Positiv ausgerichtet bleiben: Bewusstsein

11.06.2021
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Vorbemerkung:

Dies ist der Update eines Beitrags, den ich bereits am 19. Mai 2020 unter dem Titel Zu neuem Bewusstsein gelangen: Fünf Empfehlungen veröffentlicht habe. An einigen Stellen verlinke ich auf den ursprünglichen Beitrag. 

 

Nach den Themen Selbstfürsorge und Mitgefühl erfährst Du in diesem dritten und letzten Teil der Serie, wie Du zu einem neuen, förderlichen Bewusstsein gelangst. Am Ende findest Du einen Link, über den Du diesen sehr langen Beitrag herunterladen kannst.

 

Gleich zu Beginn möchte ich Albert Einstein zitieren, der wusste:


Ein Problem kann nicht auf derselben Bewusstseinsebene
gelöst werden, auf der es entstanden ist.

Aus meiner langjährigen Beschäftigung mit den Zusammenhängen unseres Lebens und den unendlichen Möglichkeiten unseres Bewusstseins habe ich fünf Empfehlungen zusammengestellt. Mit ihnen kann es gelingen, auf diese andere Bewusstseinsebene zu gelangen und damit zu einem grundsätzlichen und dringend erforderlichen Wandel beizutragen.

 

Empfehlung #1: Annehmen, was ist

Schon seit geraumer Zeit mehren sich die Hinweise aus der geistigen Welt, von Astrologen wie auch von hochspirituellen Menschen, dass wir in einer Zeitenwende leben. Diese geht mir einem massiven Umbau unseres Denkens und Handelns einher. Besonders die Jahre 2019 – 2021 gelten als die entscheidenden Jahre für diesen Wandel. Nur konnte sich bislang niemand vorstellen, wie dies tatsächlich eintreten und vonstatten gehen könnte.

 

Nun sind wir seit über einem Jahr mittendrin.
Ein kleiner Virus hat die Welt lahmgelegt. Oder vielleicht hat sich die Welt davon lahmlegen lassen? Das ist wohl auch eine Frage der Sichtweise ;-)
In jedem Fall ist so gut wie alles und dazu noch weltweit zum Stillstand gekommen.

 

Dies ermöglicht uns allen ein Durchatmen in einer zu schnell gewordenen Welt. Wenn wir es denn so sehen und annehmen können.
Das bedeutet auch, immer wieder innehalten.

 

Genau wahrzunehmen, was gerade wirklich passiert.

Jenseits von dem Wunsch, wieder zum „normalen“ = bislang gewohnten Alltag zurückzukeh-ren. Ein gesellschaftlicher oder sogar weltweiter Umbau von Lebensbedingungen, von Den-ken und Handeln geschieht nicht mal eben so. Dazu bedurfte und bedarf es weiter dieser Einschränkungen, die uns zwingen, unser gewohntes Leben auf den Prüfstand zu stellen.

 

Dazu müssen wir erst einmal die Situation so annehmen, wie sie gerade ist.

Durchatmen.
In die Stille gehen.
Genießen, was möglich ist.


Immer wieder hinspüren:

  • Was tut mir jetzt gut?
  • Was habe ich wirklich vermisst?
  • Was fehlte mir hingegen gar nicht?

 

Dazu hatte ich im Sommer 2020 ein Gespräch mit einer Bekannten, die zu der Zeit seit Monaten in ihrer Wohnung auf dem Land im Homeoffice arbeitete. Bis zum ersten Lockdown war dies nur einmal pro Woche möglich. Dann war sie nur noch einen Tag alle zwei Wochen im Büro in München. Und jedes Mal froh, wenn sie wieder in ihre eigenen vier Wände und zu ihrem Rhythmus zurückkehren kann. Bereits zum Jahreswechsel 2019/20 hatte sie ihre Arbeitszeit auf 60% reduziert, damit sie weniger oft in die Stadt fahren muss. Sie kann sich nicht mehr vorstellen, in einem Großraumbüro zu sitzen. Jeden Tag bis zu drei Stunden mit Fahrten zum und vom Arbeitsplatz zu verbringen, ihren lieb gewonnenen Rhythmus wieder zu ändern. Von dem sie spürt, wie gut er ihr tut und wie viel Energie und Freiräume ihr dies gibt. Sie wundert sich ein wenig, dass sie ihre bisherige Arbeitsweise so lange durchgehalten hat (bei der sie krank geworden war) …

 

Empfehlung #2: Hingabe an das Leben und seine Aufgaben

Dies alles, was diese Frau gerade erlebt und genießt, zeigt ihr und vielen anderen, wie weit wir uns von unserem wahren, einem erfüllten Leben entfernt haben. Genau wie sie haben sich zig-Tausende Menschen von sich selbst entfremdet. Sie haben verlernt, ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen. Oder ihre Aufgabe oder ihren Platz im Gesamtgefüge zu (er)kennen.

 

Jeder Mensch hat eine Aufgabe in diesem Leben.

Vor dem Eintritt in einen Körper hat sich unsere Seele diese Aufgabe ausgesucht. Es gibt ihr die Möglichkeit, menschliche Erfahrungen zu machen. Genau darum geht es unserer Seele: sie möchte Erfahrungen machen, die ihr als unendliches Wesen nicht möglich sind.

 

Dummerweise erinnern wir uns nach ein paar Jahren nicht mehr daran, dass wir auf die Erde gekommen sind, um Erfahrungen zu machen. So sehnen sich viele Menschen oft ihre Leben lang danach, zurückzukehren in die Einheit und das Ganzsein. Vor allem, wenn sich das gewählte Leben als schwierig, herausfordernd oder schmerzhaft erweist. Auch und gerade jetzt, da wir mit Beschränkungen konfrontiert sind, die wir als „unzumutbar“ betrachten.


Warum eigentlich?
Weil wir in Deutschland geboren sind oder hier leben?

 

Wie wäre es mit ein wenig Demut angesichts der großen Aufgabe, die weltweit ansteht: die Menschheit auf einen neuen Weg führen.

Wie soll dies möglich sein, wenn wir nicht einsehen, dass Veränderungen nun mal nicht ohne Änderungen des Gewohnten möglich sind. Da herrscht noch ein reichlich kindliches Denken von „Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“.

 

Was ist eigentlich Demut?

In der gegenwärtigen Situation beinhaltet sie die Bereitschaft, dem großen Ganzen zu dienen. Dies erfordert auch ein gewisses Maß an Anspruchslosigkeit, damit Dinge entstehen können. Es ist eine innere Haltung, mit der auch nachteilige oder ungünstige Teile ohne Ärger oder Unwillen angenommen werden.

 

Für mich bedeutet dies auch: Hingabe ans Leben in allen seinen Facetten, seinen Herausforderungen wie seinen schönen und glücklichen Seiten. In Zeiten der Freude und Klarheit ebenso wie in Zeiten von Unsicherheit und Veränderung. So wie wir es derzeit erleben. Dann darf alles sein. So ein Spruch, der in den guten Zeiten so leicht ausgesprochen ist und uns zu anderen Zeiten zeigt, ob wir bereit sind, dies wahrhaftig anzunehmen.

 

Empfehlung #3: Ego versus Seele

Das Ego kennt vor allem Angst. Es will uns beschützen vor den Unbilden des Lebens und engt uns letztlich damit ein. Denn es hält uns fest im Gewohnten und Bekannten. Irgendwann sind wir damit in dem zuvor beschriebenen Hamsterrad, haben uns an einem Lebensstil gewöhnt, der uns am Ende daran hindert, größere Veränderungen vorzunehmen.


Doch nun waren und sind wir aufgefordert, genauer hinzuschauen. Immer wieder zu überprüfen, ob das „alles“ noch stimmig ist und uns das gibt, was wir uns wünschen und was uns das Ego vorgaukelt, dass wir es unbedingt brauchen, um glücklich zu sein.

 

Doch sind wir wirklich glücklich? So richtig von innen heraus?

Die Seele kennt nur Freude, Freiheit und Liebe. Sie will uns auf dem Weg ins Neue begleiten und uns andere Möglichkeiten aufzeigen. In diesen Zeiten des Wandels ist sie ein besserer Begleiter als das Ego. Die Seele kennt unseren Weg. Sie kommt aus der Unendlichkeit und weiß, welchen Weg wir uns vor unserer Reise auf diese Welt gewählt haben. Sie möchte uns mit der Unendlichkeit und allen darin enthaltenen Möglichkeiten verbinden. Vor allem ist sie ein verlässlicher Wegweiser, dem wir in Zeiten von Unsicherheit und Veränderung absolut vertrauen können. Denn unsere Seele will nur eines: unser Bestes.

 

Eine kleine Übung dazu findest Du im früheren Blogbeitrag.

 

Empfehlung #4: Den Weg der Liebe gehen

Ich möchte niemanden daran hindern, sich aufzuregen, zu demonstrieren oder auf andere Weise für bestimmte Ziele zu kämpfen. Allerdings bitte ich Dich, innezuhalten und genau hinzuspüren: Ist es für Dich persönlich der richtige Weg? Gehört der Protest wirklich zu DEINER Lebensaufgabe?

 

Oder hat der Wunsch einen anderen Auslöser?
Zum Beispiel kann er aus dem Bedürfnis entstehen, dazu zu gehören. Oder er wird durch alte Traumata von Ohnmacht ausgelöst.

 

An dieser Stelle möchte ich an den Weg des Mahatma Gandhi erinnern, der gerne mit diesem Satz zitiert wird:


Sei Du selbst die Veränderung,
die Du in der Welt sehen möchtest.

 

Doch weißt Du auch, was dies wirklich und wahrhaftig bedeutet?
Sein Enkel Arun Gandhi hat in seinem sehr anregenden Buch „Wut ist ein Geschenk“ (Link zu Buch7) dazu im Kapitel über die Wut geschrieben. Im Blogbeitrag vom Mai 2020 findest Du eine Zusammenfassung.

 

Wenn wir unsere Wut kanalisieren, werden wir feststellen, dass sich die Menschen in unse-rem Umfeld verändern. Doch kanalisierte Wut ist nur dann etwas wert, wenn es uns wirklich um eine Lösung geht und nicht nur darum, Recht zu behalten. Lasst uns unsere Wut weise nutzen und uns dabei helfen, den Weg der Liebe und Wahrheit zu finden.

 

Empfehlung #5: Bewusstseinsarbeit

Die Zahl derjenigen, die sich schon lange mit alternativen Vorgehensweisen, neuem Bewusstsein und dessen Einsatz befassen, ist über die letzten Jahre geradezu exponentiell gestiegen. Vor 30 Jahren waren wir noch die „spinnerten Esoteriker“, inzwischen hat sich dieses Blatt definitiv gewendet. Inzwischen dürfte die „kritische Menge“ in Europa längst erreicht und sogar überschritten sein. Die kritische Masse ist die Anzahl derjenigen, die vor-handen sein müssen, damit etwas eine andere Richtung nimmt oder zum gedanklichen All-gemeingut wird. Diese liegt je nach Betrachtungsweise bei 5-7% einer Bevölkerung (Quelle: abgeleitet aus Wikipedia, Spieltheorie).

 

In Sachen Bewusstsein erkennen und erleben wir die zunehmende Abkehr von der Newtonschen Physik mit dem Ursache-Wirkung-Prinzip und daraus resultierend die Vorhersehbarkeit von Ergebnissen. Der Weg führt immer stärker in das durch die Quantenphysik längst bewiesene Einheits-Bewusstsein, aus dem heraus alles jederzeit möglich ist. Also auch andere Ergebnisse, als sich viele Menschen momentan vorstellen können.

 

Das führt mich zu einem Appell an all diejenigen, die bereits in diesem Einheitsbewusstsein unterwegs sind. Auch wenn sie und ich es nicht immer leben. Doch wir alle sind Menschen auf dem Weg und dürfen und täglich aufs Neue daran erinnern, dass wir machtvoller sind als wir uns einmal vorstellen konnten. (Und dies auch heute manchmal vergessen, wenn wir von Ängsten überrollt werden…)

 

In diesem Einheitsbewusstsein liegt die Lösung.

Wir alle haben Zugang dazu:

  • Durch unser Denken und unsere Vorstellungskraft, die genau das erschaffen kann, was wir uns wünschen. Doch dafür brauchen wir Zeit für Visionen und Utopien.
  • Durch die Erkenntnis, dass alles mit allem verbunden ist und wir mit unseren Gedanken Einfluss darauf nehmen, was wann und wie in der Zukunft passiert.
  • Dazu müssen wir allerdings lernen, aus den üblichen Bewertungen (gut / schlecht usw.) auszusteigen, uns von den „alten“ Programmen und nicht mehr automatisch auf Situationen und Nachrichten zu reagieren.
  • Aus dieser anderen Ebene heraus lassen sich größere Zusammenhänge erkennen.
  • Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass Politiker:innen und andere, die momentan aus der Sicht vieler „das Zepter in der Hand“ haben und „uns unserer Rechte berauben“, einfach nur ihren Job machen. Den Job, den ihre Seele sich ausgesucht hat und mitgebracht hat und der ist nicht immer einfach. Klar ist auch, dass darin durchaus auch Ego-Spiele stattfinden. Genau dafür gibt es andere, die diese aufdecken und ins Licht bringen. Das sind Menschen wie Julian Assange, Edward Snowdon und viele weitere, die weniger im Rampenlicht stehen.

Jede und jeder von uns hat einen Platz und eine eigene Aufgabe im großen Ganzen.

  • Kennst Du Deine Aufgabe, die nur Du erfüllen kannst?
  • Was ist Dein Ruf, den Du vielleicht schon lange hörst, ihm bislang jedoch ausgewichen bist.
  • Worauf weisen Dich Dein Leben, Deine Erfahrungen wie auch wiederkehrende Enttäuschungen oder Schmerzen hin?

Wenn Du an dieser Stelle Unterstützung suchst, findest Du hier Hinweise, wie ich Dich bei Deiner Sinnsuche begleiten kann.

 

Lasst uns immer wieder überprüfen, an welchem Platz wir welchen Beitrag leisten können, um dem lange gewünschten und noch länger angekündigten Weltenwandel einen Schub zu geben und dazu beizutragen, dass er auch eintritt.

 

Wie genau das gehen kann, weiß ich auch (noch) nicht.

 

Ich spüre allerdings, dass es jetzt auf uns ankommt, die wir uns Bewusstseins- oder Lichtarbeiter nennen.

 

Hier zähle ich auf das, was ich immer erlebt habe:
Im passenden Moment entsteht die Lösung – oder zumindest eine Antwort :-)

 

Hinweis:

Diesen Beitrag kannst Du Dir hier als PDF herunterladen.

 

PS: Geh' deinen eigenen Weg - es gibt keinen besseren!

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