Von Zeichen und Zyklen

03.11.2021
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Uns begegnen immer wieder Zeichen und Hinweise, die wir als Leitfaden für unser Handeln nutzen können. Häufig erkennen wir sie zunächst nicht als solche oder verwerfen sie sofort wieder, weil „keine Lust… keine Zeit… keine Ahnung…“.

 

Das ist schade, denn sie liefern uns Ansätze, wie wir in dieser Wandel- und Umbruchzeit mit den einhergehenden persönlichen, wie gesellschaftlichen Herausforderungen besser umgehen und sie persönlich meistern können. Wenn wir sie ignorieren oder als unsinnig abtun, verpassen wir eine zuverlässige Möglichkeit, zu mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und neuen Wegen zu gelangen.

 

Wenn wir darauf achten, was uns begegnet und welche Ereignisse sich wiederholen, gewinnen wir Zugang zu unserer inneren Führung und erkennen neue Möglichkeiten für unser Mit-Wirken im größeren Ganzen. Das erlebe ich in dieser herausfordernden Wandelzeit in besonderem Maße.

 

Zwei Ereignisse und ihre Nachwirkung

Für mich jähren sich in diesen Tagen zwei Ereignisse, die große Auswirkungen auf mein Sein und Wirken in diesen letzten 12 Monaten hatten und weiterhin haben werden. Es begann mit einer Aufstellung bei meiner lieben Freundin Annette Zoller, nach der ich das Gefühl hatte, es sei ein Stöpsel gezogen und nichts mehr wie zuvor. Wenige Tage später folgte ein völlig überraschender Klinikaufenthalt, der sich länger hinzog als prognostiziert und zur Folge hatte, dass ich eine 10-wöchige „Denkpause“ eingelegt habe.

 

Beide Ereignisse hatten Auswirkungen von ungeahntem Ausmaß und sie wirken bis heute fort. Sie führten dazu, dass sich in meinem Leben tatsächlich sehr vieles verändert hat. Nicht sofort, sondern schleichend haben sich Prioritäten verschoben. Nicht alles davon ist im außen sichtbar. Dinge, die zuvor wichtig und unverrückbar erschienen, haben ihre Bedeutung verloren, anderes habe ich neu gewichtet. Zugleich ist manches in mein Leben gekommen, das ich zuvor nicht für möglich gehalten hatte.

 

Wie mir jetzt bewusst wurde, hatte beides – die Aufstellung wie der Klinikaufenthalt – mit Zeichen und Zyklen zu tun. Derzeit erkenne ich ähnliche Muster, die eine neue Ebene des Erlebens, Handelns und letztlich Seins einläuten. Damit stehe ich nicht allein, anderen ergeht es ähnlich. Daher finde ich es wert, einen ersten Blick auf Zeichen und Zyklen zu werfen und wie sie sich in unserem Leben zeigen und auswirken.

 

Zyklen – die großen Themen

Bei wortbedeutung.info fand ich folgende Definition:

  1. regelmäßige Wiederkehr eines Ereignisses, auch der Zeitraum, den ein kompletter Durchlauf benötigt
  2. eine Reihe von zusammenhängenden (besonders künstlerischen) Werken
  3. Kreislauf

Es gibt viele unterschiedliche Zyklen, die je nach persönlicher Situation, Lebensalter und Hintergrund eine andere Gewichtung haben. Beispielhaft seien hier genannt:

 

Die Jahreszeiten

Jede Jahreszeit bietet ihre eigenen Themen, Herausforderungen wie auch Möglichkeiten. Wie wir sie nutzen, ist persönlichen Interessen unterworfen. Aktuell befinden wir uns im Übergang vom Herbst in den Winter und ein wenig fühlt es sich dieses Jahr auch so an ;-)

Meteorologisch gesehen, hat am 1. November der Winter begonnen – auch wenn wir häufig seine Qualitäten von Rückzug, Innehalten und sich Sammeln nur selten nutzen. und ein wenig fühlt es sich dieses Jahr auch so an ;-) 

 

7-er Rhythmen

Die 7 spielt in unterschiedlichen Bereichen eine Rolle als Struktur- und Rhythmusgeberin:

Die Wochen besgteht aus 7 Tagen…

Das „verflixte“ 7. Jahr in Beziehungen…

Die 7 Energiezentren (Chakren) im Körper des Menschen…

Die Umrechnung von einem Hundejahr in 7 Menschenjahre ;-)

Alle 7 Jahre erneuern sich angeblich die meisten Zellen unseres Körpers…


Kein Wunder, dass die Zahl Sieben eine wichtige Rolle im Erleben wie im Schöpfungsprozess spielt. Das wird auch gerne in der Biografiearbeit genutzt, in der das Leben in drei 7-Jahres-Zyklen unterteilt wird. Mehr zur Bedeutung und zum Hintergrund der Zahl findest du in diesem anregenden Artikel in der FAZ: Fast wie neu geboren

 

Dazu passt gut, dass ich mich daran erinnere, dass ich in diesen Tagen bereits 7 Jahre am Chiemsee lebe. Was mir das wohl sagen möchte ;-)

 

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Dies war eines der ersten Fotos, die ich nach Ankunft gemacht habe.

 

Körperzyklen

Frauen denken sicher als erstes an die Menstruation mit ihren emotionalen Schwankungen als natürlichen Teil ihres Erlebens. Viele haben im Verlauf der Jahre erlebt, wie sich ihr Zyklus auf andere Bereiche auswirkt.


Doch darüber hinaus gibt es in einem Menschenleben weitere, größere Kreisläufe: Kindheit – Pubertät – Erwachsene und die Zeit der Familiengründung – ältere Erwachsene nach der Familienphase – Eintritt in den Ruhestand mit seinen Herausforderungen und Möglichkeiten. Nur selten nehmen wir diese Phasen als rhythmisierende Ereignisse oder Zyklen wahr. Das ändert sich erst, wenn wir plötzlich nicht mehr wie gewohnt „funktionieren“.

 

Astrologische Zyklen

Seit Jahrzehnten fasziniert mich die Astrologie, auch wenn ich mich selbst nie ernsthaft damit befasst habe. Neben den individuellen Prognosen und ihre Auswirkung auf das eigene Leben, gibt sie Einblick in die größeren Zusammenhänge und dienen damit auch dem Verständnis von turbulenten Zeiten. Gerade jetzt finde ich es faszinierend zu erkennen, wie sich Dinge (Konstellationen, Ereignisse, Turbulenzen) „wiederholen“.

Das wurde mir vor einigen Tagen besonders deutlich, als ich den Blogbeitrag „Novemberstürme“ der Berliner Astrologin Sylvia Grotsch las. Ihre Beschreibung der aktuellen Herausforderungen aus astrologischer Sicht, erinnert mich in vielen Punkten an die Umbrüche Ende der 60er Jahre, als die Studentenunruhen einiges an Staub aufwirbelten und in der Folge massive Veränderungen brachten – im Denken, im Handeln und in der Lebensgestaltung.

 

Welche Zyklen beeinflussen dich in diesen Monaten?
Wo erlebst du größere Veränderungen in deinem Handeln und Erleben?

 

Zeichen – die kleinen individuellen Hinweise

Auch hier zunächst ein Auszug aus der Definition bei wortbedeutung.info (die Hervorhebungen sind von mir):

  1. etwas sinnlich Vernehmbares, das als Hinweis für etwas dient
  2. Gebärde, Geste oder Laut, um auf etwas aufmerksam zu machen oder hinzuweisen
  3. eine Andeutung, ein Vorzeichen für etwas Kommendes
  4. Religion: außergewöhnliches Geschehen, Wunder

 

An dieser Aufzählung lässt sich bereits erkennen, dass sich individuelle Hinweise oder Zeichen in vielfältigen Formen zeigen. Diese können von außen kommen (wie ein Buch, das uns bildlich vor die Füße fällt) oder aus uns heraus wahrnehmbar sein (wie eine plötzliche Erkenntnis). Allerdings lassen sich beide Formen nicht immer klar unterscheiden. Hierzu wieder einige Beispiele:

 

Äußere Hinweise

Sie zeigen sich gerne als ein Stoppzeichen, das wir als ein Gefühl von Stillstand wahrnehmen. Dieses signalisiert uns: Halte inne! Oder auch: Nimm (mich) endlich wahr!
Eine andere Variante ist eine plötzliche Rhythmusänderung. Eben noch waren wir begeistert, schnell und gewandt unterwegs und von einem Tag auf den anderen kommt dieser Schwung zum Erliegen.
Der dritte Bereich, aus dem Hinweise kommen, sind gesundheitliche Herausforderungen. Diese tauchen häufig ebenfalls wie aus dem Nichts auf und fordern uns auf, Ruhe zu geben und uns mit uns selbst zu beschäftigen. So wie es bei mir letzten Hernbst der Fall war.

 

Innere Hinweise

Diese machen sich vor allem als Gefühle bemerkbar oder zeigen sich als plötzliche Irritationen – über das eigene Vorgehen oder ausgelöst von einem sonst kaum wahrgenommenVerhalten anderer, das uns plötzlich nervt. Es kann auch in einem anhaltenden allgemeinen Unwohlsein zum Ausdruck kommen, das sich nicht einordnen lässt.


Eine andere Variante sind wiederkehrende Impulse oder Träume. Diese müssen meist nicht einmal besonders dramatisch oder aufregend sein. Doch wir behalten sie im Gedächtnis, weil sie so klar und bedeutsam erscheinen, auch wenn wir sie oft nicht interpretieren können. Hier hilft es, diese Hinweise erstmal nur aufzuschreiben. Ihre Bedeutung zeigt sich dann zu einem späteren Zeitpunkt deutlicher.

 

Diese inneren Zeichen sind in der Regel subtiler als die äußeren Hinweise und gehen diesen häufig voraus. Da sie so sanft, fein und leise daherkommen, ist es so viel leichter, sie einfach zu ignorieren und zur Seite zu schieben. Bis sie deutlicher werden, massiver und immer weniger zu missachten. Bis wir ihnen nicht mehr ausweichen können, weil sie uns zwingen, innezuhalten und wirklich hinzuschauen. So war es bei mir im Oktober letzten Jahres, als ich an 5 Tagen hintereinander immer wieder gestürzt bin… und es dennoch erst kapiert habe, als mich eine Freundin darauf hinwies.

 

Je früher wir diese Zeichen wahrnehmen, sie als solche erkennen und annehmen, desto einfacher wird es, sie für Kurskorrekturen oder als Basis größere Veränderungen zu nutzen.

 

Welche Hinweise oder Signale hast du zuletzt erhalten?
Wo spürst du ein (zunehmendes) Unbehagen, auch wenn du es noch nicht einordnen kannst?

 

Mit Möglichkeiten spielen...

Du möchtest herausfinden, wie du deine Zeichen dafür nutzen kannst, deine persönliche Welt und dein Erleben zu verändern?

Im Wisdom Circle, dem 5-wöchigen Entdeckerprogramm für wandelwillige Frauen, findest du Zugang zu deiner inneren Weisheit und wie du sie für positive Veränderungen nutzen kannst. 

 

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