Das Leben ist voller kleiner Wunder

04.07.2019
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Albert Einstein hat vor Jahren gesagt:
Es gibt nur zwei Arten zu leben: Entweder so als wäre nichts ein Wunder oder so als wäre alles ein Wunder.

 

Schon vor langer Zeit habe ich mich für die zweite Variante entschieden – und erlebe immer noch täglich mein kleines Quäntchen Wunder :-)

 

Dies gelingt mir besonders gut, wenn ich mit klarem Bewusstsein unterwegs bin. Also nicht abgelenkt durch die vielen, oft störenden Kleinigkeiten, die ständig passieren. Diese lasse ich in solchen Momenten einfach durch mich hindurchlaufen – wie „passieren“ in seiner ursprünglichen Bedeutung heißt. Das hilft mir dabei, die vielen täglichen Wunder im Alltag wie auch in den großen Themen meines Lebens zu erkennen.

 

Wie aus einem dramatisch erscheinenden Ereignis eine Reihe kleiner Wunder wird

Das zeige ich Dir an einem Beispiel, das einige Monate zurückliegt.

Es war der 15. April 2019, der Tag, an dem in Paris Notre Dame brannte.
Ich war auf einer Veranstaltung der VR Bank Rosenheim-Chiemgau und ging nach deren Ende zurück zu meinem Auto. An einer schlecht beleuchteten Stelle stolperte ich über eine unerwartete Erhebung und landete kopfüber auf dem Pflaster. Als ich mich wieder aufrappelte und mir an den schmerzenden Kopf griff, tropfte bereits Blut durch meine Finger. Ich war geschockt!

 

Wunder #1:

Wie gut, dass in diesem Moment viele Menschen auf dem Heimweg waren. So bekam ich vielfältige Hilfe: Taschentücher zum Stoppen des Bluts… ein Arzt holte seinen Verbandskasten aus dem Auto und verpasste mir einen kleinen Erste-Hilfe-Turban… eine Frau rief die Ambulanz, die mich ins Krankenhaus brachte, damit die Wunde genäht werden konnte... Auf dem Weg dorthin erzählte mir eine der beiden Sanitäterinnen von dem viel bedeutsameren Ereignis in Paris und zeigte mir den Livestream ;-)

 

Wunder #2:

Entgegen „allem üblichen“ hatte ich nur leichte Kopfschmerzen aufgrund der Platzwunde. Ansonsten war mir weder übel noch schwindlig oder was sonst noch Symptome einer Gehirnerschütterung sind – was bei diesem Aufprall durchaus „normal“ gewesen wäre...

 

Wunder #3:

Ich saß im Krankenhaus auf der Behandlungsliege und wartete auf die Ärztin, als mir einfiel, dass mein Wohnungsschlüssel in meinem Auto lag. Und das war weit weg...
Was tun?
Klar, eine Nachbarin anrufen und sie bitten, den Ersatzschlüssel vor die Haustüre zu legen. Von dieser wusste ich, dass sie erst gegen Mitternacht zu Bett geht und so wagte ich es zu dieser späten Stunde – inzwischen war es 22.30 Uhr…


Allerdings war mein Handy fast leer und im Behandlungsraum gab es keinen Empfang.

Ich bat um ein Telefon und konnte meine Nachbarin anrufen. Sie schlug vor, mich abzuholen, doch ich wollte erst sehen, dass ich ein Taxi bekam. Als die Wunde versorgt war, stellte sich heraus, einzig verfügbare Taxi eine halbe Stunde brauchen würde, ehe ich damit nach Hause kommen konnte.


Also rief ich meine Nachbarin an, damit sie mich abholt. Lustigerweise erzählte sie mir auf der Heimfahrt, dass sie an diesem Abend entgegen ihren Gewohnheiten, noch nicht im Schlafgewand gewesen war. So gab es keine Verzögerung :-)

 

Wunder #4:

Am nächsten Vormittag fuhr mich meine Nachbarin zu meinem Auto, das 5 Kilometer entfernt geparkt war. Auf der Suche nach meinem Autoschlüssel stellte ich fest, dass ich diesen beim Sturz verloren haben musste.


Der Ersatzschlüssel war bei einer Freundin, doch diese war nicht erreichbar. Also vertraute ich auf mein Glück – und es spielte mit :-)
Die Stelle meines nächtlichen Sturzes war noch deutlich an einem großen Blutfleck sichtbar und veranlasste die dort spielenden Kinder neugierig nachzufragen. Diese Kinder erwiesen sich schnell als Helferlein. Mein Schlüssel lag nirgendwo. Auf meinem Weg um das große Haus herum fand ich keinen Eingang, wo ich hätte klingeln können. Das übernahm eines der Kinder für mich und beruhigte den daraufhin wild bellenden Hund.


Über uns öffnete sich ein Fenster und eine Frau fragte sogleich: Haben Sie die den Autoschlüssel verloren?
Wie sich herausstellte, hatte der bellende Hund den Schlüssel gefunden und seinem Frauchen gebracht. Sie war damit am Morgen ins Trachtenheim gegangen, wo die Veranstaltung stattgefunden hatte, und hatte ihn der Putzfrau übergeben. Diese war allerdings nicht mehr dort, sondern inzwischen nach Hause gegangen. Wir ließen uns erklären, wo wir sie finden konnten.

 

Auf dem Weg dorthin entdeckte ich aus dem Augenwinkel einen Zettel an der Windschutzscheibe meines in einer Kurve geparkten Wagens. Dort waren am Abend zuvor noch viele Autos gestanden, nun stand meines einsam und etwas ungeschickt im Weg. Im ersten Moment dachte ich an Strafzettel… Doch dann entdeckte ich diesen Zettel:

 

2019-07-02_Zettel-Autoschlüssel_reduziert

 

Auf jede Herausforderung folgte unmittelbar eine Lösung.

Ich empfand und empfinde es bis heute als sehr erheiternd, wie sich in dieser nicht so heiteren Situation alles Schritt für Schritt fügte. Es fasziniert mich bis heute, wie ich aus diesem anderen, klaren Bewusstsein heraus viele kleine Wunder erlebt habe :-)

 

In den Tagen nach dem Sturz ging es mir in Anbetracht der Umstände sehr gut. Zwar konnte ich meine blutverschmierten Haare erstmal nicht alleine waschen – doch dank meiner Friseurin ließ sich auch diese Herausforderung lösen. Die dicke Beule am Kopf mit der abrasierten Stelle und die mit zahlreichen Stichen genähte Wunde konnte ich dank meiner vielen, dicken Haare gut kaschieren. Das war’s auch schon! Es hätte viel schlimmer kommen können…

 

An den folgenden Tagen geschah noch mehr, was ich ebenfalls zu den kleinen Alltagswundern – oder in diesem Fall zu den Alltagsfreuden zähle:

 

  • Am Mittag des nächsten Tages erhielt ich einen Anruf von Mirko Gruber, Vorstand der VR-Bank, der wissen wollte, wie es mir geht. Dank seiner Assistentin, die Zeugin meines Sturzes gewesen war und die Ambulanz verständigt hatte, hatte sich mein Malheur herumgesprochen …
  • Zwei weitere Tage später bekam ich Besuch vom Priener Geschäftsstellenleiter Christian Denk. Er brachte mir persönlich diesen wunderschönen Blumenstrauß in meinem Lieblingsfarben vorbei, um sich nach meinem Wohlergehen zu erkundigen :-)

 

Blumenstrauß_VR-Bank_2019-04-15

 

Welche Wunder des Alltags erlebst Du?
Achtest Du auf Kleinigkeiten, die Dein Herz erfreuen oder bist Du so in Dein Alltagsgeschäft vertieft, dass sie Dir nicht (mehr) auffallen?

 

Es gibt so viele Alltagswunder :-)

Wie wäre es, wenn Du heute einmal ganz bewusst auf die vielen kleinen Dinge um Dich herum achtest: Vögel, die über Dich hinwegfliegen... der Duft der Rosen im Nachbargarten oder an der Straße... ein bezauberndes oder versonnenes Lächeln eines Passanten... der Geschmack von Eiscreme auf der Zunge... das erfrischende Wasser des Sees an einem heißen Tag... Es gibt so vieles zu entdecken, sobald wir unsere Sinne darauf richten.

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