Gedanken zu Ostern 2021

01.04.2021
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Werfen wir den Blick ein Jahr zurück. Wir befanden uns zu Beginn des ersten Lockdowns - nur für den Fall, dass das irgendjemand vergessen haben sollte ;-) Zu diesem Zeitpunkt konnte sich niemand vorstellen, wie lange uns dieses Thema beschäftigen und welche gravierenden Auswirkungen sich daraus ergeben würden.

 

In der Karwoche 2020 – Ostern lag letztes Jahr nur eine Woche später – schrieb ich in meinem Newsletter, den MUT-Impulsen, dass ich die drei Säulen dieser Woche, die auf das Osterfest hinführt, in ihrer Bedeutung selten zuvor so klar wahrgenommen hatte.

 

Was ich dazu schrieb, ist immer noch gültig. Daher veröffentliche ich diese Gedanken und Fragen nun – ein Jahr danach – als Blogbeitrag.

 

Diese Woche vor Ostern – die Karwoche – hat für mich schon lange eine besondere Bedeutung. Weniger im klassisch-kirchlichen Sinn, sondern mehr aufgrund der energetischen Qualität dieser Woche: vom Hosianna am Palmsonntag über die Kreuzigung an Karfreitag zur Auferstehung an Ostern.

 

Hier nun meine Denkanstöße zu diesen drei Säulen, jeweils verbunden mit einigen Fragen zur Reflektion deiner Erfahrungen der letzten 12 Monate. Wieder einmal haben wir – so wir dies wählen – ausreichend Zeit dafür.

 

Das Hosianna am Palmsonntag

Vor einem Jahr waren viele Menschen in meinem Umfeld geradezu entzückt über die geschenkte Zeit. Endlich kamen wir zu Dingen, die zuvor angesichts der vollen Terminkalender nicht möglich erschienen. Solange uns keine existenziellen Sorgen plagen, lässt es sich gut entspannen und einfach mal dem eigenen Rhythmus folgen. Das hat sich mittlerweile geändert und die Gelassenheit des Anfangs ist vielfach Gefühlen von Unruhe bis Ohnmacht gewichen.

 

  • Wie ging es dir bislang mit diesem von außen auferlegten Stillstand? Wie war dies am Anfang und wie hat sich deine Wahrnehmung seither gewandelt?
  • Was ist dein Hosianna*? Welchen Segen entdeckst du darin, wenn du dir erlaubst, den Möglichkeiten nachzugeben, die neben den Einschränkungen ebenfalls darin enthalten sind?
  • Was schenkt dir diese Zeit – jenseits von allem „müsste“ oder „sollte...“?

* Das Wort "Hosianna" hat zwei gegensätzliche Bedeutungen. Vom Ursprung her ist es der flehende Ruf „Rette doch!", weiter verbreitet ist allerdings das „Sei gesegnet!"

 

Die Kreuzigung an Karfreitag

Dem Segen folgt kurz darauf der Absturz in die Verzweiflung: Oh weh! Was soll bloß werden? Wie wird es weitergehen?

Wie leicht kann es passieren, im Welt- wie im eigenen Schmerz zu versinken und nur noch die Seite des Verlustes oder der Einschränkung zu sehen. Sich mit dem zu quälen, was nicht mehr ist und auch nach der Krise nicht mehr sein wird. Wir haben so vieles für selbstverständlich genommen: jederzeit verreisen... Menschen besuchen und ihnen nahe sein... einfach in einen Laden gehen und nach Herzenslust einkaufen...

Inzwischen haben wir uns schon an vieles davon gewöhnt, auch wenn wir es uns anders wünschen.

 

Seither haben wir vieles neu gelernt – damit verbunden war immer: Loslassen. Dies bedeutet, alte, gewohnte und tief verinnerlichte Formen des Seins, Fühlens und vor allem des Handelns abzustreifen und uns auf neue Wege einzulassen. Dies ist keineswegs leicht und doch unabdingbar, damit das Neue, was sich unsere „stillen Gebete“, die unausgesprochenen Wünsche nach einer grundlegenden Veränderung, auch erfüllen. Mehr dazu findest du in der Aufzeichnung meines Webinars „Aus der Angst in die Freiheit“.

 

  • Was in dir ist in diesen letzten 12 Monaten gestorben? Was darf oder muss sich noch wandeln?
  • Woran hältst du weiterhin „auf Teufel komm' raus“ fest, auch wenn damit eine riesengroße Kraftanstrengung verbunden ist?
  • Wo fühlst du dich vom Leben „verraten“ – weil sich Wünsche, Träume und Hoffnungen nicht verwirklichen ließen?
  • Doch es gibt hierzu auch eine Kehrseite, die wir häufig übersehen: Was ist an ihrer Stelle entstanden?

 

Die Auferstehung an Ostern

Ich bin davon überzeugt, dass sich viele neue Möglichkeiten eröffnen, wenn wir bereit sind, uns auf immer wieder ungewohnte und völlig neue Situation einzustellen. Da kann uns das Bild vom Phönix helfen, diesem mystischen Vogel. Am Ende seines Lebenszyklus verbrennt er und stirbt, um aus seiner Asche heraus neu zu erstehen und zu neuer Kraft zu finden.

 

Wie wir seit einem Jahr erleben, entstehen aus den Begrenzungen und Einschränkungen viele wundervolle Aktionen, neue Vorgehensweisen, kraftvolle und wertschätzende Verbindungen. Hier nur einige Überschriften für Aktionen und Chancen, die genutzt wurden:
Menschen helfen sich, auch über Grenzen hinweg... Es entstehen Gemeinschaften aller Art... Die neuen Kommunikationsmöglichkeiten sind zum Standardweg geworden und werden auch von Menschen genutzt, die sich zuvor nicht damit befassen wollten und nun den Schatz darin entdecken...

 

In den nächsten Jahren wird weiter viel Neues entstehen, was wir uns noch nicht vorstellen können. An vielen Stellen ist bereits eine "neue Ordnung" (und das meine ich völlig neutral!) am Entstehen und wird nach und nach weiter sichtbar.

 

  • Was möchtest du in die Welt bringen, womit zum Wandel beitragen?
  • Welche „alten“ Ideen warten darauf, endlich das Licht der Welt zu erblicken?
  • Welche Vorstellungen formen sich in dir, ohne schon den Weg zu kennen oder einen Plan dafür zu haben?

 

Jetzt haben wir diese Chance – lasst sie uns gemeinsam nutzen!

Wie wir eine schönere Welt erschaffen und was wir dazu beitragen können, ist ein Grundthema meiner Wisdom Circle-Treffen. In den fünf jeweils 2-stündigen Treffen entdeckst du zunächst ein neues Universum der Möglichkeiten, kommst deiner tiefsten Sehnsucht auf die Spur und entdeckst, was dein Umsetzungsweg sein kann.

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