Mit den richtigen Fragen weiterkommen

05.04.2019
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Anfang März 2019 ging meine neue Webseite an den Start. Bis dahin war es ein langer Prozess, der sich über 18 Monate hinzog und erst Anfang Januar 2019 endete. In einem Gespräch mit Helmut Schulz von Only.Inside gelang es mir, meinen inneren „Gordischen Knoten“ zu durchschlagen. Er blickte aus einer völlig anderen Richtung auf mein Dilemma. Dadurch konnte ich mit einer einzigen Frage* zu einer grundsätzlichen Entscheidung gelangen.

* Welche dies war, erfährst Du weiter unten im Beitrag.

 

Mit den richtigen Fragen zu Ergebnissen und Entscheidungen

Dieser langdauernde Prozess hat mir wieder einmal gezeigt, welch große Bedeutung die richtigen Fragen haben. Dabei spielt es keine Rolle, wer die Fragen stellt – wir uns selber oder ein anderer Mensch. Bis zu dem erwähnten Gespräch wurden mir viele Fragen gestellt, von denen ich die wenigsten klar oder überhaupt beantworten konnte. Bis ICH (nach)gefragt habe und dank der Antwort die Weichen neu stellen konnte.

 

Fragen zu stellen, gehört zu meinem Metier als Coach und Beraterin.
In den vielen Jahre meiner Selbständigkeit bin ich eine Meisterin darin geworden, die jeweils passenden Fragen zu stellen. Sehr häufig höre ich den Satz: Du stellst vielleicht Fragen!

 

Zuletzt geschehen in einem Einzelcoaching, das ich letzten Monat mit einem Gründer hatte. Er kam mit dem Start seiner Selbständigkeit nicht weiter und hatte begonnen, an seinen Fähigkeiten zu zweifeln. Durch meine Fragen erkannte er, was ihn wirklich begeistert. Nach dem Coaching gab er mir dieses Feedback: Du hast Fragen gestellt, die weiter und tiefer führen, ohne in eine bestimmte Richtung zu lenken…
Durch diese Fragen gelang es ihm, sich seiner Zielgruppe richtig bewusst zu werden und kann nun die nächsten Schritte mit viel mehr Freude und Klarheit gehen.

 

Was zeichnet gute Fragen aus?

Aus meiner Sicht sind es drei wesentliche Faktoren, die richtig gute Fragen ausmachen:

  1. Sie führen in die Tiefe.
  2. Sie lassen Freiräume für eigene Interpretationen.
  3. Sie leiten auf neue Denkpfade oder helfen aus gedanklichen Sackgassen.

Schauen wir uns diese Faktoren mit jeweils einigen Beispielen an.

 

1. Gute Fragen führen in die Tiefe

Tiefgehende Fragen gehören zum Standardrepertoire von Coaches. Es gibt einen langen Katalog von potentiellen Fragen.

Einige davon sind Frageketten, wie die „5 Warum-Methode“. Diese stammt ursprünglich aus dem Qualitätsmanagement und dient dort zur Klärung von Ursachen und Wirkung. Ziel dieses Vorgehens ist es, eine Ursache für ein Problem, ein Defizit oder einen Defekt zu finden. Dazu wird immer weiter nach dem Warum des entdeckten Punktes gefragt. Diese Frage-Methode lässt sich auch gut in anderen Situationen verwenden. Mehr dazu findest Du bei Wikipedia.

 

Beispiele:

Wenn es darum geht, in die Tiefe eines Themas vorzudringen, sind dies meine liebsten Fragen:

 

Was würdest Du tun, …
… wenn Geld keine Rolle spielen würde?
… wenn Du wüsstest, dass Du nicht scheitern kannst?
… wenn Du wirklich an Deinen Erfolg glauben würdest?

 

Diese Fragen führen über die vermeintlichen Hürden hinaus und zeigen Lösungen auf, die bis dahin wegen der Hindernisse, wie das Fehlen von Zeit, Geld, Selbstvertrauen, nicht gesehen werden. Daran scheitern unzählige Wünsche, Hoffnungen und Träume frühzeitig und werden als „für mich nicht möglich“ begraben. Was meist sehr schade ist!

 

Was ist derzeit Dein größtes Hindernis?
Gerne begleite ich Dich mit passenden Fragen, einen eleganten Weg um das Hindernis herum zu finden.

 

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2. Gute Fragen lassen Freiräume

Bei den MutmacherAbenden stelle ich regelmäßig fest, wie unterschiedlich sich vermeintlich einfache Fragen beantworten lassen. Das Besondere an diesen Abenden ist, dass sie nur aus Fragerunden bestehen. Es gibt keine Diskussion zu den Antworten, keine Hinweise „mach‘ doch mal dieses oder jenes…“.
Jede Antwort bleibt einfach stehen. So kann sie wirken – bei der Person selber wie bei den weiteren Teilnehmerinnen.
Die nächste Person kann an das Gehörte anknüpfen oder es mit den eigenen Gedanken verbinden. Auf diese Weise entsteht ein Netz aus Möglichkeiten, aus denen sich jede ihre eigenen Fäden mitnimmt und für ihre weiteren Schritte nutzt.

 

Beispiele:

Was heißt Leichtigkeit (oder Glück / Zufriedenheit / Mut …) für Dich / … Deine Kunden / … Deine Familie / die Gesellschaft…?

Eine Frage, viele Varianten…

 

3. Gute Fragen führen auf neue Pfade oder aus Sackgassen

Schon Abraham Lincoln wusste, dass das Altbekannte uns immer wieder zu denselben Ergebnissen führt:

 

Wenn Du tust, was Du schon immer getan hast,
bekommst du, was du schon immer bekommen hast.

 

Oder anders ausgedrückt:
Wenn wir unser gewohnten Denkpfade verlassen wollen, brauchen wir Fragen, mit denen dies gelingt. Für mich ist die beste dieser Fragen die „Was wäre, wenn“-Frage. Sie hat mich schon oft aus eingefahrenen Bahnen befreit und mich, in der Verbindung mit meinem Körpergefühl, auf neue Wege geführt.

 

Besonders plastisch war dies vor über 10 Jahren durch die Frage: Was wäre, wenn ich das Thema Erfolgsteams loslassen würde?
Kaum hatte ich diese Frage gestellt, spürte ich, wie mein Körper von einer Welle der Erleichterung durchflutet wurde. Danach war es sehr leicht, mich von diesem Thema zu trennen, das ich 1996 in Deutschland eingeführt hatte und das viele Jahre ein wesentlicher Teil meines Angebots war.

 

In der Folge entstanden viele Kombinationen an begleiteten Coachinggruppen, angefangen von Jahresgruppen bis zum GründerErfolgsTraining an der IHK. Wenn dieses Angebot im kommenden Jahr ausläuft, werde ich sicher über die „Was wäre, wenn“-Frage entdecken, was als Nächstes ansteht.

 

Die Antwort auf die oben erwähnte Weichenstellung war allerdings keine direkte "Was wäre, wenn..."-Frage. Es war die spontane Nach-Frage: „Was ist erforderlich, damit ihr meine Webseite gestalten könnt?“, die mich Anfang Januar aus der Sackgasse geführt hat. Die erforderliche Positionierung und eine klare Botschaft hatte ich bereits :-)

 

Beispiele:

Was wäre, wenn…
… unser Weltbild auf falschen Annahmen beruht?
… es eine andere Art zu leben gäbe, die Dir nachhaltige Zufriedenheit und Freude bringt?
… Du Deine Träume leicht und einfach verwirklichen könntest?

 

Das sind Fragen, mit denen ich mich seit einiger Zeit beschäftige und zu denen ich Antworten gefunden habe. Unter anderem bei Katrin Stigge und Burkhard Koller. In seinem Wasserglas-Film zeigt Burkhard Koller, wie die Klärung des eigenen "Mindsets" funktioniert - leicht, effektiv und anhaltend. Mit dieser inneren Klarheit wird der Blick wieder frei, um die Geheimnisse des Lebens zu entdecken. Der Ort, wo sich uns das Leben als unendlicher Raum von Möglichkeiten zeigt.

 

 

Am 12./13. Oktober 2019 gibt es dazu am Chiemsee meine Premiere des Reset & Update Workshops. Merk Dir den Termin schon mal vor :-)

 

PS: Geh' Deinen eigenen Weg - es gibt keinen besseren!

 

 

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