Wie Wunder entstehen: 3 Faktoren

29.01.2022
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Wunder und Spielen gehören zusammen.

Aus meiner Erfahrung hat beides viel miteinander zu tun.

Warum das so ist, was dadurch entsteht und welche drei Faktoren eine wichtige Rolle dabei spielen, dass Wunder entstehen, erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

 

Beim Spielen gehen wir über uns bekannte Grenzen hinweg.

Im Spielen lässt sich sehr viel Neues entdecken. Wir probieren etwas aus, was wir (so) noch nicht kennen und erkunden bislang unbekannte Gefilde. Dafür sind uns Kinder ein Vorbild sein. Ohne darüber nachzudenken, gehen sie ins Spielen hinein, probieren aus, was ihnen in den Sinn kommt, können sich völlig darin verlieren und in ihrer inneren Welt versinken.

 

Beim Spielen geht es auch darum, andere Erfahrungen zu machen und dafür den gewohnten Rahmen zu verlassen, in dem wir uns, ohne darüber nachzudenken bewegen. Ich nenne es die Rules & Regulations oder Normen und Regeln, denen wir uns immer wieder unterwerfen:

        Das macht man nicht!

        So kann es nicht sein!

        Was sollen die anderen (Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen) denken?!

 

Mit diesem ständigen Blick nach außen errichten wir eine Box, in deren Grenzen wir uns ständig und nur noch bewegen. Darin wird es mit der Zeit eng und enger, denn wir bauen aufgrund unserer (negativen) Erfahrungen immer mehr von diesen Regeln um uns herum auf. Mit zunehmendem Alter schrumpft dieser Aktionsradius weiter. Oft, ohne dass wir uns dessen wirklich bewusst sind ;-)

 

Wer Wunder erleben will, muss Grenzen überwinden.

Doch wie gelingt es, diese inneren Begrenzungen so weit aufzulösen, dass etwas Neues entstehen kann?

Am einfachsten erreichen wir dies im Spiel. Ein Grundelement des Spielens ist es, dass es nie auf Ergebnisse ankommt. Spielen ist Selbstzweck. Es geht um etwas völlig anders:

 

Dich in Deiner Lebendigkeit, Deinem Potential und Deiner Kraft wieder oder neu zu erleben.

Spielen öffnet hierfür Türen und bietet manch neuen Durchblick. Es entstehen Ausblicke zu überraschenden Ideen, zu Themen und Gedanken und Dingen, die wir vorher noch nicht gesehen haben.

 

In Gemeinschaft entstehen Wunder leichter.

Wenn wir in einer Gruppe zusammenkommen, in der man sich erstmal nicht kennt, entstehen andere Möglichkeit und neue Lösungen. Du hörst etwas und plötzlich macht es „Klick!“. Ein Gedanken verbindet sich mit einem anderen und noch einem Drittem. Es bildet sich eine Gedankenkette, ein neuer Kontext entsteht und in diesem kann Überraschendes entstehen. Das ist der Kontext, in dem Wunder entstehen :-)

 

Wunder erst erlauben und dann gestalten.

Wenn Du (mehr) Wunder erleben willst, kannst Du mit diesem Satzanfang starten und damit neue Denk- und Möglichkeitsräume erschaffen:

 

Ich frage mich…

und diesen mit möglichen Fortsetzungen wie diesen ergänzen:
… wer an den Wunder-Abenden wohl teilnimmt
… was dort entstehen mag
… wie es sich anfühlt, einfach mal zu spinnen
… welche verrückten Ideen entstehen werden
… welche Wunder mir (heute / diese Woche) begegnen

 

Eine Alternative oder Ergänzung dazu ist, öfter in "Wunder-Sätzen" wie diesen zu denken:

 

Wäre es nicht wundervoll, wenn …

Hier kannst Du alles ergänzen, was Du Dir wünschst und wozu Deine Fantasie in der Lage ist.

 

Einige Beispiele gefällig?

Mit diesen Satzergänzungen habe ich gespielt, als ich mich letzten Sommer für eine neue Liebesbeziehung entschieden hatte:


Wäre es nicht wundervoll, wenn …
… wir uns auf überraschende Weise begegnen…

… ich sofort wüsste: das ist er!
… wir eine Form der Beziehung gestalten, wie ich sie bislang noch nicht erlebt habe…
… alles ganz einfach und magisch wäre…

 

Willst Du wissen, was davon eingetreten ist?
Alles!

 

Dem Wunder einen Raum geben

Es ist an der Zeit, dass wir dem Wunder wieder mehr Raum geben – in unserm Denken und Sprechen.

Es beginnt damit, immer wieder einmal das Wort „Wunder“ oder „sich wundern“ in unseren Alltag hineinzubringen. Damit öffnen wir sofort einen neuen Denkrahmen. Darin können bis dahin "undenkbare" Verbindungen entstehen, die weit über das hinausgehen, was wir zuvor für möglich gehalten haben.

 

Vor meinem WUNDER-Experiment am 20. Januar 2022 hatte ich auf Facebook die Frage gestellt:

 

Wie entstehen Wunder?

Eine Kollegin schrieb dazu:

Wunder werden nicht möglich. Wunder sind. Überall. Herz auf! für Dich.
Ich finde diesen Aspekt sehr wichtig: Wunder sind. Überall.


Wunder finden wir, wenn wir
Dinge mit anderen Augen sehen.
… ohne Erwartung irgendwo hingehen und uns aktiv einbringen.
… mal hinter das schauen, was wir als gegeben annehmen.

... unserem Herz mehr vertrauen als unserem Verstand :-)

 

Das bedingt auch, aktiv anders an Themen herangehen.
Diese Haltung war Ausgangspunkt für das erwähnte WUNDER-Experiment.

 

Was an diesem Abend geschah, war magisch und wundervoll.

Nicht nur durch die vielfältigen Beispiele wundersamer Dinge, die im Jahr 2021 entstanden sind. Sondern auch durch die Querverbindungen untereinander, als in den Kleingruppen darüber gesprochen wurde, welche Wunder sich die Frauen wünschen und an welchen sie mitarbeiten wollen.

 

Der Abend hat mir auch gezeigt, dass sich viele Menschen (oder sind es nur die Frauen?) mehr Wunder und Magie in ihrem Leben wünschen. Gerade in dieser Zeit der Unsicherheit und des Umbruchs an vielen Stellen, sind wunder-volle Ergebnisse so wichtig wie nie zuvor. Das hat auch zu meiner Entscheidung geführt, mich diesem Thema weiter zu widmen. Weiter zu forschen und vor allem einen „Raum der Wunder“ zu bieten.

 

Diese Erkenntnis ist bereits entstanden:

 

Wunder entstehen durch drei Faktoren.

Den ersten Faktor habe ich schon genannt:

 

Jenseits von Rules & Relations handeln

Bisher als unumstößlich geltende Normen und vorgegebene Regeln einfach mal hinter Dir zu lassen. Sie für einen Abend mal aufs Abstellgleis zu schieben und Dich ein kleines Stück weit über die eigenen Grenzen hinaus zu bewegen. Du bestimmst jederzeit, wie weit Du Dich auf neues Gelände vorwagst.

 

Der zweite Faktor schließt hier gleich an:

 

Sich vom Nicht-Wissen leiten lassen

In dem Moment, wo wir im Wissen sind, sind wir sehr im Verstand. Ideen und Gedanken entstehen auf dieser Ebene aufgrund der bisherigen Erfahrung. Sie sind die Basis, auf der uns der Verstand Ideen liefern kann.

 

Der Verstand sucht Lösungen entlang dieser Fragen:

  • Was kennen wir dazu schon?
  • Welche Erfahrungen haben wir bisher damit gemacht?
  • Waren diese positiv oder negativ?

Auf Basis dieser Such-Ergebnisse entstehen Ideen und Lösungen. Ohne Zweifel lassen sich auch vom Verstand her Dinge zu etwas Neuem kombinieren. Doch diese gehen sie selten über das Bekannte hinaus und somit bleiben Lösungen im immer gleichen, gewohnten Rahmen.

 

Eine Grenzüberschreitung findet erst statt, wenn der dritte Faktor hinzukommt:

 

Der Freude folgen

Freude schafft Magie, um noch ein drittes Wort neben Wunder und Spiel einzubringen. Magie entsteht, wenn wir aus der Freude heraus handeln. Meiner Erfahrung nach sind wir mit Freude und Spaß an der Sache viel leichter in der Lage, tatsächlich verrückt zu denken, spielerischer als gewohnt vorzugehen und einfach mal rumzualbern und zu blödeln. Dies geschieht im unternehmerischen Alltag meist nur in Kreativitätstrainings, also wieder in einem vorgegeben, passenden und geschütztem Rahmen.

 

Welche und wie viele Wunder hast Du in letzter Zeit erlebt?
Möchtest Du mehr davon in diesem Jahr bewusst erschaffen?

Dafür gibt es einen Rahmen: die MUTIG LEBEN Coachinggruppe :-)

Die MUTIG LEBEN Coachinggruppe ist darauf ausgerichtet, in einer starken Gemeinschaft für ein großes, wichtiges Vorhaben regelmäßig neue, überraschende Erfahrungen zu machen.

 

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist:

Deine Erwartungen immer wieder loslassen. Dich damit zu überraschen, was an Ver–rücktem – dem, was aus dem üblichen Rahmen gerückt ist – entstehen will. Gedanken laufen lassen anstatt auftauchende Ideen wegzudrücken. Sie zulassen und Dir erlauben, solche ver – rückten, zunächst sogar atemraubenden Gedanken sein zu lassen und sie auszusprechen. Einen sicheren Rahmen dafür zu haben und in diesem zu entdecken, was passiert, wenn Du Dir dies tatsächlich erlaubst: größer und anders zu denken, Dir Wunder zu erlauben und diese aktiv zu gestalten.

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