Positiv ausgerichtet bleiben: Selbstfürsorge

10.05.2021
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Angeregt durch eine Frage in meiner Facebook-Gruppe FRAUEN.WANDEL, wie sich in dieser herausfordernden Zeit mit schwierigen Zeitgenoss:innen und den eigenen Befindlichkeiten gut umgehen lasse, entstand eine auf drei Teile angelegte Serie zum Thema "Positiv ausgerichtet bleiben"

 

Wie du dir vorstellen kannst, ist dies ein komplexes Thema, zu dem ich nicht mal eben Hinweise aus dem Ärmel geschüttelt habe. Doch dann haben sich in mir Antworten formiert zu den drei Aspekten: Selbstfürsorge – MitgefühlBewusstsein.

 

Beginnen möchte ich mit der Selbstfürsorge

Selbstfürsorge ist das A und O, um gut durch turbulente Zeiten zu kommen. Derzeit erleben wir so viel Unsicherheit wie noch nie zuvor in unserem Leben. Selbst in meinem eigenen Leben kann ich mich nicht daran erinnern, schon einmal eine solche und vor allem auch lan-ge, andauernde Phase erlebt zu haben. Klar gab es immer wieder Zeiten, in denen sich viele bewegt und verändert hat – sowohl im innen, also freiwillig herbeigeführt, wie im außen, durch Entscheidungen, die an mich herangetragen wurden oder die ich selber eingeleitet habe. Doch jedes Mal war das Ende in gewisser Weise absehbar. Ich wusste, was ich ändern wollte, kannte die Richtung und in gewissem Umfang auch den Weg dorthin.

 

Bereits in diesen Zeiten habe ich erkannt, wie wichtig es ist, dass ich gut für mich selber sorge und darauf achte, dass ich auch im Sturm noch ein Dach über dem Kopf habe. Rein bildlich gesprochen. Derzeit haben zwar die meisten von uns ganz real ein Dach über dem Kopf, doch ansonsten ist so vieles in einer Weise unsicher, wie wir sie noch nicht kennen. Ständig ändern sich Vorgaben und ein Ende ist nicht absehbar. Das fordert uns alle in hohem Maße und nur wenige behalten ihre Gelassenheit immer und überall. Wie auch, wenn die bisherigen Mechanismen nicht mehr funktionieren und neue Vorgehensweisen noch nicht etabliert sind. Auch weil wir lange nicht glauben konnten und wollten, dass sich daraus eine Art von Dauerzustand entwickelt. Trotz mehr als 12 Monate Ausnahmezustand sind die meisten von uns nicht immer in der Lage, wirklich entspannt mit der Situation umzugehen. Im Gegenteil: der Stresslevel steigt und nagt an uns und unserem Wohlsein.

 

SELSBTFÜRSORGE sollte oberste Priorität haben.

Vor allem anderen, was auch noch wichtig ist. Denn nur darüber sind wir in der Lage, aus unserer inneren Kraft heraus zu handeln, anstatt von äußeren Zuständen getrieben zu werden. 

 

Was genau bedeutet Selbstfürsorge?
Im Prinzip heißt es: gut für dich zu sorgen – immer und überall.

 

Wie kann dies aussehen?

Zunächst bedeutet es, dass du gut auf dich und deine Bedürfnisse achtest.
Hierfür ist dein KÖRPER der Maßstab und Impulsgeber.

 

Wie gut hast du zuletzt auf deinen Körper geachtet?


Was braucht dein Körper – an Zuwendung, Streicheleinheiten, Nahrung?

Halte regelmäßig inne und frage deinen Körper: Wie geht es dir, meinem Körper? Was brauchst du gerade?

Mit der Zeit bekommst du immer deutlichere Signale – und diese sind manches Mal überraschend oder anders als du es dir vorstellst.

 

Handle entsprechend – egal, was sonst gerade los ist.

Das ist sehr wichtig: Schieb es nicht auf!

Meist ist es keine große Sache. Doch sie hilft dir, die nächsten sonstigen Schritte zu gehen. Ohne deinen Körper als Tempel deiner Seele bist du verloren. Daher achte ihn – mehr als zuvor. Oft braucht er jetzt auch anderes als früher: mehr/weniger Schlaf… mehr/weniger Bewegung… andere / leichtere Nahrung… Dies sind nur ein paar Beispiele dafür.

 

Ein zweiter wichtiger Aspekt ist: NATUR.

Wie oft bist du im Grünen? Die Farbe alleine ist schon beruhigend und wir können davon nicht zu viel bekommen. Dazu noch der Kontakt mit der lebendigen, sich ständig verändernden Natur ist wohltuend und beruhigend. Sie zeigt uns, dass alles jederzeit in Veränderung ist.

Zudem stärkt sie unser Immunsystem – und das brauchen wir in dieser Wandelzeit mehr denn je.

 

Das kann mit oder ohne Bewegung sein.

Für mich reicht es oft schon, auf meinem Balkon zu sitzen, den Vögeln zu lauschen, die Son-ne zu genießen und einfach mal nichts zu tun. Wobei ich ja das Glück habe, dass ich von meinem Balkon auf die Berge sehe, von den blühenden Gärten meiner Nachbarinnen umgeben und in nur zwei Minuten zu Fuß fast mitten im Grünen bin.


Das sind meine klitzekleinen Inseln im Alltag.

 

Für die größeren brauche ich BEWEGUNG – am liebsten draußen. Hier verabrede ich mich gerne mit einer Freundin, die ganz in der Nähe wohnt. Bei weniger freundlichem Wetter zähmen wir damit unsere beiden Schweinehunde, die sonst durchaus ein gewichtiges Wort mitzureden haben. Daneben gibt es auch Tage, an denen ich alleine unterwegs bin – einfach, weil ich weiß, wie gut mir die Spaziergänge zum See und an ihm entlang tun.

Der dritte Aspekt der Selbstfürsorge lautet: Sei GNÄDIG MIT DIR selbst!

Wenn vieles nicht mehr so ist wie zuvor, brauchen wir viel Kraft dafür, den an vielen Stellen anders gearteten Alltag zu bewältigen. Dafür die alten, gewohnten Maßstäbe anzusetzen, ist wenig hilfreich und bringt selten Kraft und Energie.

 

Im Gegenteil: Es kostet enorme Kraft, sich gegen Dinge zu stemmen, die gerade einfach nicht zu ändern sind.

 

Stattdessen helfen diese drei Ansätze:

1. Weniger ist mehr

Was kannst du loslassen?

An Vorgehensweisen, Verpflichtungen (was du als solche betrachtest) und Dingen, die nur mit Kraftanstrengung zu erreichen sind.

 

2. Regeln verändern

Das schließt direkt an den Punkt davor an: Was von dem, was du immer gemacht hast, weil „man“ es einfach so macht, erscheint dir angesichts des grundlegenden Wandels lächerlich, unangebracht, unangemessen oder völlig sinnlos?

Wie wäre es, wenn du stattdessen überlegt, welchen eigenen Regeln du künftig folgen möchtest?


3. Im Vertrauen üben

„Abwarten und Tee trinken“ war früher das Motto – und es hat viel für sich. Dir zu erlauben, Dinge einfach zu lassen und durch Nicht-Tun (das ist etwas anderes als einfach mal nichts tun) Ergebnisse entstehen lassen.


All dies erfordert Vertrauen auf drei Ebenen

  • Vertrauen ins Leben – das es, davon bin ich überzeugt, immer gut mit uns meint.
  • Vertrauen in dich – und deine Fähigkeiten, mit auftauchenden Situationen dann umzugehen, wenn sie auftauchen. Wir wissen ohnehin nicht, was auf uns zukommt.
  • Vertrauen in andere Menschen – wir rücken an vielen Stellen enger zusammen, auch wenn es an anderen Stellen anders erscheint. Selten habe ich so viel Wohlwollen von anderen erlebt wie in diesem letzten Jahr.

 

Manches Mal braucht es „nur“, Fassaden zu öffnen, sich verletzlich zu zeigen oder über unsere Träume zu sprechen.

 

Ich weiß, dies ist nicht immer einfach.

Doch einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

 

So wie zuletzt im Weise-Frauen-Austauschtreffen und im Wisdom Circle der Fall war. Diese Möglichkeiten biete ich immer wieder einmal an. Doch es gibt auch andere Varianten und Angebote. Wenn du dich dafür öffnest, begegnen sie dir :-)

 

Hinweis:

Diesen Beitrag kannst du dir hier als PDF herunterladen.

 

PS: Geh‘ Deinen eigenen Weg – es gibt keinen besseren!

 

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