kannst?

     

    Das entdeckst Du, wenn Du Dich JETZT auf den Weg machst.

     

    Alles, was Du wissen musst, taucht nach und nach auf. Durch Dein Vertrauen und Deine Bereitschaft, mit kleinen mutigen Schritten zu beginnen.

     

    Bist Du bereit, einen Raum für Deine Herzensthemen zu schaffen und Dein Solo-Business in etwas Einzigartiges zu verwandeln?

    Melde Dich hier für die Herzthemen-Impulse an: Anmeldung

     

    Insgesamt sind 7 Herzthemen-Impulse geplant.
    Diese landen jeweils am Donnerstagmorgen in Deinem Postfach. Du kannst Dich selbstverständlich jederzeit wieder davon abmelden.

     

    In der ersten Ausgabe erfährst Du, wie Du Dein Herzensthema erkennst.

    Achte in der Zwischenzeit darauf, was Dein Herz schneller schlagen lässt, es erwärmt, erfreut oder einfach berührt.

     

    Ich freue mich, Dich darin zu unterstützen, Deine Business-Herzensthemen zu entdecken und voranzubringen.

     

    PS: Geh‘ Deinen eigenen Weg, es gibt keinen besseren

    Dieser Beitrag wurde am 10. September 2018 in Blog, MEINS veröffentlicht. Schlagworte: Business, Klarheit, Solo-Unternehmen, Träume.

     

    10. September 2018

    Stepping into Personal Leadership

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    3 Factors to Support You 

    The one word that struck me the most in the last couple of months was leadership. At every of conferences I attended this year it appeared sooner or later. This awareness may have to do with myself, where I am at right now in my life and what I feel is important for my ongoing journey. Realizing this coincidence, I took it as a starting point to look deeper into what it means for me and my life. And maybe for you as well.

     

    Leadership from the Inside Out

    Normally we deal with leadership from the external perspective “me and other people”. For that angle there are thousands of books available. And it’s not a topic that interested me enough to delve into it. What interests me much more is the individual part of it, the personal perspective of “me as the leader of my life”.

     

    This is the part that helps me and others to step into something greater. Something that calls us to move ahead and to become more of who we really are. Only when we gain that personal leadership we can easily and strongly decide if, when and how we are approaching a leadership role that we either really want or that is offered to us.

     

    3 Factors that have helped me move into personal leadership

    By looking at the factors that have helped me to move from “no, not me” into personal leadership and clear decisions for my life, I discovered a few more aspects. In particular, those aspects that have helped me again and again to bravely leave situations behind that no longer served me, stepping into the unknown (and that it was most of the time!) and discover new possibilities, happiness and success on my own terms.

     

    What has helped me to lead myself successfully through the turbulences of time and to deal with changes and adjust to new situations?

     

    I found three factors that form the golden thread through my experiences: mentors – support – retreats. As you can see right away: I never was alone.

     

    Let’s have a look at these three factors – including a question you can ask yourself to strengthen that factor in your personal life.


    Mentors

    From the beginning of my career about 40 years ago I had the great fortune to have mentors. They believed in me and my abilities. More than I did at that time. They softly pushed me forward into my greater yet-to-be. They opened doors to a new understanding of myself and my role in life. And at one point some 13 years later they unconsciously pushed me out of employment and into a completely different life as a solo-entrepreneur.

     

    These days I am a mentor myself mostly to women in mid-life who are yearning to change their life perspective and move into a new direction.

     

    Even though I no longer have mentors in my life, I still have people I look up to. They are now role models for what I still want to achieve and even become.

     

    • Who are your role models?
      Is there anyone you would like to have as mentor in your life?
      Start with a list and then approach those people and let them know what you want from them.

     

    Support

    After I left my employment 25 years ago to work on my own, I quickly learned how important it is to find support. People who are on a similar journey and understand where you are and what you are dealing with in self-employment. While living in Seattle / USA I discovered success teams as a way of supporting each other on this path of self-discovery and successful leadership as a business owner.

     

    The people of my various success teams both in the US and later in Germany were there for me through the good and the rough times. With them I could share successes and failures as well as doubts and fears.

     

    Ever since that first experience in Seattle, I am looking for and creating opportunities to give and gain inspiration and motivation. And at times an additional kick in the butt to move us in the direction of our dreams.

     

    After my return to Germany in the summer of 1995, I introduced Success Teams to the people around me. Later I taught others to install support teams of any kind into their business offerings. In the following years the idea has spread widely. The term “Erfolgsteam” (success team) became a synonym for strong support on a peer level. At one point I started integrating my knowhow into other forms of mutual support. Over time support teams and coaching groups in general became a strong column of my business.

     

    • Where do you find support on your personal path?
      Go out and talk with people you would like to group around you for mutual motivation, inspiration and butt-kicking.

     

    Retreats

    Lately I discovered how much I gain from being away from my usual surroundings. Retreats are the best place to go to when I feel a bit overwhelmed with all that calls or pulls on me. They are of such great value in order to live a life of my own wanting. There I find a space to step out of my normal ways of acting into another realm of being. I can discover a new or other me and experiment with unusual ways of acting, thinking and finally being.

     

    Those days off from everything that calls, pulls and at times even screams “do me!” are a great way to gain insights that otherwise slip away too quickly. There I reconnect with what I truly want in life and meet people with whom I share similar values. All of this strengthens my spirit and shows me that I am so much more than my daily to-do-list or a marketing plan.

     

    • Where do you retreat to when you feel overwhelmed with the nitty-gritty things of live?
      Find a place where you can reconnect with what is important to you. That can either be close to where you live or a regular event that you attend.

     

    Would you like to experience the power of a retreat for your business?

    Over New Year’s 2018 I had offered my first for female entrepreneurs. It took place on the island of Lanzarote. For 2019 I am planning to offer at least one retreat abroad. If you are interested in joining me for a 7- to 10-day „Get Away and Soar“ retreat, send me an email and I will put you on my mailing list for further information.


    Be inspired to spark!

    Dieser Beitrag wurde am 30. August 2018 in Blog, Spiritual Sparks veröffentlicht. Schlagworte: eigener Weg, Erfolg, Spiritualität.

     

    22. Juni 2018

    Wie Du Sicherheit gewinnst:

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    5 Anregungen...

    Fühlst Du Dich manchmal verunsichert von den vielen negativen Nachrichten und den vielen, oft schnellen Veränderungen?

     

    Wir können es einfach nicht leugnen: Wandel ist derzeit das einzig Konstante. Und eine ziemliche Herausforderung für unseren auf Stabilität und Sicherheit ausgerichteten Geist. Wie Du auch in Wandelzeiten stabil und sicher durchs Leben gehen kannst ist, möchte ich Dir mit diesem Beitrag zeigen.

    Die gute Nachricht:
    Auch in unsicheren Zeit ist es möglich, heiter und gelassen auf sicherem Boden zu wandeln.

     

    Die schlechte Nachricht:
    Dazu gehört Mut und die Bereitschaft, einen eigenen Weg zu gehen und sich von manchem fernzuhalten, was bisher eine lieb gewonnene Gewohnheit war.

     

    Die hier vorgestellten Anregungen unterstützen Dich darin, „auf andere Gedanken zu kommen“. Was für manche zunächst wie ein Verdrängungsmechanismus klingt, ist bereits ein Teil der Lösung: Du entwickelst neue Gedanken. Da unsere Gedanken unsere Gefühle beeinflussen, lässt sich diese Fähigkeit vortrefflich dafür nutzen, aus Ängsten auszusteigen und Sicherheit zu gewinnen.

     

    Beginnen möchte ich mit einem Bild, das mich in vielen Situation meines Lebens getragen und auch durch schwierige Phasen geleitet hat: Wer sich am Rand des Schwimmbeckens festhält, wird nicht lernen, dem Wasser zu vertrauen und zu schwimmen. Und solange Stützräder am Fahrrad montiert sind, lassen sich damit keine lange Strecken überwinden.


    Genauso verhält es sich mit Sicherheit.

    Diese entsteht, wenn Du Hilfe und Rettung nicht mehr im außen suchst. Oder versuchst, alles zu kontrollieren und Dein Leben in alle Richtungen hin abzusichern. Sicherheit entsteht, indem Du sie in Dir selber findest. Dieser innere Halt entwickelt sich aus Deiner bewussten Beziehung zum Göttlichen. Durch Deine Hingabe an diese, in Dir verankerte “Instanz” entsteht ein grundsätzliches Vertrauen ins Leben. Daraus entwickelt sich die Gewissheit, dass Du jederzeit geführt bist und in jeder Lage Halt und auch Sicherheit erfährst. Damit fällt es viel leichter, Dich auf neue Möglichkeiten einzulassen, ungewohnte Wege zu nutzen und Deinen Handlungsspielraum zu erweitern.

     

    Zusätzlich gibt es auch ganz konkrete Möglichkeiten, wie Du mehr Sicherheit gewinnst. Hier die versprochenen fünf Anregungen.


    Anregung #1: Die Fantasie in die gewünschte Richtung lenken

    Hast Du eine klare Vorstellung davon, was das Schönste, Größte und Beste für Dich wäre?


    Lasse Deine Fantasie walten und erlaube Dir, wirklich groß zu denken.

    Am Anfang gelingt dies vielleicht nur in kleinen Schritten. Doch jedes Mal, wenn Du eine gedankliche Barriere fallen lässt und Dir eine neue Facette ausmalst, erweiterst Du Deine Möglichkeiten.

     

    Erlaube Dir, einfach nur herum zu spinnen: was wäre, wenn… Ergänze diesen Satzanfang immer wieder und dehne damit Deine Ideen weit über das hinaus aus, was Du Dir bislang vorgestellt hast.

     

    So wie Du Dir das Schreckliche vorstellst, das eintreten könnte, so kannst Du Dir auch das Beste vorstellen. Beides sind Bilder und Gedanken, die Dir sehr real erscheinen – und doch sind beide Szenarien nichts anderes als ein Ergebnis Deines Vorstellungsvermögens. Also nutzen Sie dafür, Deine Gedanken und Deine Fantasie in die von Dir gewünschte Richtung zu lenken. Für Dein eigenes Leben ebenso wie für die Umgebung, unsere Gesellschaft oder die Welt insgesamt. Es ist Deine Wahl.


    Anregung #2: Ein neues Wohl-Gefühl verankern

    Gehe noch einen Schritt weiter.
    Erlebe alles, was dieses neue und von Dir erdachte Leben ausmacht. Fühle, wie es sich anfühlt, all das zu haben und zu sein, was Du möchtest.


    Bade in dieser Vorstellung und lasse Dich davon vollkommen einhüllen.

    Damit verankerst Du ein neues Wohl-Gefühl in Dir.
    Stell Dir zudem vor, alle Deine Ängste oder Sorgen wären wie von Zauberhand verschwunden.
    Du hast sie einfach hinter Dir gelassen.
    Sollten dennoch welche auftauchen, so weigere Dich einfach, ihnen nachzugeben. Wann immer Zweigel, Ängste oder Sorgen auftauchen und sich in Deinem Geist festsetzen wollen, setze ihnen ein „Stopp!“ entgegen und lass sie weiterziehen.

     

    • Welche Bilder und Gefühle tauchen auf, wenn die bisherigen Beschränkungen nicht mehr vorhanden sind?
    • Wie fühlt es sich an, sorgenfrei zu sein und zu leben?

     

    Gehe diesem Gefühl nach und spüre, wie sich jede Zelle Deines Körpers damit ausfüllt. Schwelge darin, bis Du es voll und ganz wahrnehmen kannst. Wiederhole diese Übung über einen Zeitraum von mindestens 21 Tagen – so kann ich dieses neue Gefühl in Dir verankern.

     

    In diesem neuen Wohlgefühl wirst Du jederzeit wissen, wann was zu tun ist. Du machst Dir keine Gedanken mehr darüber, ob etwas gut, richtig und angemessen ist. Du weißt es einfach – und handelst danach. Diese Leichtigkeit im Sein und Tun wurde bislang von Deinem angstbesessenen, sorgenvollen Verstand verhindert.


    Anregung #3: Mediendiät halten

    Wie viele Medien konsumierst Du?
    Achte einige Tage bewusst darauf, was Du auf unterschiedlichen Wegen an Nachrichten, Informationen, Blogbeiträgen, Videos usw. zu Dir nimmst. Wie viel Zeit verbringst Du damit?

     

    Überprüfe jedes Mal, wie es Dir damit geht und wie Du Dich fühlst, wenn Du diese Informationen aufgenommen hast. Scanne dazu Deinen Körper und nimm wahr, wie sich einzelne Teile anfühlen.


    Überlege Dir, welche Bedürfnisse Du damit befriedigst.

    Hier einige Beispiele für mögliche Bedürfnisse: Orientierung, Lernen, Aufmerksamkeit, Austausch, Schutz, Entspannung…

     

    Frage Dich als nächstes:
    Wie könnte ich diese Bedürfnisse auch anderweitig erfüllen?
    Welche weiteren Möglichkeiten gibt es dafür?

     

    Finde mindestens drei andere Strategien und probiere diese aus.

     

    Verzichte für 2-3 Tage, besser noch für eine ganze Woche, bewusst darauf, Medien zu konsumieren. Dies beinhaltet alles von Radio über Fernsehen zu Internet und sozialen Medien. Letztlich schließt es auch Bücher, Musik und Videos ein.


    Schalte alles ab und nimm wahr, was dadurch entsteht – im Positiven wie im Negativen.

    Möglicherweise wirst Du sehr überrascht sein, was Dir bei dieser Selbstbeobachtung auffällt.
    Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich das erste Mal eine Mediendiät durchgeführt habe. Das ist 25 Jahren her und dauerte eine Woche. Angeregt dazu wurde ich durch eine Wochenaufgabe aus Julia Cameron Buch „Der Weg des Künstlers“ (Link zu Amazon). Für mich war es damals eine Offenbarung! Mir wurde bewusst, wie sehr ich von der „Droge Lesen“ abhängig war. Den ersten Abend wusste ich zunächst nichts mit mir anzufangen. Ich war grantig, weil die übliche Ablenkung weg viel. Das war vor 2 Jahrzehnten, als wir noch nicht überall und jederzeit von Infos überflutet wurden! Meinen Grant damals habe ich übrigens schnell überwunden und wurde bereits am ersten Abend aktiv. Im Verlauf der Woche fand ich viele kreative Möglichkeiten, mich zu beschäftigen oder einfach nichts zu tun.


    Anregung #4: Deine Schwingungsenergie ändern

    Dein Umfeld reagiert auf die Schwingungsenergie, die Du ausstrahlst. Diese entsteht durch Deine Gedanken und deren Frequenz. Je positiver diese sind, umso höher die Frequenz, die Du aussendest. An dieser Stelle geht es um Dein gewohnheitsmäßiges Denken, nicht um einmalige Gedanken.

     

    Frage Dich regelmäßig: Worauf richte ich mich gerade aus?


    Achte bewusst auf Deine Gedanken.

    Denkst Du an das, was Du durch Dein Tun erreichen möchtest und was Du dadurch erleben wirst?
    Oder beschäftigst Du Dich vorrangig mit den möglichen Hindernissen, Gefahren und Rückschlägen, die auf dem Weg dorthin auftauchen können?


    Die Zielrichtung Deiner Gedanken kannst Du an Deinen Ergebnissen ablesen.

    Wie schon erwähnt, zeigen Dir Deine Ergebnisse, mit welcher Art von Gedanken Du Dich vorrangig und damit gewohnheitsmäßig beschäftigst. Daher ist so wichtig, auf diese zu achten und sie zu verändern.

     

    Besonders gut kann man dieses Gesetz der Resonanz oder auch Ausstrahlung bei Sportlern beobachten. Sie bereiten sich jahrelang gedanklich auf ihre Teilnahme an Olympischen Spielen oder anderen Wettkämpfen vor. Sie haben die Abläufe in ihrer Vorstellung immer wieder durchgespielt. So lange bis sie diese „wie im Schlaf“ beherrschen. Höchstleistung zu erzielen und zu gewinnen wurde zur Gewohnheit. Sie zweifeln nicht daran, im entscheidenden Moment zu ihrer besten Leistungen fähig zu sein. Damit wird der Wettkampftag zu einem weiteren Trainingstag. Sie leben das Gesetz der Resonanz, vollbringen Höchstleistungen und geben ihr Bestes.

     

    Wie ist das bei Dir?
    Bist Du bereit, Dich immer wieder auf das auszurichten, was Dir Frieden, Freude und Freiheit beschert?

     

    Je besser Dir dies gelingt, desto eher findest Du in Dir die Sicherheit, mit jeder auftauchenden Situation angemessen fertig zu werden.


    Anregung #5: Dein Bewusstsein ausrichten hilft allen Menschen

    Dies klingt erst einmal wie eine sehr große Sache, ist jedoch für jeden Menschen möglich. Hier geht es weniger darum, aktiv etwas zu tun, sondern um Deine innere Haltung, die im Außen zum Teil überraschende Ergebnisse bringt.

     

    Was heißt das konkret?

     

    Viele gehen in Mit-LEID mit denjenigen, die gerade von einer Katastrophe, einem Terroranschlag oder einem persönlichen Schicksalsschlag betroffen sind. Das bedeutet, dass Du mit der anderen Person leidest. Auch wenn Du selber nicht betroffen bist, erlebst Du ähnliche Gefühle. Vielleicht wirst Du sogar an alte persönliche Dramen erinnert und aktivierst diese noch einmal. In jedem Fall führt Mitleid zu einem Gefühl von Hilflosigkeit, die Dich daran hindert, aktiv zu werden und Lösungen zu finden.


    Das ist anders, wenn Du stattdessen ins Mit-GEFÜHL gehst.

    Der Unterschied liegt darin, dass Du in diesem Fall den Betroffenen etwas Gutes tun kannst: ihnen gute Wünsche schicken (gedanklich wie auch tatsächlich), Dich aktiv einbringen und Hilfe anbieten oder einfach nur jemanden in Dein Gebet oder Deine Meditation einbeziehen und durch Deine guten Gedanken eine andere Schwingung (siehe vorherigen Punkt) erzeugen. So bleibst Du klar im Kopf, kannst reflektieren, was gerade passiert und überprüfen, welche Informationen dienlich sind und welche Angst erzeugen (sollen). Im Ergebnis trägst Du dazu bei, dass Du bei Dir bleibst und Deinen Teil dazu beiträgt, dass sich die positive Energie in der Welt (auf jeden Fall in Deinem Umfeld!) erhöht.

     

    Ich wünsche Dir, dass es Dir gelingt, immer wieder in Deinen inneren Raum Deiner Sicherheit einzutauchen und daraus die Kraft zu schöpfen, achtsam und bewusst mit den äußeren Ereignissen umzugehen. Auf Deine Weise und nach Deinen Möglichkeiten.

     

    Dieser Beitrag wurde am 22. Juni 2018 in Blog, Denkanstoß veröffentlicht. Schlagworte: Denken, Fühlen, Intuition, Sicherheit, Veränderung.

     

    04. April 2018

    3 Veränderungshindernisse 

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    und wie Du mit ihnen umgehst... 

    Meist brauchen wir nach einigen Jahren der Selbständigkeit im Solo-Business neue Ziele und Visionen. Vieles ist zur Gewohnheit geworden und bietet damit keine Herausforderungen mehr. Oder Du hast das Gefühl, dem bisherigen Rahmen entwachsen zu sein. Wenn dies bei Dir der Fall ist und Du Dich dennoch nicht aufraffen kannst, Veränderungen einzuleiten, gebe ich Dir hier einige Anhaltspunkte, in Bewegung zu kommen.

     

    „Ohne Ziele und Visionen sieht heute so aus wie gestern
    und wird morgen aussehen wie heute.“ (Vince Lombardi Jr.)

     

    Ein wichtiger Anhaltspunkt für neue Ziele und Visionen sind Deine Träume und Ideen, vor allem jene, die regelmäßig auftauchen und von Dir schnell weggedrückt werden. Weil sie unrealistisch erscheinen, mit (hohem) Aufwand verbunden sind oder Dir im Alltagsgeschäft die Zeit für die Umsetzung fehlt. Meist stehen diese Träume für einen Wunsch nach Veränderung hin zu mehr Lebendigkeit, Freude oder Zufriedenheit. Sie zeigen Dir, dass gegenwärtig etwas in Deinem Business fehlt: eine größere Zahl von spannenden Kundenprojekten… mehr Austausch mit Kolleg*innen statt ständig alleine im Homeoffice zu sein… herausfordernde oder neue Aufgaben … mehr Reichweite für Deine Angebote…

     

    Doch vielfach bleibt es beim Wunsch und die dafür erforderlichen Schritte werden auf „ein anderes Mal“ oder „später“ verschoben. Der Alltag mit seinen Aufgaben hat regelmäßig höhere Priorität – bis eines Tages etwas passiert, was das Leben aus der gewohnten Bahn wirft. Wäre es nicht besser, rechtzeitig gegenzusteuern und Veränderungen einzuleiten?

     

    Was macht es so schwer, Schritte in die gewünschte Richtung zu unternehmen?

    Im Laufe meiner langjährigen Begleitung in Einzelberatungen, Workshops und Coachinggruppen sind mir drei wesentliche Gründe aufgefallen. Zu diesen findest Du jeweils einen Impuls, was Dir in dieser Situation hilft.


    Veränderungshindernis #1: Bequemlichkeit

    Das ist wohl der wichtigste Punkt.


    Wir Menschen neigen von Natur aus zu Bequemlichkeit. Das liegt zum einen in unserer biologischen Natur. Ein feiner, automatisch ablaufender Mechanismus sorgt dafür, dass alle körperlichen Funktionen auf einem bestimmten Niveau gehalten werden. Sobald es zu einer Störung kommt, setzen Abläufe ein, die den Normalzustand wieder herstellen. In der Regel geschieht dies ohne unser Zutun, auch wenn wir großen Einfluss darauf haben, was in unserem Körper vor sich geht. Doch das ist ein anders Thema
    Dieser biologische Mechanismus hat Auswirkungen auf unser Verhalten:


    Wir setzen alles daran, unser inneres Gleichgewicht zu erhalten.

    Am besten gelingt dies, wenn wir im Gewohnten und Bekannten bleiben. Wir achten sehr darauf, dass dies so bleibt und tun einiges dafür. Erst wenn der innere Druck zu groß wird und sich körperliche und seelische Symptome zeigen, wagen wir einen Schritt ins Unbekannte. Dieser Schritt erscheint wie ein Wagnis, ein zu großes Risiko, dessen Ausgang zunächst ungewiss ist. Was wenn wir uns täuschen…? In die falsche Richtung laufen…? Von den Ergebnissen enttäuscht werden…? Lieber verharren wir so lange wie möglich im Gewohnten.
    Was Dir in diese Situation hilft:


    Notiere Dir möglichst viele Punkte, was Du Dir von der Veränderung erwartest oder wünschst: Welchen Nutzen, Gewinn oder Vorteile hättest Du selber davon und welchen werden andere (Deine Kunden, Kollegen, Familie, Freunde, die Gesellschaft…) davon haben?
    Je mehr Punkte Du findest, desto leichter wird es für Dich, eine Veränderung anzustoßen. Wenn die Anzahl der „Gewinne“ groß genug ist, werden sie Dich verlocken. Sie bekommen ein Gewicht, das die Waagschale in die neue Richtung kippen lässt.

     

    Veränderungshindernis #2: Fehlende (Aus-)Richtung

    Wer nicht weiß, wohin er will, muss sich nicht wundern, wenn er nirgendwo ankommt. (Sprichwort)
    Viele Menschen laufen zwar ständig irgendwohin und wundern sich, dass sich nichts bewegt oder andere Ergebnisse entstehen. Vielleicht hast auch Du schon mal gespürt, dass es Zeit für eine Veränderung war, doch Du hattest (noch) keinen Plan, in welche Richtung es gehen könnte.

     

    Wie ist es Dir damit ergangen?


    Konntest Du abwarten, bis Du einen klaren Handlungsimpuls hattest oder bist Du in Aktionismus verfallen?

     

    Letzteres ist häufig der Fall.

    Ganz nach dem Motto: Hauptsache, es passiert was.

    Damit versuchen wir, dem unangenehmen Gefühl zu entgehen und hoffen, die Kontrolle über unser Leben zu behalten. Das ist eine Illusion. Meist führt dies nicht sehr weit und die Luft ist bald raus aus den zuvor noch verlockend erscheinenden Aufgaben. Geradezu erleichtert kehren wir zum Gewohnten zurück. Das kennen wir wenigstens – egal, wie ausgelutscht und leer es sich anfühlt.
    Was Dir in diese Situation hilft:


    Beginne zunächst mit der Frage: Was will ich verändern?
    Wenn Du diese Frage noch nicht beantworten kannst, starte mit einer Negativliste. Schreibe alles auf, was nicht mehr passt und was Du gerne los wärst oder aus Deinem Business entfernen willst.


    Überlege Dir anschließend zu jedem dieser Punkte: Was möchte ich stattdessen?
    Das dauert meist einige Zeit, kann jedoch auch sehr schnell klar werden. Wenn Du ehrlich mit Dir bist, gelangst Du auf diese Weise zu Deinen wahren Wünschen und Bedürfnissen.
    Wähle den Punkt aus, der Dir am wichtigsten ist oder Dir jetzt am leichtesten fällt. Ja, auch das ist erlaubt

     

    Starte mit diesem einen Punkt.


    Veränderungshindernis #3: Ängste und damit verbundene Zweifel

    Meist sind diese zunächst diffus. Sie halten Dich dort fest, wo Du Dich auskennst und zuhause bist. Bis Du bereit bist, Dich Deinen Ängsten und ihren Hintergründen zu stellen, ist das Bekannte – Deine Komfortzone – attraktiver als etwas Neues. Egal, was es ist.

    Frage Dich: Was genau befürchte ich, wenn ich einen Schritt in die neue Richtung gehe? Was wäre das Schlimmste, was eintreten könnte?


    Gehe Deinen Ängsten auf den Grund und finde heraus, wovor Du wirklich Angst hast:
    • Wo in Deinem Körper fühlst das Unbehagen?
    • Wie fühlt es sich an?
    • Kennst Du dieses Gefühl aus anderen Situationen?
    Was Dir in diese Situation hilft:


    Bleibe mit Deiner Aufmerksamkeit bei diesem Gefühl, ohne weiter darüber nachzudenken oder es zu interpretieren. Fühle einfach, was Du in Deinem Körper wahrnimmst – ohne aktiv etwas zu tun oder zu verändern.


    Achte darauf, was sich durch Deine Aufmerksamkeit möglicherweise verändert. Üblicherweise lässt das Gefühl nach und verschwindet nach einiger Zeit ganz. Sei einfach geduldig und ohne Erwartung.
    Sei neugierig, welche Gedanken, Assoziationen und gar alten Erinnerungen auftauchen.
    Hat dieses Gefühl oder haben die damit verbundenen Gedanken etwas mit Deinem Wunsch nach Veränderung zu tun – oder gehören sie woanders hin? Sind sie schon lange Deine Begleiter, wenn etwas Neues bevorsteht?


    Wenn letzteres der Fall ist, entscheide Dich dafür, diesen Ängsten keine Macht mehr zu geben. Sage Dir selber: Stop! Das ist nicht da, was ich will. Ich entscheide mich jetzt, meinen Träumen Vorrang zu geben! Lass Dich überraschen, was als nächstes passiert.
    Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dieses Gefühl mit der Sedona-Methode aufzulösen. Eine Anleitung dafür findest Du hier – dort steht Dir auch eine Audio zum Download zur Verfügung.

     

    Zum Schluss noch eine Empfehlung:

    Was auch immer Du verändern möchtest, beginne mit einer Beschreibung Deiner idealen Zukunft. Das kann zunächst in Form einer Collage oder einem Symbol für das Neue sein. Hänge dieses Bild so auf, dass es Dich immer wieder an Deinen Wunsch erinnert. Dann fällt es Dir im entscheidenden Moment leichter, das bekannte Ufer zu verlassen, Deinem inneren Kompass zu vertrauen und die Segel in die gewünschte Richtung zu setzen.
    Ich wünsche Dir Geduld, Achtsamkeit und den Mut zu einem ersten Schritt ins Unbekannte. Gerne begleite ich Dich dabei im Einzelcoaching, wenn Du es Dir alleine nicht zutraust.

     

    PS: Gehe Deinen eigenen Weg – es gibt keinen besseren!

    Dieser Beitrag wurde am 4. April 2018 in Blog, UMSETZUNG veröffentlicht. Schlagworte: eigener Weg, Leichtigkeit, Mut-Werkzeuge, Sicherheit, Veränderung.

     

    31. März 2018

    3 wirkungsvolle Fragen

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    Bring Dein Business auf Wachstumskurs:

    Ödet Dich Dein Business manchmal an?

    Nerven Dich Deine Kunden zunehmend?

    Du hast das Gefühl: Alles wird anstrengender und manches hat seinen Reiz verloren. Einmal spannende Aufgaben sind zur Routine verkommen. Die Kunden hatten früher spannendere Themen, die Spaß gemacht haben oder eine Herausforderung bedeuteten. Vielleicht stagnieren Deine Umsätze, obwohl Du viel Zeit in die Kundengewinnung steckst...  

    Der Wachstumskurs Deines Unternehmens scheint unterbrochen. Auf jeden Fall spürst Du: So geht es nicht weiter! Aber wie dann?

     

    Drei sehr wirkungsvolle Fragen, mit denen Du Dein Business wieder auf Wachstumskurs bringst:

    Hier drei sehr wirkungsvolle Fragen, die neuen Schwung in Dein Denken bringen und das Potenzial haben, Dein Business voran und wieder ins Fließen zu bringen (auch wenn sie zunächst unbequem sein können) …


    Nimm Dir Zeit für diese Fragen und gib Dich nicht gleich mit der erstbesten Antwort zufrieden. Stelle Dir diese Fragen über einige Tage hinweg immer wieder und lass Dich überraschen, was beim dritten oder vierten Mal auftaucht. Dieses Vorgehen ist kein „einmal und erledigt“-Verfahren und kann durchaus unbequem sein.
    Doch was soll‘s?!
    Da musst Du durch, wenn Du in Deinem Business tatsächlich etwas ändern willst.


    Hier also gleich die erste Frage:


    1. Was läuft zwar gut, macht Dir jedoch keine Freude (mehr)?

    Es kann etwas sein, was Dir bislang durchaus Spaß gemacht hat. Doch jetzt ist es zur Routine geworden und hat seinen Reiz verloren.
    Oder es hat Dir noch nie wirklich gefallen und Du hast es „nur“ gemacht, weil es dazu gehört und alle anderen es doch auch anbieten.

     

    Jetzt ist der Moment, die einzugestehen: Ich will das nicht mehr!


    Auch wenn Du noch keine Ahnung hast, woher der bisherige Umsatz aus diesen Angeboten künftig herkommen soll. Das jedoch ist ein Thema für ein anderes Mal. Hier geht es um eine Bestandsaufnahme und nicht mehr. Ehrlich zu Dir selber solltest Du an dieser Stelle schon sein. Erst daraus entstehen Impulse, die Du Dir an dieser Stelle vermutlich noch nicht vorstellen kannst. Warte ab, das kommt schon noch.


    2. Welche Themen oder Ideen bleiben immer wieder auf der Strecke?

    Als Du mit Deinem Business gestartet bist, hattest Du konkrete Vorstellungen, wie es aussehen soll und was Du anbieten möchtest. Dann kamen die ersten Kunden und haben mit ihren Themen zunächst Dein Konto gefüllt. Selbst wenn es oft noch nicht die Themen waren, die Dir am Herzen lagen. Dazu kam der Unternehmeralltag mit all seinen Anforderungen, die ebenfalls immer mehr Raum eingenommen haben. Das alles war ja ganz bequem. Allerdings sind einige Deiner ursprünglichen Ideen und Vorstellungen auf der Strecke geblieben.

     

    Schade!


    Gehe wieder zurück an den Anfang und durchforste Deine alten Aufzeichnungen:

     

    • Welche Ideen oder möglichen Angebote findest Du dort?
    • Was war einmal wichtig, wofür bist Du „damals“ angetreten?
    • Und welche Vorstellungen hast Du wieder verworfen – aus welchen Gründen auch immer?

     

    Wenn Du diese Themen jetzt wieder liest, achte besonders auf Deine Gefühle:

     

    • Welche Ideen lösen etwas in Dir aus – Herzklopfen, Trauer, Sehnsucht oder ähnliches?
    • Was von diesen Punkten ist auch heute noch wichtig?
    • Wo ist genug Energie drin, was fühlt sich für Dich lebendig an?


    Es spielt keine Rolle, dass Du nicht weißt, ob und wie Du eine oder mehrere dieser Ideen umsetzen kannst. Schreib sie einfach noch einmal auf und bringe sie damit wieder an die Oberfläche. Dort können sie wirken. Aus dieser Bestandsaufnahme entstehen weitere Schritte, die erst später anstehen.


    3. Wie würdest Du mit Kunden arbeiten, wenn Dein Einkommen daraus sicher wäre?


    Dies ist die Abwandlung einer beliebten anderen Frage: Was würdest Du tun, wenn Geld keine Rolle spielt? Doch das tut es nun mal in unserem Alltag und vor allem in der Business-Welt. Daher nutzen wir diese Frage in einer abgewandelten Form, die aus zwei Teilen besteht.


    Teil 1: WIE würdest Du arbeiten?


    Das kann häufiger, länger, intensiver, … einzeln oder mit mehreren sein.
    Oder auch genau das Gegenteil davon.
    Hier geht es um DEINE Wünsche und Bedürfnisse. Nur diese zählen. Gib ihnen einen Raum, in dem Du sie betrachten kannst – ohne sie gleich zu bewerten, als unmöglich abzuqualifizieren oder weiterhin zu ignorieren. Entdecke das Potential, das darin steckt


    Teil 2: … ohne an Geld zu denken


    Mal angenommen, Du verdienst auf jedwede Art, in Deiner bevorzugten Weise und mit jedem einzelnen Kunden ausreichend Geld. Kannst Du Dir das vorstellen? Dann gehe einen Schritt weiter:

     

    • Was würdest Du Deinen Kunden in diesem Fall bieten?
    • Wie würdest Du mit ihnen arbeiten?
    • Und was würdest Du auf keinen Fall mehr machen?


    Erlaube Dir, frei zu fantasieren, alles miteinander zu kombinieren – auch wenn es Dir im ersten Moment aberwitzig erscheint.
    Hier geht es nicht um WIE und WIEVIEL (bringt es).
    Sondern darum, Deinen Gedanken und Vorstellungen freien Lauf zu lassen, völlig unbelastet von den finanziellen Überlegungen oder Rechenspielen, die Du sonst anstellst. Traust Du Dich?


    Nimm Dir genügend Zeit, diesen drei Fragen nachzugehen und damit die Weichen auf Wachstumskurs zu stellen.

    Schreib am besten alles auf, was Dir ein- und auffällt. Auch scheinbar Nebensächliches oder Überraschendes, was auf den ersten Blick nichts mit diesen Fragen zu tun hat. Doch genau darin steckt deren Wirkweise.


    Alles darf sein!

     

    Du musst (noch) nichts dafür tun. Es reicht, erst einmal nur Informationen, Ideen und Impulse sammeln. Damit kommen Dinge an die Oberfläche, die Du in einem weiteren Schritt vertiefen kannst. Deine Antworten und Erkenntnisse bilden das Fundament, auf dem Du später Entscheidungen für ein zielgerichtetes und organisches Wachstum treffen kannst. Und das willst Du doch, oder?

     

    Du willst diese Fragen vertiefen und damit ein Fundament für neue Angebote aufbauen?


    Nutze den Workshop „Dein Business, wie DU es will!“ am 28.-30. März 2019, damit Du schon bald zu einem kraftvollen Magnet für Deinen Erfolg wirst und mit weniger Aufwand bessere Ergebnisse erzielst.


    PS: Gehe Deinen eigenen Weg – es gibt keinen besseren!

    Dieser Beitrag wurde am 31. März 2018 in Blog, MEINS veröffentlicht. Schlagworte: Ergebnisse, Klarheit, Motivation, Wachstum. 
     

    29. März 2018

    Lebenslust als Prinzip

    Portrait Laenger

    Zu den Menschen, die ich in den letzten 20 Jahren auf ihrem eigenen Weg begleiten durfte, gehört auch Andrea Länger, Beraterin, Seminarleiterin und Autorin in Augsburg.

     

    Unsere Zusammenarbeit liegt schon einige Jahre zurück, doch wir sind weiter in Kontakt geblieben. Wenn wir uns sehen, genießen wir den Austausch und die gegenseitige Inspiration sehr. In diesem Gespräch ging es darum, wie wir uns kennengelernt haben und wie aus einem kurzen Moment der Inspiration sehr viel entsteht. Hinzu kamen noch ein paar weitere Gedanken, die aus dem Moment auftauchten.

    Beginnen wir damit, wo und wie wir in Kontakt gekommen sind…

    Ich war 2008 bei dir im Workshop “Elevator Pitch“ in München. Da kam heraus, dass meine Kernaussage für meine Lebenslustagentur ist: „Ich vermittle Lebenslust mit meinen Angeboten.“ Und dieses „Ich vermittle Lebenslust” begleitet mich seitdem und mir ist auch klargeworden: ich vermittle Lebenslust zwischen ganz verschiedenen Welten. Dann kam später die Idee „Lebenslust und Krebs” und in meinen Seminaren sind es Themen wie „Lebenslust und Unternehmen”, „Lebenslust und Gesundheit” – also immer die Vermittlung zwischen zwei Polen, zwischen zwei Haltungen oder Seiten. Das ist damals im Workshop geboren worden und so haben wir uns kennengelernt.


    Danach sind wir miteinander einen Weg gegangen im Coaching. Bei welchem Thema oder bei welcher Herausforderung habe ich Dich unterstützt?

    Ich bin zu Dir ins Coaching in dein Büro in (München-)Neuhausen gekommen. Ich hatte ganz viele Wege vor mir, die ich gehen konnte oder mochte, und war mir nicht so recht klar, wie es beruflich weitergeht. In diesem Gespräch hab ich einfach mal die ganze Palette ausgebreitet, was alles möglich wäre. Ganz am Schluss hab ich in einem Satz gesagt: „… und da hab ich noch eine Buch-Idee”. Daraufhin haben wir alle vorherigen Aufzählungen verlassen und uns auf diese Buch-Idee konzentriert. Nach diesem ersten Coaching bin ich mit einer Anleitung aus dem Gespräch rausgegangen, wie man ein Sachbuch schreibt. Von da an hab ich nicht mehr aufgehört, an diesem Buch zu schreiben.


    Ich erinnere mich noch wirklich gut an diese Situation und muss gerade lachen. Weil die Freude wirklich spürbar war, wie in dem Moment in einem einzigen Thema tatsächlich alles zusammengekommen ist. Genau wie Du es beschrieben hast: Du sagst etwas und plötzlich spüre ich: “Ja, das genau ist es!”

     

    Wie hat sich unsere Zusammenarbeit weiter gestaltet? Du hast gerade gesagt, dass es Dich nicht mehr losgelassen hat, das Buch zu schreiben…

    Nach dem ersten Coaching hab ich praktisch sofort angefangen, das Sachbuch zu lesen, wie man ein Buch schreibt. Danach habe ich eine Gliederung und ein Konzept erstellt, mit dem ich wieder zu Dir gekommen bin. Wir hatten auch ganz schnell den Titel für das Buch, das war ganz früh eine Eingebung von Dir.

     

    Bitte nenne den Titel des Buches…

    Das Lebenslustprinzip – Praktische Strategien für Frauen mit Krebs. Danach haben wir stetig daran gearbeitet, dass das Buch geboren wird. Eine andere Überlegung in einem weiteren Coaching war: Eine Agentur nehmen oder nicht? Ich hab mir eine Agentur genommen und über diese Agentur ist der Kontakt zum Verlag entstanden. Deine Aufgabe war, immer wieder mit mir das Konzept zu reflektieren, mir Rückmeldung zu geben. Zum Beispiel: was ist der Kern von einzelnen Gliederungspunkten, wie kann man das aufbauen. Zuletzt hast Du einfach das Lektorat übernommen und die Texte überarbeitet, mit mir die Sprache gefunden für die Leserinnenansprache. Das war für mich wie eine Fortbildung bei Dir: Wie schreibe ich einen Ratgeber, so dass er sehr motivierend klingt.

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    Ja genau. Ich erinnere mich noch, wie ich mit den einzelnen Kapiteln auf dem Sofa hockte und die Texte durchgegangen bin (Gelächter).

    Ich hab mich immer gefreut, wenn ich von Dir die Rückmeldung bekommen habe, und dadurch immer mehr verstanden. Aha, genau das ist die Sprache für so ein Buch! Das ist eine Sprache, um jemanden positiv anzusprechen. Das war für mich wirklich wie eine Fortbildung.

     

    Recht schönen Dank. Was war darüber hinaus in der Zusammenarbeit für Dich besonders wertvoll? Das kann jetzt inhaltlich sein, persönlich oder vom Ergebnis her.

    Inhaltlich war es Deine Erfahrung, auch Bücher veröffentlicht zu haben. Persönlich war mir vor allen wichtig, mir zu vermitteln: Das ist möglich. Das kann ich auch! Und diese absolute Ermutigung und das Vertrauen, dran zu bleiben und dass es passieren wird. Die Buch-Idee hatte ich ja bereits vorher, doch von da an war so klar: Jetzt verfolge ich das, mit Liebe und mit ganz viel Begeisterung. Also nicht nur als Arbeit, sondern mit viel Herz und viel Begeisterung – und das war für mich entscheidend. Ich hatte auch das Gefühl, Du bist eine Person, die immer hinter einem steht. Ich konnte immer wieder diese Ermutigung spüren, dran zu bleiben – egal, ob ich mit Dir telefoniert habe oder wir per E-Mail in Kontakt waren. Immer hatte ich das Gefühl: Ja es geht, wird was, klappt und es kommt was raus. Das war der entscheidende Punkt.

     

    Das Buch ist 2010 erschienen. Was ist für dich seither passiert, durch das Buch wie auch persönlich?

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    Das Buch hat mir ganz viele Türen geöffnet. So bin ich jetzt Lehrbeauftragte an Hochschulen. Eine Buchveröffentlichung bringt auch immer ein Renommee mit sich. Dadurch habe ich viele Seminaraufträge erhalten. Zusammengezählt sind durch das Buch 50 verschiedene Veranstaltungen entstanden, wie Vorträge, Workshops, Seminare. In der Folge ist auch ein weiteres Buch entstanden.


    In den Jahren seither hatte ich viele Buchideen, einige davon sind konkreter geworden. Ich hab gemerkt, dass ein Teil von mir wirklich Autorin sein will, und das möchte ich weiterverfolgen.

     

    Der andere Aspekt, der entstanden ist: ich habe wieder angefangen, wissenschaftlich zu arbeiten, weil ich mich mit diesem Schreiben auch ermutigt gefühlt habe. Ich hab gemerkt, ich kann gut schreiben, es macht mir Spaß und ich mache das gern. Das erste Buch hat meine Leidenschaft für Sprache und den Umgang damit nochmal so richtig zum Glühen gebracht.

     

    Im letzten Jahr ist dein zweites Buch erschienen. Worum geht es darin?

    In diesem Buch geht es weiter um Lebenslust und die seelische Gesundheit für alle Menschen, unabhängig von Krebs. Im ersten Buch war die Zielgruppe Frauen mit Krebs. Diesmal geht es um die Frage, wie können wir ohne Druck leben und entspannt im Leben bleiben. Vor allen Dingen hinsichtlich der psychischen Belastungen, die wir haben und wie wir mit dem vielen Druck umgehen. Wie können wir trotz „höher, schneller, weiter“ oder in Krisensituationen im Vertrauen bleiben. Dazu gebe ich Anregungen für eine andere Haltung, mit kleinen motivierenden Übungen, die sich gut im Alltag nutzen lassen.


    Das sind ganz wichtige Punkte. Damit gibst Du den Menschen etwas an die Hand, was ihnen in dieser herausfordernden Zeit, in dieser Wandelzeit tatsächlich hilft, mit dem zurechtzukommen, was ist.

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    Was wünschst Du Dir für Deine berufliche Zukunft?

    Ich wünsche mir, selber entspannt im Leben zu bleiben, auch in meinem Alltag. Gerne weitere Bücher zu schreiben und meinem inneren Kompass zu folgen. Und vor allen Dingen mit Menschen zusammenzuarbeiten, die ich begeistern kann, die mich begeistern und sich gegenseitig zu berühren. Einfach in der Freude bleiben und nicht so sehr in die Angst und in diesen Druck gehen. Das wünsche ich mir auch für mich selber.

     

    PS: Gehe Deinen eigenen Weg – es gibt keinen besseren!

    Dieser Beitrag wurde am 29. März 2018 in Blog, Geschichten veröffentlicht. Schlagworte: Bücher, eigener Weg, Erfolg, Selbständigkeit, Vorbilder.

     

    17. März 2018

    Die Kraft von Intentionen

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    Mit der Kraft von Intentionen schneller zu Ergebnissen:

    Seit längerer Zeit experimentiere ich mit großem Erfolg mit Intentionen, oder wie ich sie inzwischen nenne: Ausrichtungen. Dies sind Sätze, die Dich auf dem Weg zu Deinem angestrebten Ergebnis unterstützen oder es sogar vorwegnehmen.

     

    Meist wird der Begriff Intention mit „Absicht“ übersetzt oder gleichgesetzt. Doch wenn Du den Begriff „Absicht“ einmal genauer betrachtest, wird deutlich, dass es darum geht, von etwas abzusehen – es also nicht zu wollen!

     

    Intention und Absicht ist nicht dasselbe

    Das Wort Intention hingegen kommt vom lateinischen „in – tendere“ = in etwas hinein … zielen, sich dehnen, strecken. Das bedeutet: Es geht darum, Dich nach etwas zu strecken, was Du möglicherweise noch nicht ganz greifen kannst. Du denkst größer als es Dein es sich vorstellen kann. Du bist bereit, Dich für Dein Ziel zu strecken. Du willst Dich in Neuland ausdehnen und auch Hilfe von einer anderen Quelle, einer höheren Macht – oder wie immer Du diese Instanz nennst – anzunehmen. Mit Deiner Intention benennst Du Deine Vorstellung von dem, was Du Dir wirklich und von Herzen wünschst. Wie dieses Ergebnis eintritt, das überlässt Du einer anderen, höheren Instanz. Du vertraust einfach darauf, dass Du mit Deiner klar und eindeutig formulierten Intention eine Dynamik zu Deinem Besten in Gang setzt.


    Anschließend lässt Du Deine Intention los. Du gibst sie ab im Vertrauen darauf, dass sich alles perfekt in Deinem Sinne arrangiert – so wie es für Dich und das von Dir angestrebte Ergebnis am besten passt. Beobachte einfach und nimm wahr, was passiert. Mancher Wunsch entsteht anders als erwartet.

     

    Parkplatz-„Bestellungen“ sind kraftvolle Intentionen

    Viele Menschen arbeiten bereits mit Intentionen: in der populären Form der Bestellung eines Parkplatzes. Und machen damit sehr positive Erfahrungen. Nur die wenigsten Menschen übertragen diese positiven Erfahrungen mit Intentionen auf andere Bereiche ihres Lebens. Probiere es doch mal dort aus, wo Du derzeit nicht weiterkommst, Dir Ideen wünschst oder einfach bessere Ergebnisse. Hier einige Beispiele für Intentionen:

     

    • Meine idealen Kunden finden heute den Weg zu mir.
    • Ich komme schnell und auf direktem Weg zu … [meinem Ziel… zur Besprechung…].
    • Alles, was ich für … brauche, kommt zu mir.
    • Ich erhalte einen klaren Hinweis auf meinen nächsten beruflichen Schritt.
    • Ich entdecke heute Möglichkeiten, neue Kunden zu gewinnen.

     

    Am besten formulierst Du morgens eine Tagesintention und zusätzlich für jeden Abschnitt des Tages noch weitere Intentionen. Für die Fahrt zu einem Kunden oder den Heimweg nach einem langen Tag könnte diese so aussehen: Ich komme schnell, sicher und zügig an.

     

    Am Ende zählen nur die Ergebnisse!

    Sobald Du mehrfach erlebt hast, wie viel leichter das Leben mit Intentionen wird, möchtest Du sie nicht mehr missen. Wie Deine höhere Führung in allem wirkt, entdeckst Du am besten, wenn Du Dir Deine Intentionen aufschreiben und sie am Abend mit den Ergebnissen vergleichen. In mindestens 80% der Fälle tritt genau das ein, was Du formuliert hast. Daran lernst Du auch, wie Du Deine Ausrichtungssätze so formulierst, dass sie Dir schnelle und leichte Ergebnisse bringen.


    Um Dir den Einstieg zu erleichtern, habe ich zehn Standard-Ausrichtungen (Intentionen) zusammengestellt. Diese kannst Du hier herunterladen.


    Nutzt Du Intentionen bereits oder ist dies noch völlige Neuland für Dich? Welche Erfahrungen hast Du schon damit gemacht?

     

    PS: Gehe Deinen eigenen Weg – es gibt keinen besseren!

    Dieser Beitrag wurde am 17. März 2018 in Blog, Mut-Werkzeuge veröffentlicht. Schlagworte: Ausrichtung, Erfolg, Ergebnisse, Klarheit, Wachstum.
     

    16. März 2018

    Ziele erreichen im Team

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    "Wenn einer träumt, bleibt es ein Traum.

    Wenn viele träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit." (André Heller)


    Dieser Satz passt hervorragend zu den Rückmeldungen, die ich von den Teilnehmenden des GründerErfolgsTrainings erhalte, meiner Coachinggruppe an der IHK-Akademie München-Oberbayern. Seit 2006 ist das GründerErfolgsTraining ein fester Bestandteil meines Angebots und aktuell (Februar 2018) läuft der 29. Durchgang. Zu unserem 10-jährigen Jubiläum habe ich meine Teilnehmenden um ihre spontanen Antworten zu drei Fragen gebeten. Dies sind ihre Erfahrungen:

    Welche Erwartungen hattest Du zu Beginn der Coachinggruppe?

    • Ich wollte Gleichgesinnte treffen, die in einer ähnlichen Situation sind, mit ihnen Erfahrungen austauschen, gegenseitige Unterstützung erleben und motiviert an meiner Idee arbeiten.
    • Eine Gruppendynamik, die mich dazu bringt, Veränderungen wirklich (nicht nur gedanklich) anzugehen – oder mein Vorhaben sein zu lassen.
    • Leute treffen, die in ihrem Leben gerade am gleichen Punkt stehen wie ich und mich daher verstehen können.
    • Menschen treffen, die interessant, eigenständig, freundlich und offen sind. Ich war neugierig, wie jede/r die notwendigen Schritte geht. Wichtig war mir auch zu erleben, wie sich bei mir und bei anderen innere Kraftquellen finden und Wegweiser zeigen.
    • Ich wollte mich unterstützen lassen auf meinem Weg in die Selbständigkeit. Wollte erfahren, was ich alles zu beachten habe bei diesem, für mich sehr angstbesetzten und natürlich ungewohnten Schritt.
     

    Welche Erfahrungen hast Du im Verlauf gemacht?

    • Sehr positiv fand ich, wie groß das Vertrauen innerhalb der Gruppe von Anfang an war. Ich habe ein Selbstvertrauen entwickelt, das ich mir zuvor nicht zugetraut hätte.
    • Gut gefällt mir die positive Energie der Gruppe, die den Einzelnen nach vorne bringt. Durch das echte Feedback der Gruppe komme ich immer einen Schritt weiter.
    • Die Gruppe ist eine „geschützte Zone“, in der man sich frei austauschen und auch seine Ängste und Zweifel offen mitteilen kann, ohne bewertet oder beurteilt zu werden.
    • Jeder wirkt als ein Spiegel für den anderen. Viele Fragen, die mich beschäftigen, beantworten sich von selbst: Eine Erfahrung, die ein anderer schon gemacht hat, brauche ich nicht mehr selbst machen und spare mir Zeit und Energie.
    • Ich lerne von den anderen für mein eigenes Projekt. Wenn sie von Erfolgen berichten, spornt mich das an. Wenn sie über Stillstand oder Zweifel erzählen, erkenne ich manches wieder und bekomme Impulse, wie es weiter gehen kann.

     

    Was war die größte Überraschung?

    • Es hat mich überrascht zu sehen, wie meine Vision allmählich Form annimmt und konkreter wird. Ich habe mich sozusagen selbst überrascht oder – mit anderen Worten –, meine Vision hat mich überrascht.
    • Es gibt bei jedem Treffen neue Impulse und Denkanstöße, die mich motivieren und weiterbringen – auch wenn ich es nicht immer gleich umsetzen kann. Der Aspekt, voneinander zu lernen und neue Blickwinkel einzunehmen, inspiriert mich immer wieder.
      Überraschend und gut war, dass es überwiegend um „weiche“ Themen ging. Diese haben mir gezeigt, was die eigentlichen Hindernisse sind: Wie denke ich über mein Projekt? Wer bin ich? Was möchte ich? Wie denke ich über Geld?
    • Wie sich jeder in der Gruppe unterschiedlich schnell entwickelt und Ideen unterschiedlich schnell wachsen. Manche machen eine unerwartete „Wendung“ und es ist trotzdem ok.
    • Die einzelnen Vorhaben schienen am Anfang extrem unterschiedlich zu sein. Nach dem dritten Tag fanden sich plötzlich ganz viele Überschneidungen und gegenseitige Ergänzungen. 

     

    Mehr Informationen zum GründerErfolgsTraining findest Du hier.

    In der Regel findet zweimal im Jahr – im Januar und im Juni – ein Einstiegs- und Entscheidungstag statt. An diesem Tag:
    lernst Du die anderen Teilnehmenden kennen und knüpfst erste Kontakte für Dein Vorhaben.
    Du formulierst Deine Vision für die nächsten 3 Jahre und erkennst bereits, was Dir wirklich wichtig ist.
    Am Ende entscheidest Du über Deine Teilnahme am 1. Modul und nur an diesem. Denn am Ende jedes Moduls entschiedest Du Dich erneut für die Fortsetzung.


    Der nächste Durchgang startet am 13. Juni 2018.
    Du kannst Dich jederzeit über die Webseite der IHK dafür anmelden und Dir damit einen Platz sichern.


    Du hast Fragen?
    Nutze das Kontaktformular und schreibe mir, was Dich beschäftigt. Ich antworte Dir so schnell wie möglich, gerne auch telefonisch.

     

    PS: Gehe Deinen eigenen Weg – es gibt keinen besseren!

    Dieser Beitrag wurde am 16. März 2018 in Blog, UMSETZUNG veröffentlicht. Schlagworte: Coachinggruppe, Ergebnisse, MutmacherGruppe, Selbständigkeit, Solo-Unternehmen.
     

    16. März 2018

    Motive für die Selbstständigkeit

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    Was ist Deine Motivation für die Selbständigkeit?

    Eine gesellschaftliche Veränderung anstoßen? Arbeit und Freizeit in Einklang bringen? Oder nie wieder abhängig als Angestellter arbeiten?

     

    Auf dem Weg in die Selbständigkeit ist Deine persönliche Motivation eine der zentralen Fragen:


    Warum mache ich mich selbstständig und was will ich damit bewirken?

    Noch ehe Du Dich im Detail mit Deiner Geschäftsidee beschäftigst, solltest Du Deine individuelle Antwort auf diese Frage finden. Denn sie enthält ein großes Potential und kann Dir bei Deinen weiteren Schritten als Wegweiser dienen. Besonders im Dienstleistungsbereich, in dem Person und Idee zueinander passen müssen, um authentisch erfolgreich zu sein, ist die Frage nach der eigenen Motivation Dreh- und Angelpunkt für ein tragfähiges Geschäftsmodell.


    Zudem lassen sich Deine Antworten für viele weitere Schritte nutzen. Wie Du das darin steckende Potential nutzt, um Dich immer wieder neu zu motivieren und auch in schwierigen Phasen oder bei Rückschlägen weiter zu machen, erfährst Du in diesem Beitrag.

     

    Wirkung nach Innen

    So einzigartig wir Menschen durch unsere unterschiedlichen Talente, Lebenserfahrungen, Wünsche und Bedürfnisse sind, so individuell sind auch die Facetten, die Dich dazu bewegen, Deinen eigenen Weg in die Selbständigkeit zu gehen. Der einen Person geht es darum, sich einen soliden Lebensunterhalt zu sichern. Einer anderen ist es wichtig, die Lebensumstände einer bestimmten Personengruppe zu verbessern. Zwischen diesen beiden Polen liegen viele weitere Motive. Manche davon offenbaren sich erst im Laufe des Weges durch Erfahrungen, Niederlagen und Erkenntnisse. Daher ist die Frage nach der persönlichen Motivation kein Thema, das Du einmal erledigst und dann dauerhaft zur Seite legst.


    Die meisten Menschen brauchen ein klares Motiv, damit sie bedeutsame Schritte gehen und sich selbst gegenüber verbindlich bleiben. Im Unterschied zu einer angestellten Tätigkeit sind zu Beginn der Selbständigkeit viele kleine Schritte erforderlich, die zunächst keine finanziellen Ergebnisse bringen. Es sind Vorleistungen, die Du in gewisser Weise „ins Blaue hinein“ unternimmst. In der Hoffnung, dass sie Dir die gewünschten Erfolge bringen. Das kann zu großer Unsicherheit führen, bis hin zu Zweifeln, ob Du auf dem richtigen Weg bist.

     

    Unsicherheit und Zweifel lassen sich mit einer glasklaren Motivation leichter annehmen und überwinden. Denn Du weißt, was Dich antreibt und „am Montag – oder an jedem anderen Tag – aus dem Bett springen lässt“. Und dies unabhängig davon, ob an diesem Tag ein Auftrag darauf wartet, von Dir bearbeitet zu werden oder ob es „nur“ darum geht, Strukturen für Deine Buchhaltung zu entwickeln oder die Ablage zu erledigen. Beides gehört bei vielen Selbständigen zu den eher unbeliebten Aufgaben, die dennoch erledigt werden müssen.

     

    Wirkung nach Außen

    Die äußere Wirkung zeigt sich zunächst und vor allem in den Ergebnissen, die Du erzielst. Denn auf Basis Deiner inneren Motivation entwickelst Du ein Geschäftsmodell, das sich mit dieser deckt und damit optimal zu Dir passt: Du und Dein in Angebote verpacktes Thema sind eins. Daran gibt es für Dich überhaupt keinen Zweifel – und damit auch nicht für die Menschen, mit denen Du arbeiten wirst. Das ist so faszinierend: wenn beides – Deine Motive und Dein Business – wie ein für Dich gemachtes Kleid zusammenpassen, wird kein Mensch daran zweifeln, dass Du kannst, was Du sagst.


    Das führt zu einem wunderbaren Kreislauf, den ich Dir hier kurz skizziere:

    • Du bist überzeugt und gehst mit Deinem Angebot selbstbewusst nach draußen
    • Deine Kunden erleben Dich als stimmig und überzeugend in Deinem Handeln
    • Deine Kunden vertrauen Dir und Deinen Fähigkeiten
    • Deine Kunden erleben die versprochenen Ergebnisse
    • Deine Kunden erzählen anderen von dem Mehrwert, den Du für sie geschaffen hast
    • Deine Sichtbarkeit, Deine Reputation und die Zahl der Anfragen und Käufer Deines Angebots wachsen
    • Du kannst höhere Preise verlangen und steigerst Deine Einnahmen …


    Kannst Du sehen, wie Du mittel- bis langfristig zu großartigen Ergebnissen gelangst? Ergebnisse, die Du mit der Zeit immer leichter erreichst, die Dir Freude machen und die Dein Handeln weiter beflügeln?
    Denk bei diesem rosarot wirkenden Bild daran:

     

    Voraussetzung und Ausgangspunkt für diesen Kreislauf ist Deine glasklare Motivation!

    Deine Motivation ist der Schlüssel, der Dir in wichtigen Situationen die Türe zu größerem Erfolg und mehr Leichtigkeit öffnet. Hier einige Beispiele dafür:

    • Du erkennst, wann es Zeit ist, zu handeln und verstehst, warum Du lieber noch etwas abwartest …
    • Du lernst Deiner Intuition zu vertrauen – sie weiß am besten, wie, wo und wann sich Deine Motive einbringen lassen …
    • Du spürst, ob eine Partnerschaft für Dich richtig ist und kannst Dich leichter für oder gegen Kooperationen entscheiden…

     

    Die Suche nach Deinen wahren Motiven.

    Beginne zunächst mit den oberflächlichen, offensichtlichen Motiven: Geld verdienen, Lebensunterhalt sichern, Menschen helfen, aktiv sein, das Alter gestalten …

    Doch dabei solltest Du nicht stehen bleiben. Bohre noch tiefer und finde Deine darunter verborgenen Antriebe. Was Du Dir selber nur langsam eingestehst und was Dir vielleicht peinlich ist oder sogar vermessen erscheint.

     

    Hier ein paar Anregungen, was sich dahinter verbergen könnte:

    • Die Beste in Deinem Feld zu werden – auch wenn Du noch weit davon entfernt bist …
    • Jemand Bestimmtes in Deinem Umfeld überflügeln zu wollen – egal, wer dies ist …
    • Deine Talente, Dein Geld oder Deine Kontakte dafür einzusetzen, dass etwas Verrücktes, Großartiges, Nie-dagewesenes entsteht – auch wenn Dich Dein Umfeld für verrückt erklärt! …

     

    Sei absolut ehrlich mit Dir selber.

    Es sind DEINE Motive. Du musst sie mit niemandem teilen. Sie gehören ganz alleine Dir

     

    Das Vorgehen in zwei Teilen

    Die folgenden Fragen dienen Dir dazu, Deine Motive herauszufinden. Klarheit darüber zu gewinnen, was Dich veranlasst, immer wieder aufzustehen, auch wenn es schwerfällt. Täglich kleine oder große Schritte zu unternehmen, auch wenn sich Ergebnisse nicht sofort zeigen. Dein Business so zu gestalten, dass es Dich widerspiegelt, zu Dir passt UND das bewirkt, was Du Dir davon wünschst und erwartest.
    Das Vorgehen besteht aus einer Matrix mit zwei Teilen und jeweils zwei Fragen – eine bezieht sich auf Dich selber, die andere auf das Außen. Erst in der Kombination aus Innen und Außen entsteht die zuvor beschriebene Wirkung. Denn eine erfolgreiche Selbständigkeit ist kein Selbstzweck, sondern dient IMMER auch anderen.

     

    1. Teil: Wozu dient es?

    • Welchen Gewinn / Nutzen / Vorteil verspreche ICH mir davon?
    • Welchen Gewinn / Nutzen / Vorteil haben Andere (Menschen, Tiere, Umwelt, Gesellschaft…) davon?


    2. Teil: Wohin führt es?

    • Was soll sich für mich verändern? Was wird mir dadurch möglich?
    • Wie wird sich dies auf Andere auswirken? Welchen Beitrag leiste ich damit: … für meine direkte Umgebung? … eine bestimmte Gruppe? … die Gesellschaft?


    Mache Dich gleich ans Werk, denn es kann ein wenig dauern, bis Du alle Antworten gefunden hast und sie sich stimmig für Dich anfühlen. Nimm Dir diese Zeit und ergänze nach und nach Deine Punkte.


    Die Fragen kannst Du Dir als Matrix hier herunterladen.

     

    PS: Gehe Deinen eigenen Weg – es gibt keinen besseren!

    Dieser Beitrag wurde am 15. März 2018 in Blog, MEINS veröffentlicht. Schlagworte: Klarheit, Motivation, Selbständigkeit.
     

    09. März 2018

    Machen und entspannen

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    Ich finde es immer wieder aufschlussreich, Menschen kennenzulernen, die ihre beruflichen Träume verwirklicht haben. Besonders die Wege von Frauen in die Selbstständigkeit sind vielfältig und sehr unterschiedlich. Das zeit auch dieses Beispiel, das ich Dir heute vorstelle: Karin Wolf bin ich mehrfach bei Vorträgen von GUIDE München begegnet. Dabei sprudelte sie geradezu, wenn sie ihre Begeisterung darüber teilte, dass sie ihren Traum von der Selbständigkeit verwirklicht hat.

    Dieses Gespräch haben wir bereits 2014 geführt. Wie es Karin gelungen ist, ihren Traum erfolgreich zu verwirklichen, hat immer noch einen hohen Wert. Doch lies selbst…

    Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Mit welcher Frage hat Dein Traum begonnen?

    War das jetzt alles? Soll’s das jetzt beruflich gewesen sein?

     

    Werden wir konkret: Welchen Traum hast Du verwirklicht?

    Ganz konkret waren es gleich mehrere Träume: Als erstes hatte ich den Traum, einen Beruf auszuüben, der mir wirklich Spaß und Freude macht. In meinem Ursprungsberuf war ich sehr viel am Schreibtisch, mit „trockenen“ Akten beschäftigt. Stattdessen wollte ich mit Menschen arbeiten und möglichst flexibel in der Zeiteinteilung sein. Es sollte etwas sein mit Psychologie und Entspannung, denn das hat mich immer schon interessiert. Welcher konkrete Beruf sich daraus ergeben könnte, wusste ich damals noch nicht. So begann ich vor rund neun Jahren – zunächst nur aus Interesse – eine psychotherapeutische Grundausbildung, absolvierte zwei Jahre später meine Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie und ließ mich zur Entspannungstherapeutin ausbilden.


    Nachdem dieser Grundstein gelegt war, kamen nach und nach ganz viele andere Träume dazu: Eine eigene Praxis eröffnen, ein eigenes Konzept entwickeln, eine CD aufnehmen, Kurse in Firmen und Seminare in schönen Hotels an wunderbaren Orten anbieten, meine Erfahrung und mein Wissen weitergeben und Entspannungstherapeuten ausbilden. All diese Träume habe ich Schritt für Schritt verwirklicht: Mittlerweile gibt es die Praxis für Stressbewältigung und Wohlbefinden, ein spezielles Behandlungskonzept, es gibt das Hörbuch Stress Frei, eine eigene Ausbildung für Entspannungstherapeuten sowie Seminare an wunderbaren Kraftorten…

     

    Manche Träume brauchen ihre Zeit. Wie lange hat es bei Dir gedauert, von der ersten Idee bis Du Deinen Traum verwirklicht hattest?

    Die erste Idee zu verwirklichen, hat am längsten gedauert. Bis ich endlich wusste, was ich will, vergingen einige Jahre und ich hab viel ausprobiert. Als ich auf meinem Weg war, ging es (fast) wie von selbst … Eins nach dem anderen: Die Praxis, das Buch, die Seminare, die Entspannungstherapeutenausbildung… und inzwischen ist auch noch zertifiziert in MSC Mindfull Self-Compassion, dem mitfühlendem Umgang mit sich selbst (Ergänzung 2018).

     

    Der direkte Weg ist selten der kürzeste. Welche Herausforderungen und Hindernisse sind Dir begegnet und wie bist Du mit ihnen umgegangen?

    Die größte Herausforderung war wohl, mich zu trauen, meine Ängste und Perfektionsansprüche zu überwinden. Da waren: die Angst zu scheitern, nicht gut zu sein, sich zu blamieren, Fehler zu machen, es nicht zu schaffen, usw. Inmitten all dieser Gedanken, Gefühle und Zweifel musste ich das Vertrauen entwickeln, dass es gut wird und zwar ohne alles zu kontrollieren und zu planen. Das war eine echte Herausforderung und manchmal auch ein Hindernis.

     

    Erfolge entstehen mit anderen. Wer und was hat Dich dabei unterstützt, Deinen Traum zu verwirklichen?

    In erster Linie waren dies mein Mann, meine Familie und meine Freundinnen. Die haben immer an mich geglaubt und mich in „wackeligen Phasen“ motiviert, mir Mut gemacht und mich unterstützt. Dann gab es noch einen kleinen Kreis an Unternehmerinnen, die wie ich gerade Ihre Selbstständigkeit auf- bzw. ausgebaut haben. Wir haben viel geredet, uns geholfen und uns ausgetauscht, über alle möglichen Dinge die zur Selbstständigkeit gehören.


    Geholfen hat mir sicher meine Veranlagung, strukturiert zu arbeiten und eine gesunde Portion Durchhaltevermögen. Ich bin eher ein „Macher“, aber auf der anderen Seite auch ein „Entspanner“. In Verbindung mit meinem positiven und fröhlichen Naturell hilft mir dies, in Balance zu bleiben. Aber das Wichtigste ist wohl die Freude an der Arbeit und Geduld! Geduld mit mir selbst und Anderen

     

    Erkenntnisse sind die Schatzkiste des Erfolgs. Was waren Deine wichtigsten Erkenntnisse auf dem Weg?

    Dass man so ziemlich alles schaffen kann, wenn man wirklich will! Es ist keine Frage des Alters, der Umstände oder des Geldbeutels, sondern eine Frage von Mut und Durchhaltevermögen! Wenn man wirklich will, dann geht´s. Auch mit zwei kleinen Kindern, die noch nicht durchschlafen, beide Allergiker und sehr oft krank sind, während man selber für die Prüfung lernen muss und nebenbei eine Ausbildung absolviert… Dazu kommt meine Grundüberzeugung: „Es gibt immer einen Weg“.


    Außerdem finden sich in meiner Schatzkiste auch Selbstlob, Stolz und die Freude über eigenen Erfolge sowie die Kunst, das Leben zu genießen. Das hat nichts mit Selbstbeweihräucherung oder Narzissmus zu tun, sondern ist einfach Wertschätzung sich selbst gegenüber und ein Stückchen Selbstliebe und Selbstfürsorge. Die Fähigkeit, gut für sich selbst zu sorgen ist es letztlich, die uns (gelassen) durchs Leben trägt. Sie ist auch die Essenz meiner Arbeit mit meinen Klienten!

     

    Ausblick in die Zukunft: Welchen Traum willst Du als nächstes realisieren?

    Im Moment bin ich rundum zufrieden mit dem, was ich geschafft habe.
    Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, würde ich gerne für längere Zeit ein Kloster besuchen, vielleicht in Tibet oder irgendwo anders…


    Ein weiterer Traum ist Entspannung oder Stresskompetenz als Schulfach! Wenn wir alle schon in der Schule vermittelt bekommen würden, was man in diese Richtung alles tun kann, wären nicht so viele junge Menschen nach dem Abitur oder spätestens im Studium völlig erschöpft. Momentan zählt nur Leistung, Leistung, Leistung. Möglichst schnell, möglichst gut und am besten schon gestern. Der Preis dafür ist sehr hoch… Gerade MSC Mindfull Self-Compassion ist ein wunderbares Gegenmittel zu ständiger Selbstoptimierung, Selbstkritik und übermäßigem Perfektionismus, die auch vielen selbständigen Frauen oft im Wege stehen.

     

    PS: Gehe Deinen eigenen Weg – es gibt keinen besseren!

    Dieser Beitrag wurde am 09. März 2018 in Blog, Geschichten veröffentlicht. Schlagworte: eigener Weg, Heilpraxis, Selbständigkeit, Vorbilder.
     

    09. März 2018

    Meine ganz eigene Arbeit entwickeln

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    Heute stelle ich Dir eine Frau vor, die auf ihrem Weg beherzigt hat, wovon ich schon lange überzeugt bin: Wie wichtig es ist, den eigenen Weg zu finden oder – wie im Fall von Cornelia Beyer – die eigene Arbeit zu entwickeln. Auf diese Weise entsteht etwas sehr Persönliches und oft auch Erstaunliches.

     

    Dann spielt es auch keine Rolle, wenn sich Hindernisse in den Weg stellen, die zunächst beseitigt werden müssen. Lasse Dich von diesem Gespräch anregen, nach dem Ausschau zu halten, was Dich selber auszeichnet, was Dir wichtig ist und Dich einzigartig macht.

    Jeder Traum beginnt mit einer Frage. Womit hat Dein Traum begonnen?

    Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich 15 Jahre alt war und meinen erstaunten Freundinnen ganz entschlossen erklärte: „Mit 30 habe ich meine ganz eigene Arbeit entwickelt und bin voll glücklich darin.“ Es sollte allerdings wesentlich länger dauern.

     

    Werden wir konkret: Welchen Traum hast Du verwirklicht?

    Nach einem beeindruckenden Auslandsaufenthalt in Palästina und vielfältigen inneren und äußeren Ausbildungen habe ich 2003 meine erste eigene Praxis „Integrative Maltherapie und Trauma-Bewältigung“ eröffnet. Damit hatte ich die Arbeit gefunden, die mich emotional tief berührte und gleichzeitig mein Bedürfnis nach ausreichend Freiraum und Verantwortung stillte.

    Manche Träume brauchen ihre Zeit. Wie lange hat es bei Dir gedauert, von der ersten Idee bis Du Deinen Traum verwirklicht hatten?

    Das lässt sich nicht an einer bestimmten Zahl festmachen. Bis ich „das ganz Eigene“ entwickelt hatte, war ich zwar Mitte 40 geworden, hatte vorher schon als Astrologin und mit anderen Themen nebenbei selbständig gearbeitet. Ich lerne sehr gerne und widme mein Leben der Frage „Wie ist tiefe Heilung und Transformation möglich?“ Daher werde ich meinem „Arbeitsdiamanten“ wahrscheinlich immer wieder neue Facetten hinzufügen.

     

    Der direkte Weg ist selten der kürzeste. Welchen Herausforderungen und Hindernissen sind Dir begegnet und wie bist Du damit umgegangen?

    Durch einen Pflegefall in meiner Familie kurz nach meiner Praxiseröffnung stand ich über lange, anstrengende Jahre unter einer hohen privaten Belastung. So ist meine Praxis verständlicherweise nur langsam gewachsen. Das war sehr schmerzhaft für mich. Trotzdem habe ich nicht aufgeben und bin mir und meiner Vision treu geblieben. Im Herbst 2010 habe ich mit einem veränderten Konzept und zusätzlichen Elementen zum zweiten Mal gegründet. Ich habe mir bewusst eine bestimmte Zielgruppe gesucht. Heute begleite ich in meiner Praxis „Erdgezeiten“ schwerpunktmäßig Paare mit unerfülltem Kinderwunsch auf dem Weg zum eigenen Kind und in der Vorbereitung auf die Geburt.

     

    Erfolge entstehen mit anderen. Wer und was hat Dich dabei unterstützt, Deinen Traum zu verwirklichen?

    Einige Freunde haben mich darin unterstützt dranzubleiben. Sehr wesentlich für die Umsetzung meiner Geschäftsidee bei der zweiten Gründung waren das telefonische Gruppencoaching „Der erfolgreiche Praxisstart“ mit Ulrike und Doris Stahl sowie Dein GründerErfolgsTraining bei der IHK. Beides half mir, meine Kernbotschaft und mein Marketing tiefer miteinander zu verbinden. Zu meiner großen Freude habe ich beim von GUIDE München ausgeschriebenen Wettbewerb „Best Concept“ den 2. Platz gewonnen. Heute sind es meine Erfolgspartnerin und meine Kollegen in der Ambulanz. Und natürlich immer wieder die Kinder, die durch die gemeinsame Arbeit in der Praxis entstehen

     

    Erkenntnisse sind die Schatzkiste des Erfolgs. Was waren Deine wichtigsten Erkenntnisse auf dem Weg?

    Ich weiß heute, dass alles – auch alle Hindernisse und Schwierigkeiten – in einem großen Zusammenhang stehen, den ich „unterwegs“ gar nicht so durchschaue. Im Nachhinein verstehe ich den roten Faden, der mich „geschliffen“ und auf die Verwirklichung meines nächsten Traumes vorbereitet hat.

    Ich staune, wie viel Jugendliche über sich selbst und ihren Weg wissen… Mein Dank gilt ganz eindeutig auch meiner inneren, konsequenten Fünfzehnjährigen.

    Ganz wichtig: Gemeinsam geht es leichter und macht außerdem wesentlich mehr Spaß.

    Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt, dass ich von meiner Zielgruppe gefunden werde, sobald ich ganz klar zu mir und zum essentiellen Kern meiner Arbeit stehe.

     

    Ausblick in die Zukunft: Welchen Traum willst Du als nächstes realisieren?

    Mein nächster Traum sind „Kinderwunsch-Zeiten“ für Frauen und für Paare auf Fuerteventura. Diese Insel, die zu meiner Seelenheimat geworden ist, berührt mich durch ihre tropische Flora und ihre ursprüngliche vulkanische Kraft. Dies unterstützt wunderbar die anstehenden Transformationsprozesse auf dem Weg zum eigenen Kind.


    Ab 2019 wird es „Medizinwanderungen“ am Meer und in den Bergen geben. Dazu kommen die achtsame Klärung des eigenen Ahnenfeldes und Einzelsitzungen zur Integration. Fern vom Alltag darf etwas Neues entstehen und erblühen.

     

    Danke, Cornelia, für diese Einblicke in Deinen Weg und Dein Wirken.


    Dieser Beitrag wurde am 9. März 2018 in Blog, Geschichten veröffentlicht. Schlagworte: eigener Weg, Heilpraxis, MutmacherGruppe, Selbständigkeit, Vorbilder.

     

    09. März 2018

    Miesegrimm spaziert in die Welt hinaus

    Portrait-Tuerschmann

    Es gibt Begegnungen, die vom ersten Moment an Tiefe haben. So war es bei Martina Türschmann, der ich auf einer Geburtstagsfeier begegnet bin.

     

    Als wir einige Wochen später bei einer Veranstaltung nebeneinander saßen, kamen wir ins Gespräch. Ich erfuhr, welche Herausforderungen sie angenommen hat, um ihr Herzensthema – mit Büchern Kinder bestärken – zu verwirklichen. Lies hier über den Weg dieser kreativen, mutigen Frau.

     

     

    Was war der Auslöser dafür, dass Du Deinen eigenen Weg gegangen bist und wie bist Du darauf gekommen?

    Lange Jahre war ich der Meinung, dass man für die Umsetzung einer Idee Menschen braucht, die vom Fach sind und einen dabei unterstützen. Ich habe überhaupt nicht in Erwägung gezogen, dass ich in der Lage sein könnte, aus eigener Kraft Berge zu versetzen, oder mich an dem Weg über oder um den Berg zu erfreuen.

    Der Auslöser für meinen eigenen Weg war die vernichtende Kritik eines sehr bekannten und angesehenen Grafikers, der über mehrere Ecken gefragt wurde, ob er mir helfen kann, Fuß in der Kinderbuchbranche zu fassen.

    Dieser Schlag ins Gesicht war – wie soll ich das formulieren – so abfällig, selbstgerecht und niederschmetternd, dass ich tatsächlich mehrere Tage am Boden lag, um meinen Traum getrauert habe und alles langsam zu Staub zerfallen ist. Es war ein sehr schmerzhafter Prozess, der in dem Gedanken endete: Dann mache ich es halt alleine! Das war der Start dafür, dass ich meine Kinderbücher seit 2007 im Eigenverlag (BoD) selbst verlege, vermarkte und vertreibe.

     

    Einen eigenen Weg zu gehen, fällt vielen Menschen schwer. Was hat Dich darin bestärkt, es dennoch zu tun?

    Zum einen die simple Frage: „Warum eigentlich nicht, wer soll mich daran hindern?!“ Zum anderen das Wissen, dass meine Bücher meiner Zielgruppe, den Kindern, auch sehr gut gefallen.

    Meine Familie schiebt diesen Schritt gerne auf mein Sternzeichen: Ich bin Widder und die wollen bekanntlich durch die Wand. Meine Formulierung hierfür wäre eher: Hartnäckigkeit und das Wissen darüber, dass das, was ich mache, eine gute Sache ist. Und wenn man selbst von etwas überzeugt ist, darf man sich nicht von anderen Menschen ausbremsen lassen und aufgeben, bloß weil es ihnen aus irgendwelchen Gründen nicht passt und sie etwas dagegen sagen. Oft sind diese Gründe auch subjektiv und vom Geschmack des Einzelnen abhängig. Oder es ist nicht die richtige Zeit, nicht das richtige Verlagsprogramm, nicht der richtige Mensch, der die Macht der Entscheidung trägt. Die vielen Reaktionen der Kinder bei meinen Lesungen bestärken mich immer wieder, weiterzumachen und meinen Weg zu gehen.

     

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    Hast Du dafür Beispiele?

    Ja, gerne zeige ich es an zwei Situationen.
    1. Im Anschluss an eine Lesung in einer 3. Klasse meldete sich ein Junge zu Wort, der sehr skeptisch wirkte.
    “Glaubst du eigentlich selbst an das, was du da schreibst?”, fragte er und verschränkte die Arme vor der Brust.
    (Ach herrje …!) „Was soll ich dir denn jetzt dazu sagen? Wenn man nicht an die Welt der Gespenster und Kobolde glaubt, kann man auch den Wanderweg nicht finden, der einen in die Welt der Gespenster bringt!”, war meine Antwort.
    Der Junge überlegt eine Weile und kam dann zu dem Schluss: “Na gut, dann will ich wieder daran glauben!” Dabei veränderte er um keinen Zentimeter seine skeptische Haltung. (Ist es nicht wunderbar, einen Drittklässler wieder in die Welt der Fantasie zurück zu holen?)
    2. Nach Lesungen entstehen häufig Diskussionen mit den Kindern.

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    Das Thema bei “Miesegrimm in Gefahr” ist u.a. die Angst und wie man am besten damit umgehen kann. Wir fragen uns: Wenn man im Vorneherein schon ein schlechtes Gefühl hat, soll man sich tatsächlich der Gefahr aussetzen oder ihr lieber aus dem Weg gehen? Kann man es wagen, genauer hinzuschauen? Was sagt mir mein Bauch?
    Nach ein wenig Hin und Her meldete sich eine Drittklässlerin aus dem Main-Taunus-Kreis zu Wort und sagte mit Nachdruck: “Also – ich bin doch nicht blöd – wenn mir mein Bauch sagt, ich soll nicht in eine Drachenhöhle gehen, dann gehe ich doch da nicht rein und lasse mich wie ein Hähnchen grillen!”
    (Richtig so…!)

     

     

    Mein Weg ist mit der Zeit um einiges breiter geworden als noch zu Beginn meiner Wanderung. Es geht nicht mehr nur um das Schreiben selbst, sondern um die ganze Arbeit drum herum: Der direkte Dialog mit Kindern und die Themen, die sie im Grundschulalter und noch darüber hinaus beschäftigen.

     

    Eigene Vorstellungen verwirklichen braucht Ausdauer. Wie lange hat es bei Dir gedauert, von der ersten Idee bis Du am Ziel angekommen bist?

    7 Jahre – von der Verlagssuche bis zur Herausgabe meines ersten Buchs: „Miesegrimm – Du kannst auch anders!“ im Selbstverlag.

    Seither sind weitere 10 Jahre ins Land gegangen und ich konzentriere mich auf das Marketing meiner inzwischen 4 Kinderbücher inklusive Schulmaterial für die ersten 3 Bücher. Aus diesen sind mittlerweile Theatermanuskripte entstanden – und jetzt muss ich lachen: Auch hier stoße ich bei der Suche nach einem Theaterverlag wieder nur auf Sackgassen, obwohl die Stücke bereits mit großem Erfolg und Eigeninitiative in einem kleinen Theater aufgeführt worden sind. Wir haben kleine Musicals daraus gemacht und das Spiel mit Liedern untermalt. Doch die Branche erwartet von der ersten Stunde an Perfektion oder ein Angebot, das gleich zu Beginn hohe Umsätze verspricht. Oder braucht man einfach nur das richtige Vitamin B?

     

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    An diesem Punkt ist tatsächlich die Frage, ob ich mein Ziel erreicht habe, weil mir meine Arbeit sehr viel Spaß und Freude bereitet? Oder ist das Ziel eher finanzieller Art? Denn leben kann ich von meinen Büchern nicht, auch wenn sich der Verkauf von mehreren tausend Büchern sehen lassen kann.


    Wenn der Weg das Ziel ist, gehöre ich zu den sehr zufriedenen Menschen. Wenn am Ende noch ein anderes Ziel auf mich warten sollte, gar monetärer Art – auch gut. Zu meinem großen Glück habe ich einen wunderbaren Partner, der mich unterstützt und mir zur Seite steht.

     

    Welchen Herausforderungen und Hindernissen bist Du begegnet und wie bist Du damit umgegangen?

    Ich würde meinen Weg gar nicht so sehr an direkt/kurz im Vergleich zu Umwegen/lang festmachen, um Hindernissen aus dem Weg zu gehen. Wenn ich genauer über diese Frage nachdenke, wird mein Weg zu einer Sackgasse, wenn ich den finanziellen Erfolg an der Unterstützung durch Menschen aus der Branche festmache. Der Weg endet an dieser Stelle!


    Verlasse ich mich auf mich selbst, lege ich Strecke zurück. Erfreue mich an meinen Erfolgen und bin zufrieden.

     

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    Ein Hindernis können allerdings Erwachsene sein, die die Buchauswahl treffen, und sich meist auf Literatur und Autoren einschießen, die sie selbst in ihrer Kindheit gelesen haben oder deren Namen sie kennen. Wie gehe ich damit um? Hinfallen, a bisserl traurig sein, aufstehen, Kopf schütteln, Nase hoch und meinen Weg gehen.

     

    Letztendlich habe ich einen Weg gefunden, der mich direkt zu meiner Zielgruppe, den Kindern selbst führt. Es gibt keine kritischeren und ehrlicheren Menschen als Kinder! Dieser Weg hat keine Schleifen um Hindernisse, er führt mich in alle Richtungen und hinter jeder Ecke kann eine schöne Erfahrung oder ein toller Mensch auf mich warten – ob klein oder groß. Ich lasse es auf mich zukommen.

     

     

    Erfolge entstehen mit anderen. Wer oder was hat Dich auf Deinem Weg unterstützt?

    Allen voran mein Ehemann sowie meine Töchter. Zudem ist mein Leben durch viele Menschen bereichert worden, die mir auf meinem Weg geholfen haben – zum Teil völlig unerwartet und aus heiterem Himmel.
    Ich habe Menschen kennengelernt und Freunde gefunden, die mir ohne meine Geschichten und Bücher nie begegnet wären. Für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar. Nie wäre ich beim Start meiner Wanderung auf die Idee gekommen, dass aus meinen Büchern mal Theaterstücke werden könnten.

     

    Erkenntnisse sind die Schatzkiste des Erfolgs. Was waren Deine wichtigsten Erkenntnisse, die Du anderen mitgeben willst?

    Wenn Du ein Ziel hast, von dem Du überzeugt bist, gib nicht auf. Glaube an Dich und setze sogar noch eins drauf: Träume Dir Deinen Erfolg herbei. „Wer an sich glaubt, kann die Sterne erreichen. Wer träumt, holt sie vom Himmel”, las ich einmal auf einer Karte.

     

    Ausblick in die Zukunft: Welches Vorhaben willst Du als nächstes verwirklichen?

    Mein Vorhaben „der Miesegrimm“ ist noch immer auf dem Weg. Dieser Weg bleibt spannend und wird nicht so schnell enden. Wenn Du Dich näher informieren möchtest, schaue doch einfach mal bei mir vorbei: www.miesegrimm.de.

     

    PS: Gehe Deinen eigenen Weg – es gibt keinen besseren!

    Dieser Beitrag wurde am 9. März 2018 in Blog, Geschichten veröffentlicht. Schlagworte: eigener Weg, Kreativität, Schreiben, Selbständigkeit, Vorbilder.

     

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