Was uns Corona zeigt und ermöglicht

09.08.2021
Von Corona lernen_600x340 Weiterempfehlen: Kategorie:

Seit fast 18 Monate befinden wir uns in einem Zustand, der nur mit dem Adjektiv „seltsam“ beschrieben werden kann. Aus einem anfänglichen Ausnahmezustand ist inzwischen fast ein „Normalzustand“ geworden. Kein Wunder, dass vielfach vom „neuen Normal“ gesprochen wird. Wollen wir hoffen, dass dies nicht zutrifft, sondern sich bald ein wirkliches „Normal“ entwickelt, das uns Zuversicht und einen Rahmen gibt, in wir uns wieder entspannt bewegen können und neue Möglichkeiten entstehen.

 

Was allerdings jetzt schon feststeht: Die Zukunft wird anders sein als das, was wir bislang kennen.

Das macht vielen Menschen Angst und lässt sie noch stärker als zuvor an Dingen und Situationen festhalten, die vielfach schon länger nicht mehr stimmen. Einfach, weil sie ihnen so „normal“ vorkommen und damit eine vermeintliche Sicherheit bieten. Damit übersehen sie die vielen oft noch ungeahnten oder nicht genutzten Möglichkeiten, bestehende Gegebenheiten zu verändern, eigene Wege zu gehen, auch Neues zu wagen und vor allem: das eigene Leben aktiv bewusst(er) zu gestalten.

 

Was uns Corona zeigt

Ehe ich auf Möglichkeiten eingehe, dein Leben in dieser Wandelzeit aktiv zu gestalten und dir dazu einige Fragen mitgebe, möchte ich das Licht auf das werfen, was sich in und durch diese „Krönungszeit“ verändert hat. Ich habe fünf Aspekte zusammengestallt, die mir besonders aufgefallen sind. Sicherlich gibt es aus der individuellen Warte noch andere Veränderungszeichen.

 

Selbstverständliches kann sich sehr schnell ändern.

Seit März 2020 sind in unser aller Leben Einschnitte passiert, es haben sich Lebensumstände und individuelle Schicksale in einem Ausmaß verändert, die sich niemand vorstellen konnte. Nicht nur durch Corona, sondern auch durch Wetterkapriolen und Naturkatastrophen, wie es die Menschen in den Überschwemmungsgebieten in Rheinland-Pfalz und NRW gerade am eigenen Leib spüren. 

 

Wir können nichts kontrollieren oder an Materiellem festhalten.

Von jetzt auf gleich kann Hab und Gut verloren gehen, Lebensgrundlagen vernichtet werden oder vorhandene Möglichkeiten wegfallen. Denken wir nur an den gesamten Kultur- und Veranstaltungssektor, der plötzlich nicht mehr tätig sein durfte. Wir haben erlebt, dass sich als beständig geglaubte Regeln ändern, Verordnungen erlassen und massive Einschränkungen der Bewegungsfreiheit auferlegt wurden. Über all dieses haben wir keine Kontrolle und nur wenig Einflussmöglichkeiten. 

 

Ausprobieren ist das neue Planen ;-)

Wir durften lernen, statt unseren Plänen zu folgen mit Unwägbarkeiten umzugehen und sie zu meistern. Das war nicht immer einfach. Zunächst musste der Schock verarbeitet und dann manche innere Blockade überwunden werden. Doch wer in der Lage war, spontan zu handeln und sich flexibel auf neue Situationen einzustellen, konnte erleben, dass sich Eigeninitiative lohnt und wie sich mit neuen Ideen, Formaten und Möglichkeiten erfolgreich spielen lässt. Dies sind Fähigkeiten, die wir in Zukunft dringend brauchen. 

 

Langzeitplanung funktioniert nicht mehr.

Überhaupt verliert die klassische Planung gerade ihren bisherigen Stellenwert. Die Gesamtsituation gleicht einem dicken Nebel, in dem wir lediglich den nächsten Schritt erkennen können. Hier wie dort dürfen lernen, auf Sicht zu laufen und uns in kleinen Schritten vorwärts zu bewegen. Das verlangsamt das Tempo und steigert zugleich die Wahrnehmung für die Umgebung und von möglichen Gefahren.

 

Der Zugang zur eigenen inneren Führung gewinnt an Bedeutung.

Nicht erst seit Beginn der Corona-Wellen ist die Offenheit für „Bauchgefühl“ und die „innere Stimme“ gestiegen. Nun ist der Zugang zur Intuition überlebensnotwendig. Neben den beiden angesprochenen Kanälen Fühlen (Bauch) und Hören (Stimme) gibt es noch zwei weitere Zugänge zu ihr: Sehen und Wissen. Zu erkennen, welche Kanäle dominieren, wie sich diese bemerkbar und im Alltag einsetzen machen, lässt sich trainieren. Wenn dich dieses Training interessiert, melde dich bei mir.

 

Alles in allem lässt sich feststellen:

 

Halt finden wir nicht mehr im Außen, sondern nur in uns selbst.

Das erzeugt Unsicherheit und ist erstmal mit viel Ungewissheit verbunden.

Zugleich sind wir aufgefordert, zu entdecken und uns mit dem zu verbinden, was uns in uns Halt und Sicherheit gibt und uns Stabilität verleiht. Was genau dies ist, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Es lohnt sich, das herauszufinden.

 

Was uns Corona ermöglicht

Zeiten der Unsicherheit sind ideal dafür, sich Gedanken darüber zu machen, wohin die eigene Reise gehen soll.

 

Wenn ohnehin nichts mehr sicher ist, wie wäre es, wenn Du jetzt Kontakt aufnimmst zu dem, was Dich erfüllt, erfreut und Dir inneren Frieden und ein Gefühl von Freiheit schenkt?

In den letzten Wochen habe ich mit vielem Menschen darüber gesprochen, was sie und ich uns von der Zukunft wünschen und was unser persönlicher Beitrag dazu sein kann. Eines ist mir dabei auch klar geworden: es muss nichts Großes oder Weltbewegendes sein (so wie ich es in den letzten Monaten geplant hatte...). Etwas Kleines im unmittelbaren Umfeld hat oft mehr Wirkung, weil es leichter zu verwirklichen ist und mit den Menschen zu tun hat, deren Bedürfnisse und Nöte wir kennen und lösen können. Oder es ist etwas, das Dir und nur dir Befriedigung gibt und dich erfüllt. Oft sind es sogar die kleinen Veränderungen, die uns und die Menschen um uns herum glücklich und zufrieden machen. Hier findest du so eine Geschichte.

 

Hilfreiche Fragen als Kompass

Hier einige Fragen, die dich darin unterstützen können, deinen Weg durch den „Dschungel der Möglichkeiten“ zu finden.

 

Was brauchst du wirklich?
Betrachte dazu die letzten 18 Monate unter diesen Vorzeichen: Was war wichtig? Was hat Dir geholfen, gut durch diese Zeit zu kommen? Was hat an Bedeutung verloren und worauf kannst Du verzichten?


Was hast du in deinem Leben schon erreicht?
Vielleicht magst du dir in den nächsten Tagen Zeit nehmen, eine Bestandsaufnahme zu machen. Das hilft, diese Ergebnisse bewusst wahrzunehmen, sie zu würdigen und wertzuschätzen. Was entdeckst du dabei und wie könnte diese Würdigung und Wertschätzung aussehen?

 

Wohin soll die Reise gehen?
Welche Kraft steckt im Bisherigen? Wovon möchtest du "mehr"? Welches Lebensgefühl wünschst du dir, ganz unabhängig von Ergebnissen oder äußeren Umständen? Was möchte in den nächsten 12-18 Monaten durch dich entstehen? 

 

Dies sind teilweise große Fragen, die allein nicht leicht zu beantworten sind.


Eine Begleitung, die Dich über diese Fragen hinaus führt, findest Du im offenen Retreat „Die wundersame Reise zu Dir selbst“ vom 3. bis 5. September 2021 im Chiemgau. Diese Tage - auch einzeln buchbar - bieten Dir einen individuellen Forschungsraum und gemeinsame Reflektionszeiten. In diesem weiten Raum öffnen sich neue, andere und auch größere Möglichkeiten. Am Ende weißt Du, wohin Deine "wundersame Reise" geht und welches Maß an Fülle, Freiheit und Freude sie Dir bescheren soll und kann.

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